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Arbeitskreis Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport
MIT SICHERHEIT FÜR SIE DA.
Die Gewährleistung der Inneren Sicherheit und der Erhalt lebendiger, leistungsfähiger Kommunen sind wichtige Grundvoraussetzungen für ein stabiles Gemeinwesen. Wir setzen uns daher ein für:
  • Eine konsequente und effektive Sicherheitspolitik, die keine rechtsfreien Räume duldet
  • Die Verbesserung der Personal- und Sachausstattung bei der Polizei
  • Bestmögliche Rahmenbedingungen für Feuerwehren, Rettungsdienste und Katastrophenschutz
  • Die Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung
  • Eine solide Finanzausstattung der Kommunen
  • Den Schutz der kommunalen Daseinsvorsorge
  • Die Förderung des Leistungs-, Breiten- und Freizeitsports
  • Themen
    • 12.10.2018
      Nein, sagt Manfred Ländner, Vorsitzender im Ausschuss für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport im Bayerischen Landtag:

      Denn unser Polizeigesetz bietet mehr Sicherheit. Bayern ist mit Abstand das sicherste Bundesland Deutschlands. Dass die Kriminalitätsrate nirgendwo niedriger ist als bei uns und die Aufklärungsquote nirgendwo höher, liegt an unserer personell, materiell und rechtlich gut ausgestatteten Polizei. Damit das so bleibt, müssen wir unseren engagierten Polizeikräften das notwendige rechtliche Handwerkszeug zur Verfügung stellen, um auf neue Bedrohungslagen, Kriminalitätsphänomene und technische Entwicklungen schlagkräftig zu reagieren.

      Die Opposition suggeriert, es würde ein Überwachungsstaat geschaffen. Das ist falsch! Die Befugnisse der Polizei sind weiterhin vielfältig rechtsstaatlich begrenzt, die Bürgerrechte werden sogar gestärkt. So gibt es klar definierte Eingriffsschwellen, mehr Auskunftsrechte für Bürger, Richtervorbehalte und Rechtsschutzmöglichkeiten. Der Begriff der drohenden Gefahr geht zurück auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts – ein Gericht, das nun wahrlich nicht im Verdacht steht, Freiheitsrechte unverhältnismäßig zu beschneiden. Gleichzeitig stellen wir nun aber beispielsweise sicher, dass sich ein islamistischer Terrorist nicht mehr ungestört über das Internet zu einem geplanten Anschlag austauschen kann. Und das ist gut so!

      Fakt ist: Seit Inkrafttreten der Neuerungen im August 2017 wurden gerade einmal elf Personen  länger als 14 Tage in Gewahrsam genommen – stets mit richterlichem Beschluss. Es ging dabei um besonders gelagerte Fälle des Landfriedensbruchs und die konkrete Gefahr wiederholter Gewaltdelikte. Das Polizeiaufgabengesetz hilft also, spezifische Gefahren rechtssicher zu entschärfen.

      Der Staat ist gegenüber seinen Bürgern zur Gefahrenabwehr verpflichtet, denn Sicherheit ist Voraussetzung für Freiheit. Die Bürger können sich darauf verlassen, dass wir sofort Änderungen vornehmen würden, wenn sich Regelungen in der Praxis nicht bewähren.

