Ernst Weidenbusch: FW instrumentalisieren Beihilfeverfahren der BayernLB – populistische Verunsicherung der bayerischen Sparkassen und Sparer
„Die Freien Wähler sollen Ross und Reiter benennen, wenn Sie behaupten, 35 Sparkassen in Bayern seien durch die Übernahme der Landesbausparkasse (LBS) von der BayernLB in Gefahr“, kommentierte Ernst Weidenbusch, Vorsitzender der Landesbankkommission im Bayerischen Landtag, Jutta Widmanns in der Presse wiedergegebenen Äußerungen bei einer Pressekonferenz der Fraktion Freie Wähler. „Wenn tatsächlich 35 bayerische Sparkassen in Gefahr sein sollen, dann muss Herr Aiwanger auch sagen, welche dies sein sollen. Ansonsten instrumentalisieren die Freien Wähler das Beihilfeverfahren der BayernLB und verunsichern auf populistische Art und Weise die bayerischen Sparkassen und Sparer“, so Ernst Weidenbusch, der am Donnerstag im Landtag zu der Thematik sprach.
Ausweislich der Presseberichterstattung soll die FW-Abgeordnete Jutta Widmann unter Bezugnahme auf Informationen aus dem Sparkassenverband behauptet haben, dass – falls es zu der erwarteten Belastung der Sparkassen komme – sich ein Horrorszenario abzeichnen würde: Bis zu 35 Sparkassen könnten in existenzbedrohende Probleme kommen. Ernst Weidenbusch stellt klar, dass er hingegen den Äußerungen des bayerischen Sparkassenpräsidenten Theo Zellner Glauben schenke: Ende Januar hatte dieser erklärt, dass die bayerischen Sparkassen einen nachträglichen Beitrag zur Stützung der BayernLB verkraften könnten. Dass eine Lastenübernahme auf die Sparkassen zukomme, sei bekannt, hatte Zellner damals erklärt.