Filmfest München 2007: Fachgespräch und Empfang der CSU-Fraktion
"Traumberuf Film: Glamour- oder Knochenjob?"
Traumberuf Film - Glamour- oder Knochenjob? Diese Frage diskutierten auf Einladung der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag anlässlich des Filmfest München 2007 rund 300 Gäste aus der Filmbranche in der Black Box im Gasteig zusammen mit dem medienpolitischen Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Hans Gerhard Stockinger.
Die Podiumsgäste waren sich einig: Rote Teppiche und glamouröse Roben sind im Berufsalltag die Ausnahme. Zum Erfolg führen neben Können auch Hartnäckigkeit und Glück. Im Filmgeschäft gehe es nicht immer gerecht zu. Seiteneinsteiger hätten es heute erheblich schwerer als früher, so das einmütige Ergebnis der Diskutanten. Der Ratschlag an den Filmnachwuchs war deshalb auch, eine solide Ausbildung anzustreben. Bayern habe im Bereich Filmausbildung eine hervorragende Infrastruktur, so Stockinger. Mit dem Neubau der Hochschule für Fernsehen und Film in München investiere der Freistaat in eine hochmoderne Ausbildung.
Der Filmnachwuchs solle aber auch nach der Ausbildung in Bayern bleiben. Stockinger betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Filmförderung in Bayern. Er kündigte an, sich in den Verhandlungen um den Nachtragshaushalt für eine weitere Erhöhung der Förderung einzusetzen. "Derzeit erleben wir eine starke Konkurrenz aus Berlin und Köln. Wir wollen aber Filmstandort Nummer eins bleiben und werden auch alles dafür tun."
Auf dem Podium (von links) Regisseur Joseph Vilsmaier, Drehbuchautor Benedikt Röskau, Tatort-Ermittler Udo Wachtveitl, Schauspielerin Lisa Martinek, der Moderator des Fachgesprächs, Dr. Klaus Schaefer, Geschäftsführer des FilmFernsehFonds Bayern, Produzentin Ewa Karlström, Rechtanwalt Stefan von Moers sowie die Geschäftsführerin des MedienCampus Bayern, Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner, Prof. Dr. Hans Gerhard Stockinger.