    • 28.09.2018
      Manfred Ländner, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport des Bayerischen Landtags:
      Nein. „Bayerische Grenzpolizei“ bedeutet die weitere Spezialisierung und Aufstockung der bisherigen Schleierfahndung in einer eigenen Organisationseinheit. Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität. Gerade im Umfeld der Grenze gilt es, aufmerksam zu sein: Illegale Einreise, Schleuserkriminalität, Drogeneinfuhr und Verbringung von gestohlenem Diebesgut müssen erschwert und nachhaltig verfolgt werden. In den ersten Wochen gab es bereits über 500 Fahndungstreffer. Die Grenzpolizei schreckt Kriminelle, Schlepper und Schleuser ab. Das bedeutet mehr Sicherheit im grenznahen Raum – und damit für ganz Bayern. Europa lebt von Freiheit, aber auch von Schutz und Stabilität. Auf Drängen der CSU wird inzwischen international mehr für die Kontrolle der Außengrenze getan. Es bleibt aber notwendig, unsere Binnengrenzen zu sichern. Die Grenzpolizei unterstützt die Bundespolizei und kontrolliert eigenständig an der Grenze und im grenznahen Bereich. Das sorgt für hohe Präsenz und ein engmaschiges Kontrollnetz. Bayern ist das sicherste Bundesland, und nirgendwo ist die Aufklärungsquote höher. Diesen hohen Standard wollen wir als CSU halten. Spezialisierungen und Fortbildungen für die Aufgaben im Umfeld der Grenze sind sachgerecht – und die Erfolge der Schleierfahndung sowie die sicherheitsrelevanten Herausforderungen belegen deren Notwendigkeit. Die Einsatzkräfte der Grenzpolizei erhalten moderne Hilfsmittel wie Smartphones mit einem polizeilichen Messenger-Dienst, mobile Fingerabdruckscanner sowie Wärmebild- und Nachtsichtgeräte. Insgesamt stehen in Bayern für Sach- und Bauleistungen der Polizei allein in diesem Jahr 490 Millionen Euro bereit. Zu den geplanten zusätzlichen Stellen der Polizei kommen bis 2023 insgesamt 500 weitere Stellen für die Grenzpolizei hinzu. Das sind in den fünf Präsidien mit Grenze im Schnitt je 20 Stellen pro Jahr – ein wichtiges Signal für die dortigen besonderen Aufgaben.
    • 27.07.2018
      Manfred Ländner, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport des Bayerischen Landtags:
      Das Wahlrecht für EU-Bürger ist in Bayern und Deutschland klar geregelt. Die Leitlinien dafür gibt das Grundgesetz vor, in dem die Teilnahme an Wahlen und die Wählbarkeit in Artikel 20 definiert sind. So heißt es, „alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“. Bei Wahlen und Abstimmungen in Deutschland sind grundsätzlich also ausschließlich deutsche Staatsbürger wahlberechtigt und wählbar.

      Von diesem strikten Grundsatz gibt es nur eine Ausnahme: Nach Art. 28 Abs. 1 Satz 3 GG sind bei Wahlen in Kreisen und Gemeinden auch Personen nach Maßgabe von EU-Recht wahlberechtigt und wählbar, die die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaats der Europäischen Union besitzen. Die Wahl des Bezirkstags ist von dieser Vorschrift nicht umfasst.

      Dies steht im Einklang mit Europarecht: Staatsangehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen Union, die ihren Wohnsitz in einem anderen EU-Mitgliedsstaaten haben, haben bei speziell geregelten Kommunalwahlen an ihrem Wohnsitz das aktive und passive Wahlrecht. Auf die Bezirke in Bayern ist die Ausnahme deshalb nicht anwendbar, weil diese laut der europäischen Gesetzgebung nicht in die Kategorie „lokale Gebietskörperschaften der Grundstufe“ fallen. Die Bezirke wurden in der abschließenden Auflistung nicht vergessen, sondern bewusst nicht aufgenommen. Auch die Europäische Kommission hat in ihrem Bericht zum Thema aus dem Jahr 2012 die Einordnung weder thematisiert noch kritisiert.

