Karl Freller: FW werten Sekte Universelles Leben auf – Gleichsetzung mit Katholischer und Evangelischer Kirche ungeheuerlich
Auf völliges Unverständnis trifft bei der CSU-Landtagsfraktion die Tatsache, dass der Landtagsabgeordnete Günther Felbinger von den Freien Wählern (FW) eine von der Sekte „Universelles Leben“ geführte Schule in Unterfranken besuchte und dies auch im Nachhinein für unproblematisch hält. In der BR-Sendung „kontrovers“ setzte Felbinger gar die Schule der Sekte mit Schulen in Trägerschaft von Katholischer und Evangelischer Kirche gleich. „Diese Gleichsetzung ist ungeheuerlich“, so Karl Freller, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion. „Wer in dieser Weise diese Schule mit dem Namen ‘Lern mit mir im Universellen Leben‘ aufwertet, der wertet die gesamte Sekte auf. Die Gleichsetzung dieser höchst umstrittenen Sekte mit den großen Christlichen Kirchen entbehrt zudem jeglicher Grundlage.“
„Die Freien Wähler sollten schleunigst klären, wie sie zur Sekte ‘Universelles Leben‘ stehen“, forderte Freller. Wolfgang Behnk, der Sektenbeauftragte der Evangelischen Kirche bezeichnet das „Universelle Leben“ als Sekte, deren Mitglieder „nicht nur in materielle und finanzielle, sondern auch in geistige und psychische Abhängigkeit“ gerieten. Felbinger hingegen erklärte, ihn interessiere nicht, was der Träger anstellt. „Eine solche naive Gleichgültigkeit ist bei einem so sensiblen Thema nicht akzeptabel“, betonte Freller. „Universelles Leben gilt als Sekte. Sie ist kein Vorbild für junge Menschen“, erläuterte Freller. „Das ‘Universelle Leben‘ darf nicht mit den christlichen Konfessionen gleichgesetzt werden“, betonte der CSU-Politiker abschließend.