Direkt zu den Inhalten springen
Layout-Element
Home | Kontakt | Impressum | Sitemap | Schrift:  |  |
Zukunft der Landwirtschaft
Bayern rüstet sich mit der neuen „Zukunftskommission Landwirtschaft“ für die anstehenden Debatten zum künftigen Gesamtkurs für eine moderne Landwirtschaft.
Bild: Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner bei der Arbeit - Copyright: Helmut Brunner
 © Helmut Brunner
Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner bei der Arbeit
Die Land- und Ernährungswirtschaft sowie der gesamte ländliche Raum stehen vor gewaltigen Herausforderungen, die nur dann bewältigt werden können, wenn alle betroffenen Interessengruppen an einem Strang in die gleiche Richtung ziehen. „Bayern braucht eine zukunftsfähige Agrarpolitik, die faire Rahmenbedingungen für die Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft schafft sowie den gesellschaftlichen Anforderungen gerecht wird. Darüber hinaus muss der ländliche Raum als Standort für die Wirtschaft und als Wohn- und Erholungsraum auch in Zukunft attraktiv gehalten werden“, so Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Dazu hat Ministerpräsident Horst Seehofer unter Federführung von Staatsminister Helmut Brunner die „Zukunftskommission Landwirtschaft“ ins Leben gerufen. Auftrag der Kommission ist, ein bayerisches Modell für eine zukunftsfähige Land- und Ernährungswirtschaft auszuarbeiten. Dabei soll ein breiter gesellschaftlicher Dialog angestoßen und dazu alle Betroffenen an einen Tisch geholt werden. Die Kommission wird sich nicht nur mit der Agrarpolitik auf europäischer und deutscher Ebene beschäftigen, sondern auch versuchen, einen gesamtgesellschaftlichen Konsens über die Rolle und Wertigkeit der Landwirtschaft herzustellen. Da die Diskussionen zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013 und zur Aufteilung des EU-Agrarbudgets bereits begonnen haben, will die Kommission ihre Ergebnisse bereits im 2. Quartal 2010 präsentieren.

Die Leitung des Gremiums übernimmt der frühere EU-Kommissar Dr. Franz-Fischler – nicht nur ein Kenner der EU-Landwirtschaftspolitik, sondern auch besonders vertraut mit den Herausforderungen einer kleinräumigen bäuerlichen Landwirtschaft. Darüber hinaus werden dem Gremium wichtige Vertreter aus Landwirtschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirchen und Verbänden angehören. Die Kommission wird jedoch nicht hinter verschlossenen Türen tagen, sondern den Dialog auch mit den Bürgerinnen und Bürgern Bayerns durch eine Internetplattform eröffnen, die seit 31. Juli 2009 frei geschaltet ist. Hier werden die Stellungnahmen und Anregungen der Bürger zu Fragen rund um das Thema Landwirtschaft gesammelt, strukturiert und bewertet.  
Layout-Element