      An den Bezirkstagswahlen, die parallel zur Landtagswahl stattfinden werden, nehmen damit weiterhin nur deutsche Staatsbürger teil. Diese Regel ist von EU-Recht gedeckt und entspricht unseren verfassungsrechtlichen Vorgaben. Es gibt damit keinen sachlichen Grund, etwas zu ändern – und aktuell auch gar keine Möglichkeit! Dafür müsste nämlich erst das Grundgesetz angepasst werden. Eine Ausweitung des Wahlrechts für die Bezirkstagswahl durch den Landtag würde aktuell klar gegen das Grundgesetz verstoßen.
    • ... weitere Artikel
    • 03.05.2018
      1. Warum wird das Polizeiaufgabengesetz geändert?
      2. Gibt es eine Verpflichtung des Staates, seine Bürger zu schützen?
      3. Welche Vorteile hat das neue Gesetz für die Bürger?
      4. Was bedeutet die Gefahrenkategorie der „drohenden Gefahr“?
      5. Ist es sinnvoll, dass die Polizei unter bestimmten Voraussetzungen auch WhatsApp Kommunikation überwachen oder Drohnen einsetzen kann?
      6. Was hat es mit der Behauptung auf sich, dass Personen vorsorglich monatelang ins Gefängnis kommen?
      7. Muss ich Angst haben, dass mich eine Handgranate der Polizei trifft?
      8. Was hat es mit der Behauptung auf sich, dass wegen der PAG-Änderung auf Versammlungen gefilmt werden kann?
      9. Was ist intelligente Videoüberwachung und droht damit eine Totalüberwachung?
      10. Was hat es mit der Behauptung auf sich, dass Bodycams jederzeit genutzt werden können?
      11. Darf die Polizei Post beschlagnahmen und öffnen?
      12. In Flyern wird behauptet, dass Bürger gezwungen werden können, ihren Wohnort nicht zu verlassen oder ihren Wohnort zu wechseln?
      13. In Flyern wird gegen das PAG mobil gemacht, da die Polizei Online-Durchsuchungen vornehmen könne und dabei auch Daten verändern könne. Was hat es damit auf sich?
      Weitere Informationen finden Sie in unserem Erklärvideo und beim Bayerischen Staatsministerium für Inneres und Integration unter http://www.pag.bayern.de.
    • 16.04.2018
      Blaulichteinsatz im Bayerischen Landtag: Am vergangenen Samstag hatte die CSU-Fraktion Vertreter aller Blaulichtorganisationen ins Maximilianeum eingeladen. Über 250 Gäste waren der …

      „Die Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung stehe auf Platz 1 der Themen, die den Menschen in Bayern wichtig sind“, ergänzte Innenminister Joachim Herrmann in seiner Grundsatzrede: „Und wir leben in Bayern auch sicherer als anderswo.“ Herrmann hob den Teamgeist der Blaulichtorganisationen hervor: „Das gemeinsame Ziel, sich für die Mitmenschen einzusetzen, verbindet alle Blaulichtorganisationen und dieser Teamgedanke ist in den vergangenen Jahren noch einmal gewachsen.“

      Umso größer sei die Sorge darüber, dass Einsatzkräfte immer öfter Beleidigungen, Beschimpfungen und körperlicher Gewalt ausgesetzt seien: „Gewalt und Gewaltbereitschaft gegen Polizistinnen und Polizisten nehmen ebenso zu wie Handgreiflichkeiten und Pöbeleien gegen Rettungskräfte, Sanitäter und Ärzte. Der gesellschaftliche Konsens, wie man sich zu verhalten hat, scheint im Schwinden begriffen“, so Fraktionsvorsitzender Kreuzer. Hier müsse der Staat mit aller Härte durchgreifen und diejenigen schützen, die für die Sicherheit anderer da sind. „Die härteren Strafen, die wir im Bund durchgesetzt haben, sind ein wichtiges Signal“, bekräftigte Herrmann.
      Eva Schichl, Dienststellenleiterin der Polizeiinspektion Augsburg-Mitte, kennt zahlreiche solcher Fälle: „Vor allem wenn Alkohol oder Drogen im Spiel sind, geraten Menschen außer Rand und Band. Diese plötzliche und heftige Gewalt überrascht unsere Rettungskräfte immer wieder aufs Neue.“  Theo Zellner, Präsident des bayerischen Roten Kreuzes, mahnte eine Mentalität des Hinschauens an: „Wir brauchen beides: Null Toleranz gegenüber Straftätern, aber auch eine Bevölkerung, die an der Seite der Rettungskräfte steht.“ 

      „Gewalt ist für die Einsatzkräfte oftmals eine richtig gehend traumatische Erfahrung“, so Andreas Müller-Cyran, Experte für Notfallseelsorge und Krisenintervention. „Wenn Einsatzkräfte behindert und aggressiv behandelt werden, ist das eine immense zusätzliche Belastung zu all dem was sie eh schon in ihren Einsätzen erleben. Je schneller wir Notfallseelsorge betreiben, desto besser kann der Einzelne das Traumatische verarbeiten.“
      Manfred Ländner, Vorsitzender des Arbeitskreises für Kommunal Fragen, Innere Sicherheit und Sport der CSU-Fraktion betonte, dass die Freiheit des Einzelnen nicht über allem stehen könne: „Sicherheitskräfte dürfen keine Angst haben, für einen Einsatz im Nachhinein zur Rechenschaft gezogen werden.“

