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Bessere Unterstützung für Schaf- und Ziegenhalter

06.06.2019 - Antrag | 18/5622

Initiatoren:
Tanja Schorer-Dremel, Eric Beißwenger, Martin Schöffel, Volker Bauer, Barbara Becker, Wolfgang Fackler, Alexander Flierl, Martin Huber, Petra Högl, Petra Loibl, Thorsten Schwab, Klaus Steiner, Martin Wagle, Manuel Westphal, Florian Streibl, Fabian Mehring, Leopold Herz, Benno Zierer, Nikolaus Kraus, Hans Friedl, Peter Bauer, Manfred Eibl, Susann Enders, Hubert Faltermeier, Tobias Gotthardt, Eva Gottstein, Joachim Hanisch, Wolfgang Hauber, Johann Häusler, Alexander Hold, Rainer Ludwig, Gerald Pittner, Bernhard Pohl, Kerstin Radler, Gabi Schmidt, Jutta Widmann

Die Staatsregierung wird aufgefordert, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass bundesweit eine gekoppelte Zahlung für die extensive Grünlandbeweidung durch Schafe und Ziegen im Rahmen der Direktzahlungen eingeführt wird.


Bis zur Etablierung einer entsprechenden bundesweiten Förderung soll in Bayern im Rahmen vorhandener Stellen und Mittel eine Muttertierprämie für Schafe und Ziegen auf Basis de minimis angeboten werden.
Die jährliche Zahlung je Muttertier soll 30 Euro betragen und für Bestände ab 20 Muttertieren gewährt werden.



Die extensive Bewirtschaftung von Grünlandflächen durch Schafe leistet einen wesentlichen Beitrag zur Landschaftspflege und zum Erhalt der Artenvielfalt.
Gerade auch die Wanderschäferei spielt bei der Erhöhung der Artenvielfalt eine wichtige Rolle, da die Schafe in ihrem Fell und mit dem Kot Samen und Insekten über eine größere Distanz von A nach B transportieren.
Eine Aufgabe dieser Bewirtschaftungsformen hätte erhebliche negative Auswirkungen auf die Artenvielfalt. Der Runde Tisch Artenvielfalt hat daher empfohlen, für extensive Beweidungsformen wie die Schaf- und Ziegenhaltung zusätzliche Unterstützung vorzusehen, um diese Bewirtschaftungsformen zu erhalten.

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