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Christa Matschl
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Philipp Graf von Lerchenfeld: Strompreise gefährden Industrie in Deutschland - Gesamte Aluminiumproduktion bedroht
21.06.2005

"Die durch die konzeptionslose Energiepolitik von Rot-Grün verursachten Strompreiserhöhungen gefährden den Industriestandort Deutschland." Mit diesen Worten kommentierte Philipp Graf von und zu Lerchenfeld, energiepolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, Pressemeldungen über die beabsichtigte Schließung der Aluminiumwerke in Hamburg und Stade.

Von der Ankündigung des Norsk-Hydro-Konzerns, die Aluminiumproduktion im Elbewerk Stade und im Gemeinschaftsunternehmen Hamburger Aluminium Werk (HAW) zum Ende diesen Jahres einstellen zu müssen, seien direkt 870 Arbeitsplätze betroffen. Längerfristig seien aber alle deutschen Aluminiumhütten und Umschmelzwerke durch die hohen Energiekosten in ihrer Existenz bedroht. Von Lerchenfeld: "Die Strompreise, die rund 38 Prozent der gesamten Kosten der Unternehmen ausmachen, haben sich für diese Industrie in den vergangenen zwei Jahren durch staatliche Eingriffe fast verdoppelt." Damit sei die gesamte Aluminiumindustrie, die überwiegend aus mittelständischen Unternehmen besteht, mit ihren rund 73.000 Arbeitsplätzen in Deutschland gefährdet.

"Auch Bayern wird davon betroffen sein, wenn diese Schlüsselbranche aus Deutschland vertrieben wird, denn sie ist ein wichtiger Zulieferer unserer Automobilindustrie", befürchtet der CSU-Politiker. Mit der Entwicklung neuer, leichterer Werkstoffe und energiesparender Produktionsverfahren habe die Aluminiumindustrie durch ihre hohe Innovationskraft wesentlich zu den in den letzten Jahren erreichten Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch beigetragen.

"Gerade an diesem Beispiel sieht man die Konzeptionslosigkeit der rot-grünen Energiepolitik. Ihre staatlich verursachten Strompreiserhöhungen bedrohen innovative Unternehmen, die auf dem Gebiet der Energieeinsparung Vorbildliches leisten, in ihrer Existenz." Von Lerchenfeld forderte eine Neuausrichtung der Energiepolitik. "Wir dürfen den Industriestandort Deutschland nicht weiter gefährden."

Freundliche Grüße

Oliver Platzer
Pressesprecher der CSU-Landtagsfraktion


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