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02.04.2009

Gymnasiale Oberstufe: - Kultusministerium bessert nach

Eine Erhöhung des Stundenbudgets für die gymnasiale Oberstufe hat Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle in der vergangenen Woche anlässlich einer Regierungserklärung im Bayerischen Landtag angekündigt. Nach Gesprächen mit Oberstudiendirektoren einiger Allgäuer Gymnasien, die ein zu geringes Oberstufen-Stundenbudget für das kommende Schuljahr bemängelten, hatte CSU-Landtagsabgeordneter Eberhard Rotter bereits Anfang März beim Minister Alarm geschlagen. Nachdem Spaenle in den darauf folgenden Tagen Gespräche mit allen Schulleitern der bayerischen Gymnasien geführt hatte, die die Allgäuer Sorge über zu wenig Lehrerstunden bestätigten, wies der Minister in seiner Regierungserklärung auf eine einmalige Situation in der jüngeren Bildungsgeschichte Bayerns hin, wonach zwei Oberstufen in drei Jahrgängen in zwei Schuljahren zu meistern seien. Spaenle wörtlich: „Zur Bewältigung dieser großen Herausforderung werde ich mit der Koalition dafür Sorge tragen, dass den Gymnasien in Bayern zusätzliches Nachsteuerungspotential für ihre Stundenbudgets zur Verfügung gestellt werden kann!"

Dank dieser Zusage des Kultusministers werden auch in den Allgäuer Gymnasien ausreichend Stunden für die Leistungskurse der beiden letzten G 9-Jahrgänge sowie die beiden neuen Seminarfächer am G 8 zur Verfügung stehen. Spaenle will, so Eberhard Rotter, „eine Qualitätsoffensive für das Gymnasium in Bayern auf den Weg bringen." Der Kultusminister hat, so Eberhard Rotter, auf die befürchteten Engpässe umgehend reagiert. Schmalspurunterricht in der gymnasialen Oberstufe werde es nicht geben.