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Am Bayern von morgen arbeiten
Die Landtags-CSU setzt bei ihrem geplanten Richtschnur-Konzept für die Zukunft Bayerns auf die Hilfe der Bürger. Fraktionschef Georg Schmid kündigte bei einer Pressekonferenz in München einen «neuen Politikstil» der Christsozialen an. Ein erster Entwurf soll bis zur Winterklausur in Kreuth stehen und anschließend breit mit den Bürgern diskutiert werden.
Bild: Fraktionsvorsitzender Georg Schmid
Fraktionsvorsitzender Georg Schmid

Dafür will sich die CSU-Fraktion Zeit lassen: Der fertige Zukunftsplan soll entweder im Herbst 2010 in Kloster Banz oder sogar erst im Januar 2011 bei der dann anstehenden neuerlicher Kreuther Winterklausur beschlossen werden. Die Inhalte des Konzepts sind derzeit noch nicht völlig abzusehen. Klar ist, dass es Schwerpunkte bei der frühkindlichen Bildung, Schulen, Wissenschaft und Innovationen geben soll.

Der CSU-Fraktionsvorstand tagte am gestrigen Montag gemeinsam mit Ministerpräsident und Parteichef Horst Seehofer. Fraktionschef Georg Schmid hatte schon vor der Wahl erklärt, die Landtags-CSU wolle ein umfassendes Zukunftskonzept erarbeiten, das sich mit den Folgen der Globalisierung, des Klimawandels, der demografischen Entwicklung und der älter werdenden Gesellschaft auseinandersetzen soll. CSU-Fraktionschef Schmid sagte, Ziel sei ein "langfristiges Zukunftsprogramm, das in einem Dialogprozss mit Bayerns Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet wird."

Schmid erklärte, die CSU wolle in den kommenden Monaten ihre «Prioritätensetzung» neu bestimmen - und zwar in einem breiten Dialog und mit ganz konkreten Vorschlägen, was sich wann ändern soll. «Wir wollen kein Papier für den Schrank beschließen», betonte er. (dpa)

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