      Darüber hinaus sei es wichtig, bei den Bürgern das Bewusstsein dafür zu schärfen, was Aufgabe der verschiedenen Blaulichtorganisationen sei. Gerhard Bullinger, Vizepräsident a.D. des Landesfeuerwehrverbands Bayern: „Wir beobachten, dass die Feuerwehr auch in Fällen gerufen wird, bei denen man sich früher manchmal auch einfach selbst geholfen hat, zum Beispiel wenn es darum geht, Äste beiseite zu räumen.“ Natürlich komme man lieber einmal mehr als einmal zu wenig, aber wenn man zunehmend Aufgaben übernehme, die eigentlich andere leisten könnten oder sogar müssen, würden auch die Einsatzkräfte über Gebühr belastet.

    • 09.04.2018
      Entlastung für die Bürger - Unterstützung für die Gemeinden und Städte
      Die Rechtsgrundlage zur Erhebung von Straßenausbaubeiträgen wird rückwirkend zum 01.01.2018 abgeschafft. Damit wird ein seit fast 50 Jahren (seit 1974) bestehendes System …
      Was passiert mit Straßenausbaumaßnahmen, die bis zum 31.12.2017 abgerechnet worden sind?
       
      • Wurde der Straßenasbaubeitrag vor dem 01.01.2018 durch Bescheid festgesetzt und dem Beitragspflichtigen bekannt gegeben, ist dieser noch nach altem Recht zu behandeln. Es gilt dafür der Grundsatz „Bescheid ist Bescheid“.
      • Noch nicht entrichtete Beiträge sind noch zu leisten. Das gilt unabhängig davon, ob Rechtsmittel gegen den Bescheid eingelegt worden sind (es sei denn, das Rechtsmittel führt zum Erfolg).         
      • Keine Benachteiligung derjenigen, die keine Rechtsmittel eingelegt haben.
      • Bereits abgerechnete Maßnahmen können nicht rückwirkend erstattet werden; in Einzelfällen kann die Gemeinde Billigkeitsmaßnahmen gewähren. 

      Was passiert, wenn Gemeinden seit dem 01.01.2018 noch Bescheide verschickt haben?

      • Da ab dem 01.01.2018 die Rechtsgrundlage für die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen fehlt, sind diese Bescheide aufzuheben.
      • Falls der Bürger bereits gezahlt hat, hat die Gemeinde diese Beiträge zurückzuerstatten, wobei die Rückzahlung erst ab dem 1.5.2019 verlangt werden kann, um sicherzustellen, dass in der Gemeinde ausreichend Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.
      • Die Gemeinde selbst kann vom Freistaat Bayern (im Rahmen des Art. 19 Abs. 9 KAG-E) die Erstattung dieser Beiträge beantragen

      Gelten für Vorauszahlungen besondere Regelungen?

      • Auch für vor dem 31.12.2017 festgesetzte Vorauszahlungen gilt der Grundsatz „Bescheid ist Bescheid“.
      • Für Straßen, für die zwar Vorauszahlungen erhoben wurden, der endgültige Beitrag aber noch nicht festgesetzt ist, haben die Gemeinden noch bis 31.12.2024 die Möglichkeit, diese endgültig technisch fertig zu stellen (Eintritt der Vorteilslage). Erfolgt keine Fertigstellung und fiktive Abrechnung, muss die Gemeinde dem Bürger die Vorauszahlungen ab 01.05.2025 auf Antrag erstatten.

      Wir lassen die Kommunen nicht im Regen stehen!

