CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
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Arbeitskreis Vertriebene, Aussiedler, Partnerschaftsbeziehungen
Nachbarn im Herzen Europas
Die in Bayern lebenden Heimatvertriebenen, Aussiedler und ihre Nachkommen haben die Erfolgsgeschichte unseres Landes nach dem Zweiten Weltkrieg wesentlich mitgeprägt. Ihren Anliegen fühlt sich die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag daher seit jeher ganz besonders verpflichtet. Unsere aktive, zukunftsorientierte Nachbarschaftspolitik steht unter dem Motto: „Wir wollen die Zukunft gewinnen, ohne die Vergangenheit zu vergessen.“ Die Heimatvertriebenen und Aussiedler sind dabei für uns das natürliche Bindeglied zwischen dem Freistaat und seinen östlichen Nachbarn. Sie sind die Botschafter Bayerns in der Heimat ihrer Vorfahren.

Wir setzen uns ein für:

  • Gemeinsame Aufarbeitung des Vertreibungsunrechts auf der Basis von Wahrheit und Gerechtigkeit („Aussöhnung vollenden“)
  • Vertiefung der Partnerschaften mit unseren Nachbarländern in Mittelost- und Osteuropa („Brückenfunktion stärken“)
  • Kulturelle Traditionen der unterschiedlichen Landsmannschaften wach halten („Kulturelle Vielfalt bewahren“)
  • Enger Kontakt zu Vertriebenenverbänden, Landsmannschaften und anderen der Heimatpflege verpflichteten Organisationen („Verlässlicher Ansprechpartner bleiben“)
  • Minderheitenschutz und Volksgruppenrechte in Europa weiterentwickeln („Zukunft braucht Identität“)
  • Themen
    • 15.09.2017
      Der Apfelstrudel von der Oma, ein herzliches „Grüß Gott“ oder der Geruch einer frisch gemähten Wiese: Heimat kann viele Gesichter haben und bedeutet für jeden Menschen …
      Obwohl Heimat sehr individuell ist, feiern in den letzten Jahren viele heimische Traditionen ein Comeback. Gerade junge Menschen interessieren sich für traditionelle Musik oder entdecken den Ort, aus dem sie kommen, ganz neu.
      Was bedeutet Heimat heute? Und welche Rolle spielt dabei, dass wir zunehmend in einer globalisierten Welt leben?

      Wir möchten Sie herzlich zu unserem Gespräch und Empfang am Mittwoch, den 11. Oktober 2017, um 18.30 Uhr in den Bayerischen Landtag einladen, gemeinsam im Gespräch mit unseren Gästen diesen Fragen nachzugehen.

      Leider mussten wir die Teilnehmerliste schließen und können keine weiteren Anmeldungen annehmen. Wir bitten um Verständnis.
    • 02.11.2016
      Empfang am Freitag, den 11. November 2016, 16.30 Uhr im Bayerischen Landtag
      Seit 40 Jahren setzt sich die Arbeitsgruppe Vertriebene, Aussiedler und Partnerschaftsbeziehungen intensiv für die Interessen der Heimatvertriebenen und Aussiedler ein.

      Die Gründung der Arbeitsgruppe im Jahre 1976 war deshalb ein erfreulicher Anlass, am 11. November 2016 auf die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahrzehnte zurückzublicken.
      Im gemeinsamen Gespräch, bei Essen und Musik wurde entsprechend gefeiert. Aber der Blick sollte nicht nur in die Vergangenheit schweifen, auch aktuelle und künftige Entwicklungen wurden betrachtet

      Ablauf:

      Begrüßung
      Thomas Kreuzer, MdL
      Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

      Josef Zellmeier, MdL
      Landesvorsitzender der Karpatendeutschen Landsmannschaft Slowakei
      Stellvertretender Landesvorsitzender des Bundes der Vertriebenen Bayern

      Festrede
      Dr. Manfred Kittel
      Gründungsdirektor der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

