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Georg Schmid
Vorsitzender
der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
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Bild: Die Harburg - Copyright: Georg Schmid
 © Georg Schmid
Die Harburg

Zwischen Schwäbischer und Fränkischer Alb liegt das Donau-Ries. Es entstand vor mehr als 14 Mio. Jahren durch einen gewaltigen Meteoriteneinschlag. Die malerische Landschaft der etwa 100 Meter tiefen Senke ist unverwechselbar und einzigartig. Sie bietet mit seinen liebenswerten Dörfern, historischen Städten und seiner abwechslungsreichen Kulturlandschaft höchste Lebensqualität. Wer vom "Daniel", dem Turm der Nördlinger St. Georgskirche schaut, kann das gesamte Ries mit seinen annähernd 22 Kilometern bewundern.

Die ehemalige Reichsstadt Nördlingen, anno 898 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, bietet aber noch mehr als den im 15. Jahrhundert erbauten "Daniel". Jedes Jahr im Juli findet beispielsweise das weit über die Riesgrenzen hinaus bekannte Scharlachrennen statt - eine Reitsportveranstaltung, die bereits 1438 ins Leben gerufen wurde und mittlerweile hohe überregionale Bedeutung im Reitsport genießt. Die Nördlinger feiern alljährlich die 10 Tage andauernde Pfingstmesse. Selbst wenn sie sich im Laufe der Jahre zu einem munteren Volksfest entwickelt hat, darf man nicht vergessen, dass es sich bei der "Nördlinger Mess" im Mittelalter um eine der bedeutendsten Fernhandelsmessen Oberdeutschlands handelte.

Wer lieber Museen oder historische Gebäude besichtigt, ist in Nördlingen ebenfalls genau richtig. Neben der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert, in deren Wehrgang man sogar heute noch die historische Altstadt Nördlingens zu Fuß umrunden kann, gibt es beispielsweise das Rieskrater-Museum mit vielen Erklärungen über die Entstehung des Kraters.

Fährt man von Nördlingen auf der Bundesstraße 25 in südöstliche Richtung, kommt man nach etwa 25 km in die große Kreisstadt Donauwörth, meine Heimatstadt. Im Jahre 1030 wurde die am Zusammenfluss von Donau und Wörnitz liegende Stadt zum ersten Mal urkundlich erwähnt und 1303 zur Reichstadt erhoben. Donauwörth ist eine Stadt voller historischer Sehenswürdigkeiten. Wenn man durch die alte Reichsstraße in der Innenstadt spaziert, fühlt man sich um einige Jahrhunderte in die Vergangenheit versetzt. Man kann unter anderem das gotische Liebfrauenmünster aus dem 15. Jahrhundert, die barocke Heilig-Kreuz-Wallfahrts-kirche oder die Reste der historischen Stadtmauer besichtigen. Außerdem gibt es in Donauwörth äußerst interessante und besuchenswerte Museen, z.B. das Käthe-Kruse-Puppen-Museum oder die Werner-Egk-Begegnungsstätte, um nur zwei zu nennen.



Wissenswertes über meine Heimat finden Sie auch unter nachfolgenden Links:

Donauwörth
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