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Fernsehen der Zukunft
Über das „Fernsehen der Zukunft“ informierte sich die Arbeitsgruppe Medien mit ihrem Vorsitzenden Eberhard Sinner im Gespräch mit Vertretern aus der bayerischen Medienbranche.
Bild: Eberhard Sinner, medienpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.
Eberhard Sinner, medienpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.
Dr.-Ing. Klaus Illgner-Fehns, Direktor des in München ansässigen Instituts für Rundfunktechnik, präsentierte die Möglichkeiten des Hybrid-Fernsehens „HbbTV“: ein TV-Gerät mit Internetschnittstelle, das Fernseh- und Internetinhalte darstellen kann. Bereits heute bieten rund 13 Prozent der Fernsehgeräte in deutschen Haushalten diese Funktion an, Tendenz stark steigend, so Illgner-Fehns. Er erläuterte, dass die meisten neuen Fernsehgeräte, selbst beim Discounter, inzwischen diesen neuen technischen Standard anbieten.

Sinner sieht hier auch Möglichkeiten, gerade für Anbieter lokaler TV-Inhalte, leichter auffindbar zu sein, sich besser vermarkten zu können und einen interaktiven Mehrwert für die Zuschauer zu schaffen. Die Medienvertreter, darunter Felix Kovac (Vorsitzender Verband Bayerischer Rundfunkanbieter VBRA) und Thomas Eckl (Vorstandsmitglied Verband Bayerischer Lokalrundfunk VBL) sowie Wilfried Urner vom Satellitenbetreiber Astra teilten die Auffassung, dass HbbTV eine interessante Zukunftsoption sei. Der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) Siegfried Schneider begrüßte, dass es durch das Hybrid-Fernsehen ermöglicht werden könne, dass bayerische Lokalfernsehangebote von technischen Entwicklungen nicht abgehängt werden.

Der CSU-Medienpolitiker Eberhard Sinner unterstrich seine Idee, dass die bayerischen Lokalfernsehsender ein Landtagsstudio einrichten sollten, um über die Zusammenhänge zwischen landespolitischen Entscheidungen und lokalen Entwicklungen vor Ort besser berichten zu können. Die Vertreter der Branche signalisierten, dass es unter dem Arbeitstitel „PlenumTV“ bereits konkrete Planungen hierzu gebe. 
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