      Diskussionsrunde
      Josef Zellmeier, MdL

      Christian Knauer
      Landesvorsitzender des Bundes der Vertriebenen in Bayern

      Christa Matschl, ehemalige Landtagsabgeordnete

      Sieghard Rost, ehemaliger Landtagsabgeordneter

      Moderation:
      Mechthilde Wittmann, MdL
      Andreas Lorenz, MdL

      anschließend Empfang
      mit Musik der Banater Dorfmusikanten
    • 07.05.2015
      Empfang mit 400 Gästen im Bayerischen Landtag
      Rund 400 Gäste folgten der Einladung zum Empfang „70 Jahre Flucht und Vertreibung“  der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, darunter zahlreiche Vertreter der Landsmannschaften …

      Die Heimatvertriebenen seien für Bayern eine große Bereicherung, hob Sozialministerin Emilia Müller in ihrem Grußwort hervor: „Sie alle haben die Erfolgsgeschichte Bayerns wesentlich mitgeprägt. Die Leistung, die Sie beim Wiederaufbau unseres Landes nach dem Zweiten Weltkrieg erbracht haben, ist beeindruckend.“

      In einer Diskussionsrunde zum Thema „70 Jahre Flucht und Vertreibung“ ließ Josef Zellmeier, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Vertriebene, Aussiedler und Partnerschaftsbeziehungen,  gemeinsam mit den Gästen Bernd Fabritius, Präsident des Bundes der Vertriebenen, Bernd Posselt, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und Johann Böhm, Landtagspräsident a.D., die vergangenen 70 Jahre Revue passieren und warf auch einen Blick in die Zukunft. „Es ist wichtig, die Ereignisse von damals auch der jungen Generation zu vermitteln und dafür zu sorgen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten“, so Zellmeier.



      "Gesprächsrunde zum Thema "Kulturelle Erinnerungsarbeit"

      In einer weiteren Gesprächsrunde diskutierte Mechthilde Wittmann, ebenfalls Mitglied der Arbeitsgruppe Vertriebene, mit ihren Gästen zum Thema „Gegen das Vergessen – Wie wichtig ist kulturelle Erinnerungsarbeit?“. Silvia Jäger, Geschäftsführerin des Tanz- und Folkloreensembles „Ihna“, Roland Spranger, Autor des Theaterstücks „Die Hungerleider“ am Theater Hof und Prof. Dr. Andreas Otto Weber, Direktor Haus des Deutschen Ostens in München, lieferten spannende Einblicke in die unterschiedlichen Möglichkeiten, die Themen Flucht und Vertreibung kulturell aufzuarbeiten.



      Auftritt der Tanz- und Folkloregruppe "Ihna"

      Der anschließende Auftritt der Tanzgruppe Ihna im Senatssaal des Bayerischen Landtags stieß auf große Begeisterung. Mit musikalischer Begleitung der „Banater Dorfmusikanten“ und einem Imbiss fand der Empfang schließlich einen gemütlichen Ausklang.

      „Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag wird auch in Zukunft ein kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner für Anliegen der Heimatvertriebenen und Aussiedler in Bayern sein“, betonte Fraktionschef Kreuzer abschließend.

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    • 04.03.2015
      2015 beginnt die größte Regionalisierung von staatlichen Behörden und Einrichtungen der letzten Jahrzehnte: Mehr als 50 Behörden und staatliche Einrichtungen werden in den …
      „Neben dem Breitbandausbau und der Hochschulinitiative ist das Konzept zur Behördenverlagerung der dritte große Baustein aktiver Strukturpolitik“, so Staatsminister Söder bei einem gemeinsamen Pressestatement mit Fraktionschef Thomas Kreuzer.  „Mit dem Konzept wollen wir den ländlichen Raum stärken, aber beispielsweise auch die Nachwuchsgewinnung für die Ämter verbessern“, ergänzte Kreuzer. Die Verlagerung von Behörden in den ländlichen Raum sei ein weiterer wichtiger Schritt, um die in der Verfassung verankerte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Bayern umzusetzen: „Staatsbehörden im ländlichen Raum schaffen Arbeitsplätze und sind Vorbild und Signal an die Wirtschaft“, so Kreuzer.
       
