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Bologna-Prozess vorantreiben
Bild: Bologna Prozess
„Das Bachelor-Studium muss durchlässiger werden.“ Das fordert Bernd Sibler, der Vorsitzende des Ausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur im Bayerischen Landtag, bei einem Gespräch mit den protestierenden Studierenden in Regensburg.
Bild: Bernd Sibler - Vorsitzender des Ausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur  - Copyright: Bernd Sibler
 © Bernd Sibler
Bernd Sibler - Vorsitzender des Ausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur
Die unter dem Stichwort „Bologna-Prozess“ bekannt gewordenen Hochschulreformen sollten das Wechseln zwischen Unis im In- und Ausland erleichtern. „Das ist bislang nicht ausreichend gelungen. Das war aber unser Ziel und deshalb können wir uns mit der jetzigen Situation nicht zufrieden geben“, so Sibler. Die Universitäten und Fachhochschulen müssten die Studienleistungen besser als bisher gegenseitig anerkennen.

Als beispielhaft bezeichnete Sibler das Engagement der Universität Regensburg. Diese sucht aktiv den Kontakt zu Partnern im Ausland, um die Studienqualität sicherzustellen. Geht künftig ein Regensburger Student an eine solche Partner-Universität im Ausland, könne er sicher sein, dass die erzielten Leistungen angerechnet werden. „Das muss umso mehr bei einem Wechsel innerhalb Bayerns und Deutschlands möglich sein“, forderte der CSU-Politiker.

Um zu schnellen Fortschritten zu kommen werde die CSU-Landtagsfraktion das Gespräch mit den Universitäts- und Fachhochschul-Dachverbänden „Universität Bayern e.V.“ und „Hochschule Bayern e.V.“ suchen. Um den Verbesserungsbedarf zu bekräftigen werden die CSU-Hochschulpolitiker heute an der Protestveranstaltung der Studierenden in Regensburg teilnehmen.

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