Die CSU-Landtagsfraktion trifft sich traditionell im Herbst im oberfränkischen Kloster Banz zu ihrer Klausurtagung nach der Sommerpause. Hier werden alljährlich die Weichen für die inhaltliche Arbeit der Fraktion gestellt.
Banz, ursprünglich als Burg angelegt, wurde bereits 1069 zum Kloster umgewidmet. Benediktinischer Geist prägte fortan das Leben auf dem Banzberg. Niedergang und Aufschwung wechselten sich durch die Jahrhunderte ab.
Bedeutende Künstler ihrer Zeit, wie die Familien Dientzenhofer, Vogel oder Balthasar Neumann statteten die Prunkräume aus. Mit der Übernahme durch Herzog Wilhelm in Bayern wurde die Anlage 1814 zum Schloss der Wittelsbacher: Es entstanden die Petrefaktensammlung und die Ägyptische Sammlung. In den dreißiger Jahren übernahm der Missionsorden der "Gemeinschaft von den Heiligen Engeln" die Baulichkeiten als Klosterbetrieb.
Seit 1978 ist Kloster Banz Eigentum der Hanns-Seidel-Stiftung. Die Gebäude wurden renoviert, restauriert und zum modernen Bildungs- und Begegnungszentrum ausgebaut.