      Ausgewählt wurden für die neuen Standorte vorrangig die Regionen, die im Raum mit besonderem Handlungsbedarf liegen und die nicht bereits im Rahmen der Hochschulinitiativen umfangreich gefördert werden. Söder betonte, dass die Verlagerung sozialverträglich gestaltet werde, denn sie könne nur gemeinsam mit den Betroffenen gelingen. Deshalb werde es auch keine Zwangsversetzungen geben.
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  • Pressemeldungen
    • 07.06.2019
      „Die Sudetendeutschen verbinden Tschechien mit Bayern – sie sind ein gutes Beispiel für ein starkes Europa, dessen gemeinschaftliche Geschichte nicht trennt, sondern eint!“, …

      „Die Sudetendeutschen und alle Heimatvertriebenen haben engagierte Ansprechpartner in unserer Landtagsfraktion“, sagt Zellmeier und verweist darauf, dass die Mittel für Vertriebene im aktuellen Doppelhaushalt 2019/2020 stark erhöht wurden. So stehen beispielsweise allein für die Förderung, Errichtung und Gestaltung des Sudetendeutschen Museums 12,6 Millionen Euro bereit. Auch können die Verbände und kulturellen Einrichtungen der deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge auf zusätzliche 220.000 Euro Fördermittel zurückgreifen. „Mit unseren Bemühungen zur Unterstützung der Arbeit des Bundes der Vertriebenen und der Landsmannschaften zeigen wir, dass sie sich auf uns verlassen können. Unsere Arbeitsgruppe ist mit 18 Mitgliedern dabei noch stärker als in der letzten Legislaturperiode.“

      In dem Magazin mit dem Titel „Brücken bauen über Grenzen hinweg“ wird über die Erfolge der Arbeitsgruppe Vertriebene, Aussiedler, Partnerschaftsbeziehungen und der Bayerischen Staatsregierung in der Vertriebenenpolitik des vergangenen Jahres informiert. Dazu zählen unter anderem der Bau des Sudetendeutschen Museums in München und die Sanierung des Isergebirgs-Museums in Kaufbeuren-Neugablonz. Beiträge zur Erinnerungskultur zeigen, warum museale Vorhaben und Gedenktage gerade heute so wichtig sind. „Unser Vierter Stamm ist ein unverzichtbarer Teil Bayerns, der uns mit seinen Traditionen und Bräuchen an die alte Heimat erinnert und uns – in einem Europa, in dem Nationalisten verstärkt Stimmung machen– um fleißige Brückenbauer bereichert“, sagt Zellmeier.

      Zellmeier, der auch Vorsitzender des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen im Bayerischen Landtag ist, zeigt sich deshalb enttäuscht über die FDP. Bei den Haushaltsberatungen hatten sich die Liberalen klar gegen die Vertriebenenarbeit gewandt. Mit zwei Anträgen sollte das Amt der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene abgeschafft und die Förderung der sudetendeutschen Volksgruppe stark reduziert werden. „Mit den Stimmen der CSU und Freien Wähler haben wir diesen abwegigen Forderungen eine klare Absage erteilt! Die in Bayern lebenden Heimatvertriebenen, Aussiedler und ihre Nachkommen haben die Erfolgsgeschichte unseres Landes wesentlich mitgeprägt. Sie haben ihre Lebenserfahrung und ihre Kenntnisse in allen Branchen zum Wiederaufbau unseres Landes nach dem Zweiten Weltkrieg und zum Wohle Bayerns eingebracht. Wir als CSU-Landtagsfraktion werden den Heimatvertriebenen ihren Einsatz nicht vergessen“, so Zellmeier abschließend.

