Bayerns Hochschulen sind gut gerüstet
„Auch wenn die vorläufigen Meldungen der Hochschulen, wonach die Zahl der Studienanfänger für das ganze Studienjahr 2011 rund 85.000 beträgt, über die Vorausberechnungen der KMK, die von rund 79.000 ausging, hinausgehen, sind unsere Hochschulen für diese Herausforderung bestens aufgestellt“, erklärte Bernd Sibler, Vorsitzender des Ausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur im Bayerischen Landtag anlässlich des Starts der bayerischen Universitäten in das Wintersemester.
„Uns als CSU-Landtagsfraktion ist gerade die soziale Flankierung sehr wichtig. So wurden mit Mitteln des Freistaats Bayern allein in der Landeshauptstadt seit April 2008 rund 1.700 Wohnheimplätze für unsere Studierenden geschaffen. Angesichts des allseits bekannten außerordentlich hohen Mietnieveaus vermisse ich hier ein Engagement der Stadt München für ihre Studierenden. Der neuerdings zur Lichtgestalt der Opposition erhobenen Oberbürgermeister hat hier seine Hausaufgaben nicht gemacht. Ein Modell für ganz Bayern, wie dies die Opposition lautstark verbreitet, ist dieser Stil sicherlich nicht!“
„Ich werde mich in den kommenden Haushaltsverhandlungen mit allem Nachdruck dafür einsetzen, dass wir in Bayern über die 38.000 zusätzlichen Studienplätze hinaus noch weitere schaffen, um den jungen Menschen bestmögliche Ausbildungsbedingungen bieten zu können“, erklärte Sibler.
Im Rahmen des Hochschulausbauprogramms, dessen Grundlagen bereits in der letzten Legislaturperiode gelegt wurden, werden bis Ende dieses Jahres 38.000 zusätzliche Studienplätze geschaffen, indem 3.000 zusätzliche Stellen für Professoren und akademische Mitarbeiter eingerichtet werden. Mit Ausnahme der für die Nachsteuerung vorgesehenen 418 Stellen sind alle Personalstellen den Hochschulen bereits zugewiesen worden. Insgesamt wendet der Freistaat Bayern allein für diesen personellen Ausbau bis 2013 eine Milliarde Euro auf. Im Rahmen des räumlichen Ausbaus werden zusätzliche Studierräume sowie Lehr- und Laborflächen in einer Größenordnung von rund 130.000 Quadratmetern über Anmietungen und Baumaßnahmen geschaffen.
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