Der Freistaat fördert in diesem Jahr wieder Schulbauten und schulische Sportanlagen; im südlichen Oberallgäu mit insgesamt 841.000 Euro und im Landkreis Lindau mit insgesamt 1,063 Millionen Euro. Dies teilte der Bayer. Staatsminister der Finanzen, Georg Fahrenschon, dem Landtagsabgeordneten Eberhard Rotter auf Nachfrage mit. Der Freistaat Bayern sei fest entschlossen, auch im kommunalen Bereich weiterhin ein besonderes Augenmerk auf die Förderung von Investitionen zu setzen. Mit den bayernweit insgesamt verfügbaren Mitteln von 250 Millionen Euro könne der gesamte Bedarf, den die Kommunen für 2009 angemeldet haben, gedeckt werden.
Eberhard Rotter freute sich, dass die Durchführung kommunaler Baumaßnahmen der allgemeinen Wirtschaftskrise entgegenwirke und insbesondere der heimischen Bauwirtschaft zugute käme. Er hob hervor, dass nach 2007 und 2008 auch in diesem Jahr erneut die Fördermittel ohne längere Wartezeiten ausgezahlt werden. Bezuschusst werden heuer in Immenstadt Erweiterung und Umbau des Schulzentrums zur Schaffung von Klassen- und naturwissenschaftlichen Räumen für Realschule und Gymnasium (Bauabschnitt III) mit 513.000 Euro und die Erweiterung der Volksschule Immenstadt mit 62.000 Euro. Die Stadt Sonthofen erhält für Erweiterung und Umbau der Staatlichen Realschule 162.000 Euro und dem Schulverband Oberstaufen werden 4.000 Euro Zuschuss für die Küche zur Errichtung einer offenen Ganztagsschule überwiesen. Im Landkreis Lindau werden heuer der Neubau der Staatlichen Realschule für Knaben in Lindau mit 938.000 Euro und der Umbau der Staatlichen Berufsschule mit 23.000 Euro bezuschusst. Für Schulsportanlagen bekommt der Markt Weiler-Simmerberg 52.000 Euro und der Schulverband Weißensberg 50.000 Euro. Die Zahlungen erfolgen nach dem Finanzausgleichsgesetz und sind unabhängig vom Konjunkturpaket.