Kritik an Papst-Boykott der SPD
Georg Schmid, der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, hat den von Oppositionsabgeordneten geplanten Boykott der Papst-Rede im Bundestag scharf kritisiert:
Fraktionsvorsitzender Georg Schmid
„Diese von SPD- und Linken-Abgeordneten angeführte Missachtung des Papst-Besuchs ist respektlos und beschämend. Hier zeigt sich, dass die SPD von der Mitte der Gesellschaft meilenweit entfernt ist. Toleranz scheint für diese Abgeordneten nur eine hohle Phrase zu sein. Nicht nur für Millionen von gläubigen Katholiken in Deutschland ist das Verhalten dieser Abgeordneten ein Schlag ins Gesicht.“
„Papst Benedikt XVI. ist das Oberhaupt einer Weltreligion, die unsere Gesellschaft in Bayern, Deutschland und Europa über Jahrhunderte positiv geprägt hat und prägt“, betonte Schmid. „Außerdem ist Papst Benedikt Staatsoberhaupt des Vatikan. Auch wer in bestimmten Fragen eine andere Meinung vertritt als der Papst, sollte sich als Abgeordneter die Worte von Papst Benedikt im Bundestag anhören, um überhaupt einen ernsthaften Diskurs führen zu können. Wer vor dem Bundestag gegen den Papst protestieren will, der ist weder gastfreundlich, noch weltoffen, noch dialogbereit“, betonte der CSU-Fraktionschef. „Die CSU-Abgeordneten werden im Gegensatz zu den respektlosen und intoleranten SPD-Protestierern deutlich machen: Unser bayerischer Papst Benedikt XVI. ist in Deutschland herzlich willkommen!“, erklärte Schmid abschließend.


