Im Rahmen der Aktion Rollentausch besuchte Staatsminister Siegfried Schneider die Eichstätter Dienste. Der CSU-Landtagsabgeordnete wollte sich in Eichstätt einen genauen Einblick verschaffen, wie erfolgreich die Eichstätter Dienste arbeiten.
Und er war äußerst überrascht - von der Attraktivität des Kaufhausbereiches, aber viel mehr noch von den Werkstätten. Dass hier gebrauchte Gegenstände zum Förderinstrument für Langzeitarbeitslose werden, hält Schneider für eine hervorragende Idee. "Hier wird die Umwelt entlastet, ein respektabler Anteil ökologischer Wieder- oder Weiterverwertung geschaffen und Menschen Perspektiven und konkrete Unterstützung gegeben. Denn die Mitarbeiter der Einrichtung gehen hier nicht nur einer sinnvollen Beschäftigung nach, sie erhalten auch konkrete Unterstützung für die Reintegration in den Arbeitsmarkt, z. B. in der Form der Begleitung bei Bewerbungsverfahren und auch intensiver sozialpädagogischer Einzelbetreuung."
Entsprechend erfolgreich sind die Vermittlungsquoten der hier in vorübergehenden Maßnahmen beschäftigten Mitarbeiter. Übrigens in guter Zusammenarbeit mit der ARGE im Landkreis Eichstätt. Von ca. 1.000 Mitarbeitern in den letzten viereinhalb Jahren konnte maßnahmenbezogen eine Vermittlungsquote zwischen 20 bis 50 Prozent in ein festes Arbeitsverhältnis erreicht werden. "Und das in einer Region, in der laut offizieller Statistik so etwas wie beinahe Vollbeschäftigung herrscht", staunte Schneider.
Die Leiterin der Hauses, Brigitte Wotsch, führte den Abgeordneten durch die Räume und erläuterte Konzept und Geschichte. Zum Abschied dankte Staatsminister Schneider allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit und betonte, wie wichtig solche Einrichtungen für unsere Gesellschaft seien. Er wünschte allen eine erfolgreiche Zukunft.
Auf dem Foto: Staatsminister und CSU-Landtagsabgeordneter Siegfried Schneider im Gespräch mit Brigitte Wotsch, der Leiterin der Eichstätter Dienste, und dem Mitarbeiter Gerhard Sponheimer bei der Gerätereparatur.