      • Die Straßenbaulast für Ortsstraßen liegt bei den Gemeinden und Städten. Nachdem aufgrund der Abschaffung des langjährigen beitragsfinanzierten Systems den Gemeinden nun nicht mehr die Möglichkeit zusteht, ihren eigenen Finanzbedarf auch durch Beiträge der Anlieger zu decken, werden wir die Kommunen mit den Kosten nicht allein lassen.
      • Der finanzielle Ausgleich für die Kommunen für die künftig wegfallenden Beiträge der Anlieger erfolgt in einem zweistufigen System.
      • Die Beitragsausfälle für laufende Ausbaumaßnahmen sowie verauslagte Planungskosten wird der Freistaat Bayern den Gemeinden auf Antrag ab 01.01.2019 erstatten, sofern bestimmte Voraussetzungen (siehe Art. 19 Abs. 9 KAG-E) erfüllt sind.
      • Für künftige Ausbaumaßnahmen wird ab 2019 eine pauschale Finanzierungsbeteiligung geschaffen, die im Rahmen des Doppelhaushalts 2019/2020 zu regeln ist. Die Kriterien und Verteilungsparameter sollen bis zum DHH 2019/ 2020 in Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden erarbeitet werden.  

      Was gilt für Erschließungsbeiträge?

      • Das Erschließungsbeitragsrecht wird nicht geändert, d.h. Gemeinden werden weiterhin Erschließungsbeiträge erheben.
      • Für Altanlagen (sog. „fiktive Ersterschließung“) wird die grundlegende Regelung, die durch die KAG-Gesetzesänderung 2016 geschaffen wurde, beibehalten:
        Ab 01.04.2021 können keine Erschließungsbeiträge mehr erhoben werden, sofern seit dem Beginn der erstmaligen technischen Herstellung einer Erschließungsanlage mindestens 25 Jahre vergangen sind.
    • 04.04.2018
      Bayern ist Sicherheitsland Nummer eins. Dass sich die Menschen in Bayern sicher fühlen, liegt aber nicht nur an der hervorragenden Arbeit von Polizei, Verfassungsschutz und Justiz, auch die …

      Gerade in Zeiten mit Amok- und Terrorlagen sind ein gut funktionierender Rettungsdienst und die großartige Arbeit der Feuerwehren, der freiwilligen Hilfsorganisationen und des Technischen Hilfswerks von besonderer Bedeutung.

      Zu jeder Tages- und Nachtzeit rücken Sie aus, um Ihren Mitmenschen zu helfen – und dafür möchten wir uns herzlich bei Ihnen bedanken. Zugleich wollen wir uns mit Ihnen über aktuelle Herausforderungen der Inneren Sicherheit austauschen.

      Zur Veranstaltung begrüßen wir auch ganz herzlich Ihre/n Partner/in sowie Ihre Kinder.

      Für Kinder ab sechs Jahren haben wir während der gesamten Veranstaltung ein Unterhaltungsprogramm vorbereitet.

      PROGRAMM

      10.00 Uhr – Beginn

      Begrüßung
      Thomas Kreuzer, MdL
      Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

      Grundsatzrede
      Joachim Herrmann, MdL
      Bayerischer Staatsminister des Innern und für Integration

      10.45 Uhr – Podiumsdiskussion

      Alfons Weinzierl
      Vorsitzender LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V.

      Theo Zellner
      Präsident Bayerisches Rotes Kreuz

      Dr. Andreas Müller-Cyran
      Experte Notfallseelsorge und Krisenintervention

      Eva Schichl
      Dienststellenleiterin der Polizeiinspektion Augsburg-Mitte

      Manfred Ländner
      Vorsitzender des Arbeitskreises für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport
       

      Moderation
      Oliver Bendixen
      Polizeireporter (Bayerischer Rundfunk)

      12.30 Uhr – Empfang im Steinernen Saal

      13.00 Uhr – Führung durch den Bayerischen Landtag


      Kinderprogramm von 10-14 Uhr


      ANMELDUNG

      Bitte melden Sie sich bis Donnerstag, 12. April 2018 per E-Mail an veranstaltung@csu-landtag.de oder telefonisch unter 089/4126-2282 an. Bitte geben Sie neben Ihrem Namen auch Ihre vollständige
      Adresse und ggf. das Alter Ihres Kindes/ Ihrer Kinder an.

