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Was macht eigentlich ein Landwirtschaftsminister?
Als Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bin ich für alle Belange der Ernährung, der Landwirtschaft, des Forstes, der Jagd, der Fischerei, des Gartenbaus und des Weinbaus zuständig. Ich vertrete unsere eigenständige bayerische Agrarpolitik in München, Berlin und Brüssel. Ziel der bayerischen Agrarpolitik ist es, die bäuerliche Landwirtschaft im Wettbewerb zu stärken, damit sie flächendeckend ihre Funktion im Interesse der gesamten Gesellschaft erfüllen kann.

Mit einem breit angelegten ökonomisch, ökologisch und sozial ausgewogenen Ansatz ist es der bayerischen Agrarpolitik gelungen, der Landwirtschaft in Bayern mit ihren vergleichsweise kleinen Betriebsstrukturen den technischen wissenschaftlichen Fortschrift zu erschließen. Die Agrarpolitik wird damit ihrem Leitbild gerecht, wettbewerbsfähige, nachhaltig wirtschaftende bäuerliche Unternehmen, die umwelt- und tiergerechte Erzeugungsmethoden anwenden, in ihrer betrieblichen Entwicklung zu fördern und zu stärken.

Weitere Informationen zu meiner Agrarpolitik finden Sie unter folgendem Link: www.stmlf.bayern.de/agrarpolitik/aktuell/.



Agrarpolitische Schwerpunkte in der 16. Legislaturperiode
Folgende Ziele möchte ich verfolgen:


1. Sicherung einer wettbewerbsfähigen Land- und Ernährungswirtschaft sowie Forst- und Holzwirtschaft

2. möglichst hohe Versorgung der Bevölkerung mit gesunden Lebensmittel aus heimischer Erzeugung; dies gilt auch für Ökoprodukte

3. Erhalt, Pflege und Gestaltung einer attraktiven Kulturlandschaft als wichtige Voraussetzung für eine hohe Lebensqualität und einen wirtschaftlich erfolgreichen Tourismus

4. Schonung der natürlichen Ressourcen und Sicherung der Biodiversität und der Vielfalt an Rassen und Sorten in der Landwirtschaft

5. Unterstützung der Land- und Forstwirtschaft bei der Bewältigung des Klimawandels und Verbesserung des Wassermanagements

6. Stärkung der Ernährungskompetenz der Bevölkerung und Bewusstseinsbildung für eine gesunde Lebensweise

7. Ausbau der energetischen und stofflichen Verwertung von Nachwachsenden Rohstoffen und Entwicklung entsprechender Exporttechnologien

8. Unterstützung der Ernährungswirtschaft bei Produktinnovationen, insbesondere im Bereich „Health food" und im Convenience-Bereich

9. Sicherung der Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktion der Wälder

10 . Sicherung einer ausreichenden Bereitstellung von Holz als vielfältiger Rohstoff

11. Erhalt eines intakten ländlichen Raumes, der die notwendige Daseinsvorsorge für die ansässige Bevölkerung bietet und Entwicklungschancen eröffnet






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