Die Deutsche Post AG ist bereit, die wirtschaftlichen Beweggründe für die beabsichtigte Umwandlung der Post-Service-Filiale in Hergensweiler in einen Verkaufspunkt für Brief- und Paketmarken vor Ort in Hergensweiler zu erläutern. Dies ist das Ergebnis eines Gesprächs, das Landtagsabgeordneter Eberhard Rotter in München mit Willi Haas, dem zuständigen Beauftragten der Deutschen Post AG, geführt hat. Bekanntlich hatte sich Rotter in einem Protestschreiben gegen die Umwandlung gewandt, auf die zahlreichen Postkunden in Hergensweiler verwiesen und die pauschale Begründung mangelnder Wirtschaftlichkeit der Filiale als unzureichend gerügt. Der Abgeordnete begrüßt die Bereitschaft der Post, Bürgermeister Georg Betz und dem Gemeinderat vor Ort nähere Angaben zur Wirtschaftlichkeit der Filiale zu machen und die künftige Bedienung mit dem „Mobilen Postservice" näher darzulegen. „Die Post muss genaue Zahlen liefern, aus denen eine mögliche Unwirtschaftlichkeit der Post-Service-Filiale ersichtlich ist", forderte Rotter von Haas bei dem Termin im Bayerischen Landtag. Dann werde die Entscheidung der Post vor Ort auch eher auf Akzeptanz stoßen.