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Beschäftigungschancen für Ältere
Bild: Beschäftigungschancen für Ältere
"Um die Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer zu erhöhen muss die Politik an der Rente mit 67 festhalten", so Erwin Huber, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag.
Bild: Erwin Huber, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag - Copyright: Erwin Huber
 © Erwin Huber
Erwin Huber, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag
"Der Jugendwahn ist vorbei", so Huber weiter. "Deutschland lag im internationalen Vergleich bei der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer lang in der hinteren Gruppe. Die Politik hat das mit Frühverrentung gefördert. Jetzt hat ein erfreulicher Paradigmenwechsel stattgefunden. Viele gesunde und tatkräftige ältere Menschen wollen länger am Erwerbsleben teilnehmen." Viele Unternehmen hätten die Potenziale der Älteren erkannt. Gleichzeitig habe der Staat mit der Abkehr von Frühverrentungsanreizen, der Förderung lebenslanger Weiterbildung und der schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre die demographisch nötigen Weichenstellungen vorgenommen.

"Die Arbeitslosigkeit ist unter drei Millionen gefallen, für 2012 ist sogar ein Unterschreiten der Zweimillionengrenze prognostiziert. Arbeitskräfte werden knapp und gesucht. Auf der anderen Seite ist die Anhebung des Renteneintrittsalters Anreiz und Druck, länger zu arbeiten. Die Richtung stimmt bei Angebot und Nachfrage", so der CSU-Politiker.

Es sei im Eigeninteresse der Wirtschaft, Ältere zu beschäftigen. Nicht nur mit Blick auf den Fachkräftemangel, auch unter den Aspekten Berufserfahrung, Zuverlässigkeit und Sozialkompetenz sei die Beschäftigung Älterer vorteilhaft. Huber: "Die Politik kann diesen Prozess positiv begleiten, indem sie an der „Rente mit 67“ festhält und weiterhin die Zuwanderung steuert und begrenzt. Es ist für Wirtschaft und Gesellschaft besser und humaner, die Beschäftigung Älterer zu mobilisieren, statt den vermeintlich einfacheren Weg der Zuwanderung zu gehen. Wichtig sind auch flexible Arbeitsmodelle und eine gezielte Gesundheitspolitik, damit die Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit der Älteren möglichst lange erhalten bleibt."

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