    • 23.03.2018
      Ja, sagt Manfred Ländner, polizeipolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag:

      Eine Grundaufgabe des Staates ist der Schutz seiner Bürgerinnen und Bürger. Eine Voraussetzung, diesen Schutz auch zu gewährleisten ist es zu wissen, wer sich überhaupt im Land aufhält und wer einreisen möchte. In der  EU haben sich die Mitgliedstaaten im Schengen-Abkommen darauf verständigt, dass Grenzkontrollen im Binnenbereich der EU wegfallen und die Einreisekontrollen an den Außengrenzen stattfinden. Nun haben wir –leider –  die Situation, dass die europäischen Außengrenzen bis heute nicht ausreichend gesichert sind. Dadurch ist die Voraussetzung für den Wegfall der Kontrollen an den Grenzen der Binnenländer weggefallen. Die Frage stellt sich, ob bei Wegfall dieser grundlegenden Voraussetzung nicht auch die Folge, nämlich Verzicht auf Grenzkontrollen überprüft werden muss.

      Um die Bevölkerung zu schützen, bedarf es neben einem wirksamen Schutz der Außengrenzen daher auch weiterhin der wieder eingeführten Binnengrenzkontrollen. Wir wollen keine Sicherheitslücken und Schwerkriminellen, Schleusern und Terroristen die Einreise zumindest erschweren, nach Möglichkeit diese verhindern. Kontrolle heißt übrigens nicht, dass die Grenzen dicht gemacht werden. Es geht darum zu kontrollieren, wer ins Land kommt und ob der- oder diejenige zur Einreise berechtigt sind.

      Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag unterstützt daher den neuen Bundesinnenminister Horst Seehofer in seinem Bemühen um effektiveren Schutz der Deutschen Grenzen und die Pläne von Ministerpräsident Dr. Markus Söder in der Bayerischen Polizei Spezialisten für Grenzaufgaben und mehr Personal im Grenzbereich einzusetzen.

      Nur wenn unser Staat und auch die EU auf Dauer Kriminalität und Unrecht effektiv bekämpfen kann eine verantwortungsbewusste Migrationspolitik gelingen und unsere humanitäre und rechtliche Verpflichtung für Asylsuchende  unter Beachtung der Menschenrechte und mit großer Akzeptanz in unserer Bevölkerung auch gelingen.

    • 23.03.2018
      Thomas Kreuzer, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag:
      Wir bleiben ein liberales und weltoffenes Land. Die bei uns lebenden Muslime gehören selbstverständlich zu Deutschland. Diese zwei Sätze von Bundesinnenminister Horst Seehofer lassen jene, die jetzt die Empörung anheizen wollen, absichtlich unter den Tisch fallen. Sie stürzen sich auf den – allerdings ebenso richtigen – Satz, dass der „Islam nicht zu Deutschland gehört“.

      Die Empörung beginnt meist damit, dass manche die Aussage zudem bewusst missverstehen. Der Satz heißt nämlich nicht, dass eine Religion etwa verboten werden soll. Natürlich gilt in Deutschland für alle Religionsfreiheit, so lange sie sich bei der Ausübung ihres Glaubens an die Gesetze halten. Denn diese stehen bei uns über religiösen Regeln.

      Die ganz große Mehrheit der Menschen versteht die Aussage übrigens völlig richtig. Und eine überwältigende Mehrheit stimmt ihr auch zu, nämlich 76 Prozent. Es geht nämlich viel mehr um die Frage, ob der Islam prägend sein soll für unsere Gesellschaft. Und da sagen wir ganz klar Nein. Im Islam erleben wir leider oft eine Geringschätzung „Ungläubiger“, eine Relativierung von Frauenrechten, Zustimmung zu Gewalt, Ablehnung der sexuellen Selbstbestimmung der Frau, Intoleranz gegenüber Homosexuellen, die Scharia und auch den Salafismus. Sollen dies Leitlinien sein für unser Land? Natürlich nicht.

      Nein, damit werden Muslime hier in Deutschland gering geschätzt. Sie dürfen ihren Glauben selbstverständlich für sich selbst leben, genauso, wie das Christen und Angehörige anderer Religionen auch dürfen. Noch einmal: Die hier lebenden Muslime gehören selbstverständlich zu Deutschland und sie sind herzlich eingeladen, unsere tradierten Werte zu leben und zu teilen.
      Unsere Gesellschaft in Mitteleuropa ist über die Jahrhunderte geprägt von christlicher und jüdischer Kultur. Sie ist durch die Aufklärung entscheidend weiterentwickelt worden. Aufklärung und politischer Islam widersprechen sich aber. Deshalb kann der Islam für unsere Gesellschaft nicht prägend sein.
    • 31.01.2018
      Abgeordnete der CSU-Landtagsfraktion trafen sich am 30. Januar mit Feuerwehrfrauen aus ganz Bayern im Bayerischen Landtag zu einem „Blaulicht-Gespräch“.

