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Georg Eisenreich: „Die Bürger wollen Qualität und Verlässlichkeit"
      
19.07.2010

„Das Ergebnis des Hamburger Volksentscheids zeigt: Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger will keine schulpolitischen Experimente, sondern ein qualitätvolles Bildungssystem, das alle Kinder und Jugendlichen individuell fördert.“ Mit diesen Worten kommentierte Georg Eisenreich, der Vorsitzende des Arbeitskreises für Bildung, Jugend und Sport der CSU-Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag, den Ausgang des Volksentscheids über die sechsjährige Primarschule in Hamburg. Eine deutliche Mehrheit sprach sich dort für die Beibehaltung der vierjährigen Grundschule und gegen eine weitere Verkürzung des Gymnasiums aus.

Eisenreich sieht im Hamburger Votum auch eine klare Absage an die theoretischen Debatten in der Bildungspolitik: „Statt ständiger Strukturdebatten wollen Eltern und Lehrer ein verlässliches Bildungssystem und gut ausgestattete Schulen.“ Mit ihrer Entscheidung für Unterrichtsqualität und individuelle Förderung lägen die Bürgerinnen und Bürger auf einer Linie mit renommierten Bildungsforschern, betonte der CSU-Bildungsexperte. Zuletzt habe der Bildungsvergleich der Bundesländer gezeigt, dass die Bundesländer, die mit Gesamtschulen und verlängerter Grundschule experimentierten, schlechter abschnitten als Bayern oder Baden-Württemberg. „Wir setzen daher weiter auf Bildungsinvestitionen in unser differenziertes Bildungssystem. Unsere Schwerpunkte sind der weitere Ausbau der Ganztagsangebote, die Verbesserung der individuellen Förderung und kleinere Klassen. 2.700 neue Lehrerstellen haben wir dafür in diesem und letztem Jahr bereits neu geschaffen. Dadurch stärken wir die Qualität und erhöhen zugleich die Durchlässigkeit und Chancengerechtigkeit“, so Eisenreich.


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