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Meine Arbeit im Stimmkreis
Bild: v.l.n.r. Bgm. Mies, MdL Rotter, Michael Neumayer, StM Spaenle
v.l.n.r. Bgm. Mies, MdL Rotter, Michael Neumayer, StM Spaenle

Der Bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig Spaenle, besuchte auf Einladung des Landtagsabgeordneten Eberhard Rotter die Eliteschule des Sports Oberstdorf, sowie das Skiinternat Oberstdorf. Kultusminister Spaenle verschaffte sich bei einer Diskussionsrunde mit Vertretern des Deutschen Skiverbandes und des Gymnasiums Oberstdorf  einen Überblick über die sportlichen und schulischen Fördermöglichkeiten am Bundesstützpunkt Oberstdorf.

Einer der zentralen Punkte dieses Gespräches war die Doppelbelastung der Athleten durch Schule und Sport und die damit auftretenden Probleme. Staatsminister Dr. Spaenle sicherte den Vertretern des DSV und des Gymnasiums zu, einen zeitlichen Rahmen zu schaffen, in dem es machbar ist, versäumten Stoff nachzuholen und sich trotz der doppelten Belastung auf die anstehenden Prüfungen vorzubereiten. Neben der Problematik des Doppeljahrganges wurde auch über die allgemeine zeitliche Belastung mit Schule und Sport diskutiert.

Ein Beispiel, wie gut Ausbildung und Sport vereinbar sind, wurde anschließend in Person von Michael Neumayer deutlich. Der Skispringer, der in Vancouver Olympisches Silber mit dem Team gewann, gab den Verantwortlichen zum Ende ihres Besuches in Oberstdorf eine Führung in der „Erdinger Arena" und berichtete dabei auch von seiner eigenen Situation mit den Problemen der Doppelbelastung. So reduziert er nun in den beiden kommenden Monaten April und Mai seine Trainingsumfänge, um für seinen Diplomstudiengang in Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Kempten versäumte Prüfungen und Stoff nachzuholen



Bild: Diskussionsrunde zur Bodensee-S-Bahn
Diskussionsrunde zur Bodensee-S-Bahn

Schienenverkehr im Allgäu und im Bodenseeraum weiter verbessern

Für weitere Verbesserungen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) setzten sich der verkehrspolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, Eberhard Rotter, der Lindauer Landrat Elmar Stegmann und Vertreter der Initiative Bodensee-S-Bahn bei einem Gespräch mit Andreas Schulz, dem Leiter der Planungsabteilung bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, ein.

Schulz kündigte eine Reihe kurz- und mittelfristiger Verbesserungen des SPNV in der Region an, die mit dem Abschluss des Neigetechnik- Ausbaus im Allgäu Ende 2011 und der Elektrifizierung der Strecken München-Memmingen-Lindau und Ulm-Friedrichshafen-Lindau 2015 sowie der Errichtung eines neuen Fernverkehrsbahnhofes auf dem Lindauer Festland wirksam werden sollen. Dies und die Erhaltung eines Nahverkehrsbahnhofes auf der Lindauer Insel mit zweiseitiger Bahnanbindung sind nach Überzeugung der Gesprächsteilnehmer wichtige Bausteine für die Vision einer Bodensee-S-Bahn.

Weitere Voraussetzung für einen S-Bahn ähnlichen Verkehr ist die Wiedereröffnung der in den 80iger Jahren geschlossenen Bahnhaltepunkte zwischen Lindau und Hergatz (Aeschach, Oberreitnau, Rehlings, Schlachters und Hergensweiler). Landrat Stegmann kündigte an, hier eine schon Mitte der 90iger Jahre auf Antrag von Eberhard Rotter gestartete Initiative des Landkreises nochmals zu bekräftigen. Andreas Schulz gab bekannt, dass in Heimenkirch Mitte 2010 ein Bahnhalt wieder in Betrieb genommen werde.

MdL Rotter und Schulz wiesen darauf hin, dass die angedachten Verbesserungen allerdings nur umgesetzt werden könnten, wenn der Bund die Regionalisierungsmittel, mit denen die Länder den SPNV bestellen und bezahlen, nicht gekürzt würden.