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22.08.2016

SPD schert sich nicht um Interessen der Menschen in den Alpen – Bürgerentscheid zum Skigebiet am Riedberger Horn ist richtiger Weg

„Wir eröffnen den Menschen in den bayerischen Alpen wirtschaftliche Chancen ohne dabei die Schutzziele der Natur zu gefährden. Die SPD dagegen schert sich nicht um die Interessen der Einwohner in unseren Gebirgsregionen und will sie bei Entscheidungen über ihre Heimat ausschließen!“ Mit diesen Worten weist Thomas Kreuzer, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Vorwürfe der SPD-Landtagsfraktion entschieden zurück.

„Die völkerrechtlichen Regelungen der Alpenkonvention stehen in keinem Zusammenhang mit den Festlegungen der Schutzzonen durch den Alpenplan“, betont Kreuzer. Der Alpenplan sei – als Bestandteil des Landesentwicklungsprogramms Bayern (LEP) – ein rein bayerisches Instrument. Bei einem Zusammenschluss der Skigebiete Balderschwang und Grasgehren mit einem Skilift bliebe der Umweltschutz gewahrt: „Bei der Herausnahme des Riedberger Horns aus der Zone C des Alpenplans können über Ausgleichsmaßnahmen an anderer Stelle Verbesserungen für die Tier- und Pflanzenwelt geschaffen werden.“
 
Der Allgäuer Abgeordnete dankte dem Ministerpräsidenten und der bayerischen Staatsregierung für die Unterstützung bei der Einbeziehung der Bevölkerung in den betroffenen Gemeinden: „Die Bürgerentscheide am 18. September in Obermaiselstein und Balderschwang sind der richtige Weg, um über den geplanten Zusammenschluss der Skigebiete abzustimmen.“ Schließlich seien die Alpen nicht nur ein ökologisch wertvoller Naturraum, sondern auch ein Lebensraum für viele Menschen.

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