      Das Magazin gibt es hier als pdf-Datei zum Download: bit.ly/2WObVGE

    • 18.05.2018
      „Die Erinnerungen an die alte Heimat sind bleibender Teil unserer gemeinsamen deutschen Geschichte und Kultur.“ Das stellt Staatssekretär Josef Zellmeier in seiner Funktion als …
      Zellmeier erinnerte an das Schicksal von über 14 Millionen Deutschen, die in Folge des Zweiten Weltkriegs Opfer von Flucht und Vertreibung wurden. In Bayern haben über zwei Millionen Landsleute aus den Vertreibungsgebieten eine zweite Heimat gefunden, darunter als stärkste Gruppe gut eine Million Sudetendeutsche.
       
      Der CSU-Politiker lobte, dass sich die Vertriebenen trotz ihres Schicksals nicht entmutigen haben lassen. „Sie haben in Bayern mit angepackt und neu angefangen. Sie haben ihre Lebenserfahrung, ihre Bildung und ihre reichen Kenntnisse in allen Branchen zum Wohle Bayerns und zum Wiederaufbau unseres Landes eingebracht“, so der vertriebenenpolitische Sprecher der CSU-Fraktion. Vor allem durch ihren Fleiß, ihre Tüchtigkeit und Einsatzbereitschaft hätten sich die Vertriebenen schnell integriert und seien sehr bald zu einem unverzichtbaren Teil der bayerischen Gesellschaft geworden.
       
      Zellmeier abschließend: „Wir als CSU-Landtagsfraktion werden den Heimatvertriebenen ihren Einsatz nicht vergessen und wir danken unserem ‚vierten Stamm‘ für seinen Beitrag beim Wiederaufbau unseres Landes nach dem Zweiten Weltkrieg! Auch die Aufnahme von Aussiedlern und Spätaussiedlern bereichert unsere Gesellschaft seit Jahren. Sie gehören zu Bayern einfach dazu. Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag wird auch künftig der verlässliche politische Ansprechpartner für die Anliegen der Heimatvertriebenen und Aussiedler in Bayern sein.“

      Die Broschüre gibt es hier als Download: www.csu-landtag.de/image/inhalte/file/Vertriebene%20Magazin%202018_FINALE%20VERSION.pdf

    • 12.10.2017
      „Heimat ist ein Lebensgefühl und ein wichtiger Anker für unsere Gesellschaft und das Leben eines Menschen. Wir dürfen die Heimat weder von der AfD als rückwärtsgewandte …

      Die Jugendorganisation der Grünen definiert Heimat in einer Twitter-Meldung als „ausgrenzenden Begriff“. Die AfD hat im Bundestagswahlkampf mit Slogans wie „Unser Land, unsere Heimat“ oder „Hol Dir Dein Land zurück“ ebenfalls eine rückwärtsgewandte Abgrenzung geschaffen. Für Freller Versuche einer bewusst negativen Umdeutung: „Wir verkörpern als Regierungspartei das Heimatgefühl bei uns in Bayern wie keine andere Partei. Für uns ist Heimat ein zutiefst positiver Begriff und Bestandteil unserer DNA, während andere Parteien den Begriff offenbar erst googeln mussten und jetzt ins Schlechte verkehren wollen.“

      Wie untrennbar die politische Arbeit der CSU-Fraktion mit dem Heimat-Gedanken verbunden ist, belegt die heute erschienene neue Ausgabe des Fraktionsmagazins HERZKAMMER. Was heißt es, eine Heimat zu haben? Was bedeutet Heimat für junge Menschen? Kann Europa Heimat sein? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der neuen HERZKAMMER, die wie immer auch mit Videos und Bildern online verfügbar ist: www.herzkammer.bayern

