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Bildungskongress
Bild: Bildungskongress 2010
„Beste Chancen für alle“ - CSU-Landtagsfraktion diskutiert mit Bürgern über Bildung von morgen

 

Bild: Experten und Moderatoren des Bildungskongresses der CSU-Fraktion - Copyright: CSU-Fraktion
 © CSU-Fraktion
Experten und Moderatoren des Bildungskongresses der CSU-Fraktion
Von der frühkindlichen Bildung und Erziehung über die Schule bis hin zum Hochschulstudium und der berufsbegleitenden Weiterbildung – die Spannweite der Themen, die beim Bildungskongress der CSU-Landtagsfraktion in Regensburg diskutiert wurden, war groß. Ebenso wie das Interesse der Zuhörer, rund 300 Bürgerinnen und Bürger diskutierten im Rahmen des Zukunftsdialogs der CSU-Landtagsfraktion über die „Bildung von morgen“.   

Jeder dritte Euro wird in Bildung investiert

„Die Bildungspolitik ist wahrscheinlich das emotionalste Thema in der Landespolitik“ sagte der Fraktionsvorsitzende Georg Schmid. „Wohl von keinem Politikfeld, das im Landtag entschieden wird, sind so viele Menschen persönlich betroffen,  wie von der Bildung. Daher ist die Bildungspolitik als Wirtschafts- und Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts auch ein Investitionsschwerpunkt für die bayerische Politik“, betonte Schmid. „Mehr als jeden dritte Euro investiert der Freistaat Bayern in die Bildung.“

 „Maßstab für unsere Bildungspolitik sind Qualität und Gerechtigkeit. Unser Ziel ist, alle Talente und Begabungen zu fördern“, erläuterte der bildungspolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, Georg Eisenreich. „Wir wollen ein begeistertes Lernen von Anfang an: Neugier und Freude an Wissen und neuen Erkenntnissen wollen wir entfachen und ein Leben lang aufrechterhalten, so Gudrun Brendel-Fischer. Der hochschulpolitische Sprecher Bernd Sibler ergänzte: „Wir wollen, dass Bayern auch weiterhin ein exzellentes Bildungsland und ein weltweit führender Wissenschaftsstandort bleibt.“

Expertendiskussion mit Kultusminister Dr. Spaenle

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle diskutierte mit Josef Kraus, dem Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes, mit Professor Dr. Josef Eckstein, dem Präsidenten der Hochschule für angewandte Wissenschaften Regensburg, und mit dem Hirnforscher Professor Dr. Manfred Spitzer. Spaenle betonte, dass der Volksentscheid zur Schulstruktur in Hamburg und der jüngste Bildungsvergleich der Länder der bayerischen Bildungspolitik einen Schub gegeben habe. In Hamburg hatten sich die Bürgerinnen und Bürger gegen eine sechsjährige Grundschule ausgesprochen – und damit für eine klare Schulstruktur votiert. Das bayerische Schulsystem habe seine Leistungsfähigkeit im aktuellen Ländervergleich wieder unter Beweis gestellt: In den beiden untersuchten Fächern Deutsch und Englisch belegten die bayerischen Schülerinnen und Schüler den ersten Platz.  

Alle Ideen auf www.gemeinsam-bayern-bewegen.de

 Die Teilnehmer des Bildungskongresses – Schüler, Studierende, Eltern, Professoren, Lehrer, Erzieher sowie Vertreter der Wirtschaft – brachten sich engagiert in die Diskussion ein. Im Bereich der Bildung sollten auch die Herzensbildung und die Stärkung der sozialen Kompetenzen gefördert werden, so eine Teilnehmerin. Ein anderer Teilnehmer lobte die Durchlässigkeit des bayerischen Schulsystems. Auch  die Möglichkeit der Weiterentwicklung der Hauptschule zur Mittelschule stieß auf positive Resonanz. Beim Bildungskongress wurden wieder zahlreiche Ideen der Bürgerinnen und Bürger gesammelt; die besten Ideen fließen in das Zukunftskonzept der CSU-Landtagsfraktion ein, das unter dem Motto „Gemeinsam Bayern bewegen“ steht.

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