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Vertriebene
Bild: Mottobild Vertriebene

Millionen infolge des Zweiten Weltkriegs Heimatvertriebene haben in Bayern eine neue Heimat gefunden. Sie haben einen wesentlichen Beitrag zum Wiederaufbau Bayerns nach 1945 geleistet. Das gilt insbesondere auch für die Sudetendeutschen als „Vierten Stamm“ Bayerns. Aber auch Heimatvertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten oder anderen Herkunftsregionen in Ostmitteleuropa haben sich in Bayern angesiedelt, sodass heute beinahe jeder dritte Einwohner Bayerns von Vorfahren aus den ehemaligen deutschen Siedlungsgebieten in Mittel- und Osteuropa abstammt.

Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag fühlt sich den Anliegen der Heimatvertriebenen ganz besonders verpflichtet. In Anerkennung ihres schweren Schicksals bekennt sich die CSU zum Recht auf Heimat und moralischer Wiedergutmachung an den Heimatvertriebenen. Das beinhaltet auch die Forderung nach rechtsgültiger Aufhebung der Benes-Dekrete. Die CSU-Fraktion bleibt Anwalt der Anliegen und Interessen der Vertriebenen und ihrer Nachkommen. Gleichzeitig bemüht sie sich um eine politische und kulturelle Annäherung an die Staaten, aus denen Deutsche vertrieben oder ausgesiedelt wurden, um in einem Klima der Verständigung die gemeinsame Vergangenheit offen und vorurteilsfrei aufarbeiten zu können. Diese Politik guter Nachbarschaft baut dabei unter Einbeziehung der Heimatvertriebenen auf den engen kulturellen und persönlichen Bindungen auf, über die Bayern und seine Nachbarländer im Osten verfügen.

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