Seit jeher fühlt sich die CSU-Landtagsfraktion den Anliegen und Interessen der nach 1945 heimatvertriebenen Deutschen verpflichtet. Als einzige Partei in Bayern hat die CSU diesem Anspruch auch dann entsprochen, als linksliberale Meinungsführer versucht haben, die Leiden der Vertriebenen und die an ihnen begangenen Verbrechen zu tabuisieren oder gar zu rechtfertigen. Im Übrigen hat der Freistaat nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur Millionen Heimatvertriebene, in ihrer Mehrheit Sudetendeutsche, integriert, sondern auch beim Wiederaufbau unserer vom Krieg versehrten bayerischen Heimat sehr von ihren Kenntnissen und ihrem Engagement profitiert.
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Vertriebenenpolitik
Vorne: Josef Zellmeier, Gertraud Goderbauer, Christa Matschl, Hans Herold, Bernhard Seidenath (v.l.) Mitte: Konrad Kobler, Prof.Dr. Winfried Bausback, Dr. Günther Beckstein, Martin Neumeyer (v.l.) Hinten: Reinhard Pachner, Andreas Lorenz
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Liste der Mitglieder
Christa Matschl (Vorsitzende)
Dr. Günther Beckstein
Konrad Kobler
Reinhard Pachner
Franz Pschierer
Markus Sackmann
Melanie Huml
Hans Herold
Martin Neumeyer
Peter Winter
Josef Zellmeier
Georg Fahrenschon
Oliver Jörg
Bernhard Seidenath
Dr. Florian Herrmann
Prof. Dr. Winfried Bausback
Andreas Lorenz
Sylvia Stierstorfer
Gertraud Goderbauer
Angesichts der großen Bedeutung der Heimatvertriebenen und ihrer Nachkommen in unserem Gemeinwesen ist es für die CSU-Fraktion selbstverständlich, sich regelmäßig in einer eigenen Arbeitsgruppe mit Fragen der Vertriebenenpolitik auseinanderzusetzen. Dabei pflegt sie einen engen Kontakt mit den Vertriebenenverbänden, Landsmannschaften und anderen der Heimatpflege verpflichteten Organisationen. Begleitet von einem kontinuierlichen Austausch mit Vertretern der Wissenschaft bemüht sich die Arbeitsgruppe außerdem intensiv um den Dialog mit unseren östlichen Nachbarländern, um so ihren Beitrag zu Annäherung und Versöhnung im Herzen Europas zu leisten.
Im Januar 2008 hat die CSU-Fraktion auf ihrer Klausurtagung in Wildbad Kreuth auf Antrag von Christa Matschl, MdL, Leiterin der Arbeitsgruppe „Vertriebenenpolitik“, eine Entschließung mit dem Titel „Bayern – Herz und Mittler Europas“ verabschiedet, in der sie sich zur Weiterentwicklung der Vertriebenenpolitik zur Nachbarschaftspolitik bekennt: Ziel dieser Konzeption ist es, im Zuge des sich einigenden Europas zu einer herausgehobenen Partnerschaft zwischen Bayern und seinen östlichen Nachbarn zu gelangen – unter Einbeziehung und voller Wahrung der Belange der Heimatvertriebenen.

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AG Vertriebenenpolitik in Prag
Abgeordnete Matschl, Beckstein, Kobler und Pachner mit Fürst Karel Schwarzenberg in Prag.