      Auch beim gestrigen Empfang „#heimat – Zwischen Geborgenheit und Globalisierung“ hat die CSU-Fraktion das Thema Heimat mit all seinen Facetten in den Mittelpunkt gerückt. „Es hat schon eine besondere Bedeutung, dass Bayern als erstes Bundesland ein eigenes Heimatministerium hatte“, merkt Freller an. „Gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Freistaat gehören genauso zu einer lebenswerten Heimat, wie Brauchtum, Zusammengehörigkeit und Geborgenheit. Gerade in einer immer digitaler werdenden Welt kommt unserer Heimat eine wichtige Bedeutung zu.“

      „Ich bin auch sehr froh, dass unser Bundespräsident bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit klar gemacht hat, dass Heimat in die Zukunft und nicht in die Vergangenheit weist“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende weiter. „Deutlicher kann die Botschaft an die politischen Kräfte nicht sein, die über eine ausgrenzende Umdeutung des Heimat-Begriffs unser Land spalten wollen.“
       

    • 02.06.2017
      „Die Kultur der Heimatvertriebenen ist ein wesentlicher Teil der deutschen Identität und prägt bis heute unser Leben“, erklärt anlässlich des Sudetendeutsches Tages …

      „Seit mehr als 40 Jahren setzt sich die Arbeitsgruppe Vertriebene, Aussiedler und Partnerschaftsbeziehungen der CSU-Fraktion intensiv für die Interessen der Heimatvertriebenen und Aussiedler ein. Wir werden auch weiterhin ein verlässlicher politischer Ansprechpartner sein“, verspricht Zellmeier. In dem Magazin stellt die Fraktion getreu dem Titel „Gemeinsame Wurzeln – Gemeinsame Zukunft“ nicht nur die bisherigen politischen Erfolge in der Vertriebenenpolitik vor, sondern blickt auch nach vorne:  „Wichtige Vorhaben sind die Errichtung des Sudetendeutschen Museums und die Sanierung von Kultureinrichtungen. Darunter das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg, das Egerlandmuseum in Marktredwitz sowie das Isergebirgs-Museum in Neugablonz. Ein wichtiges Anliegen ist mir auch die Stärkung der deutschen Minderheiten, die in der alten Heimat verblieben sind“, so Zellmeier.

      Für den CSU-Politiker ist die Vertriebenenpolitik durch die Flüchtlingskrise aktueller denn je: „Allerdings ist die damalige Situation nicht mit den heutigen Ereignissen vergleichbar. Damals wurden Deutsche in Deutschland aufgenommen. Deshalb darf das Schicksal der Heimatvertriebenen nicht missbraucht werden, um einer grenzenlosen Zuwanderung aus völlig unterschiedlichen Kulturkreisen das Wort zu reden."

    • 24.06.2016
      „Bereits zum dritten Mal findet heuer der Bayerische Gedenktag für die deutschen Opfer von Flucht und Vertreibung statt. Dadurch hat Bayern erneut seine Rolle als Schrittmacher in der …

      „Das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen ist nicht vergleichbar mit der Situation der heute zu uns kommenden Flüchtlinge“, betonte Zellmeier. „Die deutschen Vertriebenen dürfen nicht als Vorwand genommen werden, um eine grenzenlose Aufnahme von Flüchtlingen heute zu begründen. Schließlich hat das zerstörte und um die Ostgebiete deutlich verkleinerte Deutschland damals zwölf Millionen Landsleute aufgenommen, deren Vertreibung erst durch den vom nationalsozialistischen Regime begonnenen Krieg und den dadurch geschürten Hass ermöglicht wurde.“ Deshalb könne es niemals um Gleichsetzung, Abstufungen oder Wertungen einzelner Schicksale gehen. „Im Vordergrund steht die Mahnung, aus der Geschichte zu lernen, Opfer nicht zu vergessen und gegen neues Unrecht anzugehen“, so der CSU-Politiker. Zellmeier freut sich deshalb besonders, dass der Bundestag beschlossen hat, auch die deutschen Zwangsarbeiter des Zweiten Weltkriegs zu entschädigen. Bis es dazu kam, hatten die Staatsregierung und der Bayerische Landtag auf Antrag der CSU-Fraktion entsprechende Aufforderungen an Berlin gerichtet.

