Die CSU möchte die Wertschätzung des bürgerschaftlichen Engagements auf kommunaler Ebene noch erhöhen. „Der Freiwilligendienst ist ein wichtiger Punkt im sozialen Gefüge, der gerne vergessen wird und noch mehr gesellschaftliche Anerkennung verdient“, sagte Albert Füracker, Vorsitzender des Arbeitskreises für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Gedacht ist dabei an eine stärkere Vernetzung von Verbänden und Unternehmen sowie die Freistellung von Berufstätigen für ehrenamtliches Engagement. Auch die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Schule und aktiver Vereinsmitgliedschaft gilt es zu verbessern.
„Zahlreiche Jugendliche engagieren sich freiwillig im ländlichen Raum und sind in vielfältiger Weise sozial und gesellschaftlich aktiv. Ziel der CSU-Fraktion ist es, dieses Engagement weiterhin zu unterstützen und bei den anstehenden Herausforderungen des ländlichen Raumes die richtigen Weichen zu stellen. Wir wollen ein verlässlicher Ansprechpartner für die Jugendlichen sein und ihnen bei einer sinnvollen Freizeitgestaltung sowie ihrer Persönlichkeitsbildung zur Seite stehen“, so Füracker nach Abschluss eines von ihm und dem jugendpolitischen Sprecher seiner Fraktion, Josef Zellmeier, veranstalteten Werkstattgesprächs mit Jugendverbänden. Die Veranstaltung befasste sich mit der Frage nach der „Weiterentwicklung des ländlichen Raumes“. „Nur gemeinsam mit den Menschen in den ländlichen Regionen wird es gelingen, Strukturprobleme zu lösen und die Zukunftsfähigkeit der ländlichen Räume zu sichern“, so der CSU-Politiker. Die Herausforderungen der Energiewende seien gerade für die Landwirtschaft und die ländlichen Räume Zukunftchancen, die die Menschen dort offensiv nutzen sollten.
Die Vielseitigkeit des ländlichen Raumes wurde in der Diskussion mit Vertretern der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB), der Evangelischen Landjugend (ELJ) und der Bayerischen Jungbauernschaft (BJB) sichtbar. Die Teilnehmer bewegten die Themen Jugendarbeit, das Bildungsangebot, attraktive Ausbildungsplätze sowie die Modernisierung der Infrastruktur und des Breitbandausbaus. „Die Debatte zeigt, in welch großem Umfang Jugendliche gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und sich für die Attraktivität ihrer Heimat einsetzen“, lobte Füracker. Sie leisteten mit ihrem Engagement und ihrer Verbandstätigkeit einen wesentlichen Beitrag für eine lebendige Bürgergesellschaft in Bayern.
„Der Ländliche Raum ist ein absolutes Zukunftsthema. Das hat der Dialog mit den Jugendlichen auf eindrucksvolle Weise belegt. Wir wollen im Rahmen unserer parlamentarischen Arbeit dem Auftrag aus jugendpolitischer Perspektive gerecht werden“, so der Vorsitzende. „Wir wollen den ländlichen Raum attraktiv halten. Unser Ziel ist es, gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen Landesteilen zu schaffen und zu erhalten,“ so der CSU-Abgeordnete abschließend.