Von 1998 bis 2008 war Josef Miller Bayerischer Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten. Er setzte sich mit großem Engagement und Weitblick für die Belange der bayerischen Bauern und Waldbesitzer sowie den ländlichen Raum ein. Die Landwirtschaft prägt seit jeher das Leben von Josef Miller. Aufgewachsen auf dem elterlichen Hof in Oberschöneberg erwarb er sich mit einer Ausbildung zum Landwirt zunächst das praktische Rüstzeug für seine späteren Aufgaben. Nachdem er über den 2. Bildungsweg die Mittlere Reife und das Abitur ablegte, studierte er Agrarwissenschaften an der Technischen Universität München-Weihenstephan. Seit 1986 ist Josef Miller Mitglied des Bayerischen Landtags. Von 1990 bis 1993 war er Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, von 1994 bis 1998 stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion.
Josef Miller ist davon überzeugt, dass eine gute Agrarpolitik die beste Voraussetzung für eine effektive Verbraucherpolitik und vitale ländliche Räume ist und die natürlichen und sozialen Lebensgrundlagen auch über die ländlichen Räumen hinaus sichert.
Seine Forstpolitik zielt darauf ab, Bayern als Waldland Nr. 1 in Deutschland weiter zu stärken. Mit Aufbau, Pflege und Nutzung standortgemäßer, zukunftssicherer und nachhaltig bewirtschaftbarer Wälder will er Beschäftigung im ländlichen Raum erhalten und neu schaffen, die nachhaltige Versorgung mit Holz sichern und zum Erhalt der vielfältigen Waldfunktionen beitragen.
Neben seinen landespolitischen Aktivitäten verfügt Josef Miller als Stadtrat in Memmingen auch über vielfältige Erfahrung im kommunalpolitischen Bereich. Er setzt er sich für den Ausbau der international bedeutenden Rolle Schwabens im Bereich der Mechatronik, der Faserverbundtechnologie, der Umweltkompetenz, der Ernährungsindustrie und des Tourismus ein. Ein zentrales Anliegen ist ihm auch die weitere Verbesserung der Erreichbarkeit des Wirtschaftsstandorts Schwaben.