Pressemitteilungen
18.03.2016

Kerstin Schreyer-Stäblein und Gudrun Brendel-Fischer warnen vor Bürokratie bei Ganztagsangeboten in der Schule

„Um die Ganztagsangebote in der Schule weiterentwickeln zu können, brauchen wir Vielfalt, Flexibilität und pädagogische Freiräume – und keine neuen bürokratischen Monster.“ So kommentieren Kerstin Schreyer-Stäblein und Gudrun Brendel-Fischer, die Vorsitzenden der Projektgruppe Ganztagsschule der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, in einer Erklärung den aktuellen Bericht des Bayerischen Obersten Rechnungshofs (ORH) zu Ganztagsangeboten an Bayerns Schulen.

„Wir brauchen Erleichterungen für die Verantwortlichen in den Schulen und in den Kommunen, nicht noch mehr Kontrollen, Regeln und Vorschriften“, sagte Brendel-Fischer.
„Wir stimmen ausdrücklich dem ORH zu, dass die verschiedenen Betreuungsangebote vor Ort häufiger noch besser aufeinander abgestimmt werden könnten. Aber das darf nicht zu mehr Bürokratie führen“, warnte Schreyer-Stäblein.

Die CSU-Fraktion hat mit ihren Vorschlägen dafür gesorgt, dass Ganztagsangebote deutlich ausgebaut und weiterentwickelt wurden. Ein Kernaspekt ist bis heute die vielfach geforderte Einführung der offenen Ganztagsschule in den Jahrgangsstufen eins bis vier, die ab dem nächsten Schuljahr schrittweise in ganz Bayern umgesetzt wird. Der ORH kritisiert in seinem Bericht unter anderem die Vielfalt der Angebote. Demgegenüber betonen die beiden CSU-Politikerinnen, die auch stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion sind: „Die Vielfalt der Ganztagsangebote kommt im Flächenland Bayern den unterschiedlichen Bedürfnissen vor Ort entgegen: Wir wollen niemandem etwas aufzwingen, sondern stehen für Wahlfreiheit und Flexibilität. Nur wenn wir die Voraussetzungen für flexible, passgenaue Lösungen schaffen, können wir den Bedürfnissen der Familien, aber auch der Schulen und der Kommunen in Bayern gerecht werden.“ Ausdrücklich schließen sich Brendel-Fischer und Schreyer-Stäblein der Präsidentin des BLLV, Simone Fleischmann, an, die die Wahrung der Freiheiten von Schule und Kommune bei der Ausgestaltung ihres individuellen Ganztagsangebots angemahnt hatte.
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