Die Bereitstellung ausreichender Kapazitäten für den Fahrradtransport forderte Eberhard Rotter, verkehrspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, im Verkehrsausschuss des Bayerischen Landtages. Sechs Fahrradstellplätze im „Alex" oder den Triebwagen von DB-Regio seien jedenfalls in den Monaten Mai bis Oktober, in denen viele Radler die Züge nutzten, zu wenig. „Diese ungenügenden Kapazitäten sind eine Quelle ständigen Ärgernisses für Reisende mit und ohne Fahrrad", kritisierte Rotter und forderte die Betreiber des „Alex" auf, die vorhandenen Fahrradwagen, die bis zu 30 Fahrradstellplätze hätten, auch einzusetzen. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft solle ein besonderes Augenmerk auf den Fahrradtransport in den Zügen legen. Rotter wies darauf hin, dass er erst vor wenigen Wochen selbst miterlebt habe, wie einer siebenköpfigen Radfahrergruppe aus dem Oberallgäu die Mitnahme im „Alex" von Lindau nach Immenstadt verweigert worden ist, da in den beiden Wagons nur drei Fahrradstellplätze waren. Diese Misere könne nur durch die Beistellung von Fahrradwagen oder Wagen mit ausreichend Mehrzweckabteilen vermieden werden."