      Die Feuerwehr-Frauenbeauftragten unterschiedlicher Bezirke und Regionen diskutierten mit den Abgeordneten über die Stärkung von Feuerwehrfrauen in Führungspositionen, über die Vereinbarkeit von Familie und Ehrenamt und den Übergang zwischen Jugendfeuerwehr und Erwachsenenfeuerwehr.

      Die Initiatorinnen dieses „Blaulicht-Gesprächs“, Dr. Ute Eiling-Hütig, Vorsitzende der AG Frauen, und Reserl Sem betonten: „Ziel dieses offenen Dialogs ist für uns auch, den Feuerwehrfrauen zu danken und die große Bedeutung dieses Ehrenamts zu würdigen. Wir wollen Frauen im Ehrenamt grundsätzlich stärken und sichtbarer machen – gerade in so einem besonderen Ehrenamt, wie es die Feuerwehr ist. Wir wollen Frauen für Führungspositionen in der Feuerwehr stärken.“ Auch die Nachwuchsgewinnung stand im Fokus des Austauschs zwischen Politik und Feuerwehr.

    • 27.10.2017
      Nein, sagt Josef Zellmeier, Parlamentarischer Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag:

      Die Bundesrepublik Deutschland und im Besonderen der Freistaat Bayern sind seit über 1000 Jahren christlich-jüdisch-abendländisch geprägt. Kirchliche Feiertage wie Weihnachten und Ostern haben für die meisten Menschen in unserem Land – unabhängig von der jeweiligen Religionszugehörigkeit – eine besondere Bedeutung. Sie empfinden diese Feste nicht nur als arbeitsfreie Tage, sondern schätzen den Bezug zum christlichen Glauben.

      Die Bayerische Verfassung gibt Sonn- und Feiertagen als Tagen der seelischen Erhebung und der Arbeitsruhe eine besondere Rechtsstellung. Daraus folgt eine Verpflichtung des Gesetzgebers, bedeutende kirchliche Feste entsprechend der in Bayern verwurzelten Tradition zu schützen. Die zunehmende religiöse und weltanschauliche Vielfalt ändert nichts an dieser grundsätzlichen Prägung unseres Landes. Dies gilt selbstverständlich auch für die weltlichen Feiertage wie den Tag der Deutschen Einheit oder den Tag der Arbeit, die einen klaren Bezug zu unserer geschichtlichen Entwicklung und Identität haben.
       
      Bevor der CSU-Landtagsfraktion eine antiislamische Gesinnung unterstellt wird: Muslime dürfen in unserem Land selbstverständlich ihre religiösen Feste feiern. Für eine besondere Rechtsstellung muslimischer Feiertage fehlt jedoch der kulturelle und geschichtliche Bezug. Gerade im diesjährigen Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ wird durch einen zusätzlichen Feiertag am 31. Oktober die christliche Prägung unseres Landes betont.
       
      Integration gelingt am besten durch das Erlernen der deutschen Sprache, Arbeit und die Achtung der Leitkultur. Nicht durch einen eigenen Feiertag. Folgerichtig sprechen sich in einer aktuellen Umfrage nur acht Prozent der Befragten für einen muslimischen Feiertag in Deutschland aus. Es gibt also weder einen Grund, noch den Wunsch der Bevölkerung. Daher hat sich der Bayerische Landtag diese Woche auf Antrag der CSU-Fraktion klar gegen die Einführung muslimischer Feiertage ausgesprochen.

