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15.04.2015

Tanja Schorer-Dremel und Walter Taubeneder: Regional, saisonal und flexibel – Schulfruchtprogramm in Bayern ist eine Erfolgsgeschichte

„Die Umsetzung des europäischen Schulobst- und –gemüseprogramms in Bayern ist eine Erfolgsgeschichte“, stellen Tanja Schorer-Dremel und Walter Taubeneder fest. Beide sind Mitglieder im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Bayerischen Landtags.

Im vergangenen Schuljahr haben über 80 Prozent der bayerischen Grundschulen am Schulfruchtprogramm teilgenommen. „Als ehemalige Grundschulrektorin weiß ich, wie hervorragend die Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit Obst und Gemüse funktioniert“, so Schorer-Dremel. „In Bayern wird dabei besonders Wert auf Früchte aus der Region und Saisonware gelegt. Die Schulen können sich ihre Lieferanten dabei selbst aussuchen. Das ist längst nicht in jedem Bundesland selbstverständlich und sorgt für hohe Flexibilität“, erläutert die CSU-Politikerin.

Inzwischen beteiligen sich fast 2.000 Schulen und auch über 1.700 Kitas an dem Programm. 75 Prozent der Kosten trägt dabei die Europäische Union, 25 Prozent der Freistaat Bayern. Davon profitieren auch die Betriebe vor Ort. „Derzeit gibt es in Bayern rund 300 Lieferanten“, erklärt Taubeneder. „Jeder als Lebensmittelunternehmer registrierte Betrieb kann einen Antrag auf Zulassung als Schulobst- und –gemüselieferant stellen. Das gewährleistet regionale Produkte und kurze Anlieferwege – besonders bei frischem Obst und Gemüse ist das enorm wichtig. Die Schulen und Kitas können den Liefervertrag dabei direkt mit dem Betrieb abschließen.“

Die Zahl der teilnehmenden Schüler steigt Jahr für Jahr an. „Im Schuljahr 2013/14 haben über 346.000 Schülerinnen und Schüler in Bayern vom Schulfruchtprogramm profitiert. In Verbindung mit der stark steigenden Zahl der teilnehmenden Kita-Kinder, die mittlerweile bei über 90.000 liegt, belegt das den Erfolg der bayerischen Umsetzung dieser europäischen Initiative“, so die beiden CSU-Politiker. „Wer den Erfolg des Schulfruchtprogramms klein redet, handelt nicht im Sinne einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung für unsere Kinder.“

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