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22.02.2017

„Stabilität exportieren statt Instabilität importieren“ – Austausch der Jungen Gruppe, des AK Wehrpolitik und des AK Europa mit EU-Kommissar Johannes Hahn am Rande der 53. Münchner Sicherheitskonferenz

Zu einem Austausch mit EU-Kommissar Johannes Hahn über migrationspolitische Fragen luden Martin Huber, Vorsitzender der Jungen Gruppe, Staatssekretär Hintersberger, Vorsitzender des AK Wehrpolitik und Dr. Franz Rieger, Vorsitzender des AK Europa am 17. Februar 2017 im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz.

v.l.n.r. Stv. Fraktionsvorsitzende Kerstin Schreyer, Staatssekretär Johannes Hintersberger, Martin Huber, EU-Kommissar Johannes Hahn, Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet und Dr. Franz Rieger

„Der Migrationsdruck vom afrikanischen Kontinent auf Europa wird sich in den nächsten drei Jahrzehnten verdoppeln“, prophezeite Hahn. Für die EU gelte es also, in ihrer Nachbarschaft, in den der EU vorgelagerten Gebieten für Stabilität zu sorgen, so Hahn weiter. „Gerade die Situation auf dem Balkan ist sehr fragil. Hier muss die EU der Anker der Stabilität sein. Mit Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Unterstützung beim wirtschaftlichen Aufschwung kann man auch Stabilität und Sicherheit in diese Regionen bringen.“

Huber, Hintersberger und Dr. Rieger resümierten abschließend: „Die EU ist seit Jahrzehnten ein Garant von Frieden und Freiheit. Das ist nicht selbstverständlich. Wir Europäer müssen alles dafür tun, um gemeinsam diese dringenden Herausforderungen zu lösen, damit Europa eine erfolgreiche Zukunft hat.“

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