Damit einher gehen positive Impulse für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Bayern. „Es ist fast wie ein Konjunkturpaket in Bayern“, so Staatsminister Siegfried Schneider bei der Ministerbefragung zum Thema Olympia 2018 am 23. November im Plenum des Bayerischen Landtags. Maßnahmen im Straßenbau oder beim Schienenverkehr, die auch ohne die Olympischen Spiele notwendig wären, könnten im Zuge der Olympiabewerbung wesentlich schneller verwirklicht werden. Darüber hinaus biete die Bewerbung für die Paralympics die einmalige Chance, auch die Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr weiter zu verbessern, so Schneider.
Auf die Frage nach der Umweltverträglichkeit der Spiele betonte Schneider, dass man bei der Bewerbung auf die Nachhaltigkeit besonderen Wert gelegt habe. Ein Großteil der Sportstätten sei schon vorhanden und der Flächenverbrauch liege bei etwas über 0,5 Hektar. Dies sei ein relativ geringer Bedarf der zusätzlich bestehe. „Ich bin überzeugt, dass es keine andere Bewerbung gibt, die derart auch auf dem Umweltsektor punkten kann, wie unsere Bewerbung“, so der Staatsminister.