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"Weltkulturerbe Limes - Wie Bayern schützt und unterstützt"
Karte: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege -  - Copyright: CSU-Fraktion
Karte: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
 © CSU-Fraktion 

Die UNESCO hat im Juli die Aufnahme des Obergermanisch-Raetischen Limes in die Liste des Weltkulturerbes beschlossen. Geografisch gesehen ist der Limes damit das größte Kulturdenkmal unter den 31 deutschen Projekten auf der Welterbeliste. Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat sich bereits im November 2004 in einem Antrag damit auseinandergesetzt, wie der Freistaat seiner Verantwortung für dieses kulturpolitische Vermächtnis gerecht werden kann.

Über den aktuellen Stand der Konzeption, über weitere Schritte für ein Informationszentrum und zur Frage, wie Bayern das Kulturdenkmal Limes "hegen und pflegen" will,  informierte der Fraktionsvorsitzende der CSU im Bayerischen Landtag, Joachim Herrmann, auf einer Pressekonferenz im Maximilianeum. Herrmann bezeichnete die Aufnahme des Limes-Teilstücks in die Liste des Weltkulturerbes als "hervorragende Chance für den Tourismus."  In der mittelfränkischen Stadt Weißenburg, vor 1900 Jahren Standort des Römerkastells Biriciana und heute ein Römermuseum, soll ein "Informationszentrum Limes" entstehen. Im Frühjahr 2006 werde es eine "Limeskonferenz" geben, an der alle beteiligten Kommunen ein gemeinsames Konzept erarbeiten, so der CSU-Fraktionsvorsitzende.

Aus fachlicher Sicht nahm außerdem der Vorsitzende des Arbeitskreises für Hochschule, Forschung und Kultur, Dr. Ludwig Spaenle, Stellung. Spaenle ist auch Vorsitzender des Landesdenkmalrates.  Für den Bezirks Mittelfranken, durch den sich der weitaus größte Teil des Limes zieht, bezog die mittelfränkische Bezirksheimatpflegerin Dr. Andrea Kluxen Position.


 

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