      „Gerade Bayern leistet aktuell viel, um das Gedenken an diesen Teil deutscher Geschichte und deutscher Identität hoch zu halten“, stellte Zellmeier fest: Die Staatsregierung ermöglicht die Errichtung des großen Sudetendeutschen Museums in München, die ersten Arbeiten haben bereits begonnen. Außerdem setzt sich die CSU-Fraktion besonders dafür ein, dass der Freistaat die Sanierungsmaßnahmen für das Egerlandmuseum in Marktredwitz, das Isergebirgs-Museum Neugablonz und das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg finanziell tatkräftig unterstützt. Zudem wird der Aufbau eines kleinen Schlesischen Landesmuseums im Herzogschloss in Straubing mit staatlichen Zuwendungen gefördert.

      Die offizielle Gedenkveranstaltung der Bayerischen Staatsregierung findet an diesem Sonntag in Nürnberg statt. Nach der Kranzniederlegung am Zentralen Denkmal „Flucht und Vertreibung“ folgt der Festakt mit anschließendem Empfang im historischen Rathaussaal.

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    • 23.02.2015
      „Mit dem Festakt zum Gedenken an die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation hat der Freistaat Bayern im vergangenen Jahr bundesweit Maßstäbe gesetzt“, erklärt Josef …

      Nach der positiven Resonanz auf den Festakt 2014 sowohl von Seiten der Vertriebenenverbände als auch der Öffentlichkeit haben Staatsregierung und CSU-Fraktion bereits deutlich zum Ausdruck gebracht, dass eine Fortführung des Gedenktages angestrebt werde. „Dies geht auch eindeutig aus der Proklamation des Ministerpräsidenten von 2014 zur Etablierung des bayerischen Gedenktages hervor“, macht Dr. Gerhard Hopp,  zuständiger Berichterstatter im Sozialausschuss, deutlich.

      „Die enge Beziehung zu den Vertriebenen ist ein zentrales Merkmal Bayerns, das wir in einem eigenständigen bayerischen Gedenktag pflegen und aufrechterhalten wollen“, so Zellmeier. Neben dem im Juni 2015 erstmals angesetzten nationalen Gedenktag werde daher am zweiten Septemberwochenende auch wieder ein bayerischer Festakt stattfinden. Nach den Erfahrungen in diesem Jahr werde die künftige Ausgestaltung und die zeitliche Abfolge der Gedenktage in enger Abstimmung mit den Vertriebenenverbänden festgelegt, betont Hopp.

    • 04.12.2014
      „Die heutige Eröffnung der Bayerischen Repräsentanz in Prag ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Vertiefung der bayerisch-tschechischen Beziehungen. Unter anderem in den Bereichen …

      Gleichzeitig zur Eröffnung hat sich der Ausschuss für Arbeit und Soziales, Familie und Integration des Bayerischen Landtags heute mit der Bayerischen Repräsentanz beschäftigt und dadurch ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung deren gesetzt. Dazu Ausschussmitglied Dr. Gerhard Hopp: „Wir haben uns dafür ausgesprochen, dass dort Veranstaltungen durchgeführt werden, die den Dialog und die Begegnung zwischen der deutschen und tschechischen Zivilgesellschaft fördern. Dabei soll auch die Situation der Heimatvertriebenen berücksichtigt werden.“

      Die Arbeitsgruppe Vertriebene, Aussiedler und Partnerschaftsbeziehungen der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag unter dem Vorsitz Zellmeiers wird bereits in zwei Wochen zu einem ersten offiziellen Besuch in die Repräsentanz kommen. „Wir werden dabei Wert darauf legen, einerseits nach vorne zu blicken und dennoch die Anliegen der Vertriebenen im Blick zu behalten“, so Zellmeier.

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