Vor gefährlichen politischen Experimenten warnte CSU-Landtagsabgeordneter Eberhard Rotter bei einer Wahlveranstaltung seiner Partei in Hergensweiler. Die CSU habe in jahrzehntelanger Alleinregierung den Freistaat vom armen Agrarstaat zum High-Tech-Land entwickelt, das zu den führenden Regionen Europas zähle.
In den vergangenen fünf Jahren habe die Staatsregierung die Weichen auf Zukunft gestellt. Bayern habe die niedrigste Arbeitslosenquote in Deutschland, was für die Bürger bessere Perspektiven, mehr Arbeitsplatzsicherheit und höhere Einkommen bedeute. Den Familien gewähre der Freistaat bundesweit einmalige finanzielle Unterstützung, auch durch ein Landeserziehungsgeld. Das gegliederte bayerische Schulsystem, das andere Parteien abschaffen wollen, sei das beste in Deutschland. Die CSU werde die Grundschule vor Ort erhalten, notfalls durch jahrgangskombinierte Klassen, sofern die Schülerzahlen für reine Jahrgangsklassen nicht mehr ausreichend sind. Eine Abschaffung von Hauptschule und Realschule und deren Ersatz durch eine Einheitsschule werde es mit der CSU nicht geben.
Der Freistaat müsse gegen andere Bundesländer seine spezifischen Interessen auch in Berlin durchsetzen. Dies gelte bei der Neuregelung der Erbschaftssteuer, den Bildungsstandards, Fragen der Landwirtschaft, der medizinischen Versorgung bis hin zum Neuverschuldungsverbot im Rahmen der Föderalismusreform. Bayerns Vorsprung und Einzigartigkeit dürften nicht verspielt werden. „Nur mit einer klaren Mehrheit für die CSU, die Bayerns Stärke garantiert, kann der erfolgreiche Weg des Freistaats fortgesetzt werden", bekräftigte Eberhard Rotter.
Bezirksrat Gerd Bischoff und Bezirkstagskandidat Edgar Rölz erinnerten daran, dass der Bezirk Schwaben jährlich für 12.000 hilfsbedürftige Menschen, die in Pflege- oder Behindertenheime lebten, aufkomme. Diese Menschen bedürften der besonderen Unterstützung der Gemeinschaft. Weitere Aufgabe des Bezirks sei die Wahrung der kulturellen Vielfalt Schwabens.