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Mehr Geld für Erzieher
Bild: Erzieherinnen spielen mit Kleinkindern - Copyright: CSU-Fraktion
Die CSU-Abgeordneten setzen sich im Bayerischen Landtag für eine bessere Anerkennung der Leistung von pädagogischen Fachkräften ein
Bild: Joachim Unterländer - Copyright: CSU-Fraktion
 © CSU-Fraktion
Joachim Unterländer
Erzieherinnen und Erzieher besser bezahlen

„Wir brauchen eine bessere Anerkennung der Leistung von Erzieherinnen und Erziehern.“ Die CSU-Landtagsfraktion habe dies in einem Dringlichkeitsantrag verdeutlicht, so Joachim Unterländer, Vorsitzender des Arbeitskreises für Soziales, Familie und Arbeit der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. In dem Antrag fordert die CSU-Fraktion die Staatsregierung auf, auf die Tarifpartner hinzuwirken, dass Erzieherinnen und Erzieher ihrer verantwortungsbewussten Aufgabe gemäß bezahlt werden.

Hier seien die Träger in der Pflicht. „Der Spielball liegt bei den Tarifparteien“, betonte Unterländer. „Das von uns im Jahr 2005 verabschiedete Bayerische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz sieht vor, dass der Freistaat und die Kommunen jede Gehaltserhöhung mitfinanzieren.“

Bessere Arbeitsbedingungen

„Wir müssen darüber hinaus die Arbeitsbedingungen der Erzieherinnen und Erzieher so gestalten, dass die gute individuelle Förderung der Kinder auch in Zukunft gewährleistet ist“, sagte Unterländer. In diesem Zusammenhang wies Unterländer auf die wachsenden Anforderungen an die Erzieherinnen im pädagogischen Bereich hin. „Sie müssen genügend Zeit für die pädagogische Arbeit mit den Kindern haben.“ Die Arbeitszeit der pädagogischen Fachkräfte solle nicht für Aufgaben, die dem Träger obliegen, genutzt werden, wie zum Beispiel die Abrechnung der kindbezogenen Förderung.

Die CSU-Landtagsfraktion setzt sich darüber hinaus auch für die Qualität von Aus-, Fort- und Weiterbildung der Erzieherinnen und Erzieher ein. Deshalb fordert sie in dem Antrag die Staatsregierung auch auf, mitzuteilen, welche akademisch gestützten Fort- und Weiterbildungsangebote es für Erzieherinnen und Erzieher seitens der Fachhochschulen bereits gibt. „Erzieherinnen haben unsere volle Unterstützung für die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen“, so Unterländer.

Bedarfsermittlung

Die Staatsregierung soll zudem - so der Antrag weiter - eine Analyse für den künftigen Bedarf an pädagogischem Personal vorlegen. „Zu den zentralen Herausforderungen gehört es wegen des Ausbaus für Betreuungsplätze für Kinder bis zu drei Jahren, den wachsenden Bedarf an Erzieherinnen zu decken“, sagte der Arbeitskreisvorsitzende.

Bayerisches Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz weiterentwickeln

In einem weiteren Antrag fordert die CSU-Fraktion die Staatsregierung auf, das Bayerische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz weiterzuentwickeln. Nach mehr als drei Jahren praktischer Erfahrung, müssten insbesondere die Bereiche Gastkinderregelung, Landkindergärten sowie die Gewichtungsfaktoren für die Altersgruppen für Kinder unter Drei, sowie die Bedingungen in der Tagespflege überprüft werden.

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