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Frauen
Bild: Mottobild Frauen

Das Ziel bayerischer Frauenpolitik ist es, Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern herzustellen.
Die CSU-Fraktion hat sich in den vergangenen Jahren besonders für die Wahlfreiheit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eingesetzt.
Wichtige Ziele dabei sind die Anerkennung der Erziehungsleistung, gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungspositionen in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Förderung von flexiblen Arbeitszeitmodellen.

Das Bayerische Gleichstellungsgesetz - seit 1996 in Kraft - wurde 2006 auf Initiative der CSU-Fraktion unbefristet verlängert. Das Gesetz erfüllt den Verfassungsauftrag des Artikels 118 der Bayerischen Verfassung, der die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst zum Ziel hat. Seit der Einführung im Jahr 1996 hat das Gesetz schon zu deutlichen Erfolgen geführt:

  • Der Frauenanteil in der gesamten öffentlichen Verwaltung in Bayern ist gestiegen: Im höheren Dienst liegt er bei 34,2 Prozent, im gehobenen Dienst bei 53,9 Prozent.
  • Insgesamt sind inzwischen mehr als die Hälfte der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bayern weiblich und auch in Führungsfunktionen liegt der Frauenanteil weit über dem der Privatwirtschaft.
  • Fast jede 3. Beschäftigung im öffentlichen Dienst des Freistaats Bayern wird heute in Teilzeit ausgeübt.

In der Wirtschaft besteht Nachholbedarf: Laut Wirtschaftsumfragen (Verlag Hoppenstedt) sind bei den 80.000 größten Unternehmen Deutschlands gerade einmal 10 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt, bei den 100 größten Unternehmen nur 1 Prozent. 12 Prozent der Führungskräfte im Mittelstand sind Frauen, bei 38 Prozent der Mittelständler sitzt keine Frau in der Führungsetage.

Tatsächliche Gleichstellung können Gesetze alleine jedoch nicht erreichen.
Chancengerechtigkeit zwischen Männern und Frauen lässt sich nur verwirklichen, wenn sich partnerschaftliches Verhalten in Familie, Erziehung und Beruf noch stärker durchsetzt. Außerdem sind Arbeitgeber im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft gefordert, flexible und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle anzubieten.

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