Eine „Allianz der Jugend für das Bayern von morgen“, sieht Markus Blume, Vorsitzender der Jungen Gruppe, nach einem Werkstattgespräch der jungen Abgeordneten mit den Spitzen der bayerischen Jugendverbände.
Im Rahmen des Zukunftsdialogs der Fraktion sammelt die Junge Gruppe im Landtag die Ideen der Jugendverbände. Erstmals wurden Organisationen aus allen Bereichen zu einem gemeinsamen Gespräch mit den jungen Abgeordneten geladen. „Uns ist wichtig, die Bandbreite der Ideen aus allen Handlungsfeldern der Zukunft kennen zu lernen“, so Blume. Über 20 Verbände von der alevitischen Jugend, über die Beamtenjugend und den Sportbund bis hin zu den Jungbauern waren der Einladung gefolgt. Neben den Themen „Umwelt von morgen“, „Staat von morgen“ sowie „Wirtschaft und Landwirtschaft von morgen“ standen Bildungsfragen und die Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements junger Leute im Mittelpunkt der Diskussion. Im Gespräch ging es vor allem um die Schulen im ländlichen Raum und die Lehrerbildung.
Auch die unterschiedlichen Lebensbedingungen Jugendlicher in Stadt und Land sowie in Süd- und Nordbayern waren Themen. „Die Junge Gruppe wird die Vorschläge in das Zukunftsprogramm der Fraktion einbringen“, sicherte Markus Blume zu. Konkrete Vorschläge wie die Verbesserung der Situation von Jugendlichen mit Mitgrationshintergrund bei der Ausbildungsplatzsuche soll nach Blumes Vorstellung die Fraktion berücksichtigen. „Jede Idee wird registriert“, so Josef Zellmeier, jugendpolitischer Sprecher der Fraktion.
Blume und Zellmeier zogen ein positives Fazit des Gesprächs: „Wir sehen diesen intensiven und konstruktiven Austausch als Auftakt eines Prozesses“, so die beiden Abgeordneten. Gemeinsam sollten die Jugendlichen in Bayern verbandsübergreifend und ohne politische Scheuklappen an der positiven Entwicklung des „Bayerns von morgen“ weiter arbeiten. Die „Allianz der Jugend“ sollte – so der Wunsch der jungen Abgeordneten – fortgeführt werden. Weitere Gespräche, zunächst zum Thema Energie, wurden bereits vereinbart.