    • 29.09.2017
      Dr. Ute Eiling-Hütig, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Frauen der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag:

      Es gibt Handlungsbedarf! Und wir haben bereits gehandelt. Nach den Ereignissen der Silvesternacht 2015 auf der Domplatte in Köln hat Bayern mit aller Kraft auf eine Verschärfung des Sexualstrafrechts gedrängt. Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback brachte es schon im Frühjahr 2016 auf den Punkt: „Es ist dringend an der Zeit, die bestehenden Schutzlücken und Wertungswidersprüche im Sexualstrafrecht zu beseitigen.“ Und: „Ein eigenständiger Straftatbestand der sexuellen Belästigung ist dringend erforderlich.“

      Das Gesetz zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung ist am10. November 2016 in Kraft getreten. Ein Meilenstein zum Schutz von Frauen und der sexuellen Selbstbestimmung. Übergriffe, wie ein Griff an das Gesäß oder den Busen, stellen für die Opfer einen gravierenden Eingriff in ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung dar.

      Die vorläufigen Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik für das erste Halbjahr 2017 in Bayern belegen, dass die neuen Regelungen angewendet werden. Der Anstieg der Zahl der Sexualdelikte ist auch Resultat der neuen Straftatbestände. Dazu kommt die gestiegene Sensibilität in der Öffentlichkeit, die auch eine erhöhte Anzeigebereitschaft mit sich bringt. Dennoch erwarten die Menschen in unserem Land natürlich zu recht, dass wir nichts verharmlosen und die Entwicklungen ernst nehmen. Unser Innen- und unser Justizminister haben deswegen einen 7-Punkte-Programm zur weiteren Intensivierung der Bekämpfung von Sexualstraftaten vorgelegt. Die sieben Punkte umfassen unter anderem verstärkte Maßnahmen der Polizei, mehr Videoüberwachung, konsequente Abschiebungen und umfassende Präventionsmaßnahmen. Wir handeln, statt nur zu reden!

      Wir wollen, dass sich jede Frau sicher fühlen kann, wenn sie abends durch den Park nach Hause geht. Die rechtlichen Voraussetzungen haben wir als CSU geschaffen. Jetzt liegt es auch zu einem großen Teil an den anderen Parteien, ob sie notwendige Maßnahmen wie intelligente Überwachungskameras weiter bekämpft, oder mit uns für mehr Sicherheit für Frauen kämpfen möchte.

    • 15.09.2017
      Thomas Kreuzer, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag:
      Das Auswärtige Amt teilte auf Medienanfrage mit, dass zu den Flüchtlingen allein aus Syrien und dem Irak etwa 200.000 bis 300.000 Familienangehörige nachziehen könnten. Schätzungen, wonach jeder Flüchtling im Schnitt eine Person nachholen könnte, halte ich für deutlich untertrieben.
       
      Kann Deutschland kurzfristig mehrere Hunderttausend Migranten zusätzlich zu den ohnehin jeden Tag Ankommenden aufnehmen? Niemand mit einem Funken Realismus wird diese Frage mit Ja beantworten.

      Nicht antragsberechtigt sind derzeit Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz. Dieser Schutz ist ein Schutz auf Zeit. Unser Gesetz geht davon aus, dass diese Menschen nach dem Ende des Krieges in ihre Heimat zurückkehren und dort helfen, ihr Land wieder aufzubauen. Ist es sinnvoll, für diese Übergangszeit die Familien nachzuholen?

      Die CSU ist die familienfreundlichste Partei Deutschlands. Trotzdem muss der Familiennachzug weiter ausgesetzt bleiben. Wie passt das zusammen? Auch wir gehen davon aus, dass intakte Familien leichter zu integrieren sind, als alleinreisende junge Männer. Hätten wir in Deutschland eine Obergrenze und damit eine Art Kontingent, so wie die CSU sie fordert, hätten wir mehr Einfluss darauf, wer zu uns kommt. Dann könnten wir Familien einen Vorrang einräumen. Aber die immense, unkontrollierte Zuwanderung von 2015 verträgt keine zusätzliche Steigerung durch einen Familiennachzug.

      Schon jetzt werden unsere Belastungsgrenzen in der Verwaltung, in der Fürsorge, bei den Gerichten und an anderen Stellen sicht-bar. Wie soll Integration gelingen, wenn wir diese Möglichkeiten überstrapazieren? Es gilt das Wort unseres ehemaligen Bundespräsidenten: „Unser Herz ist weit. Aber unsere Möglichkeiten sind endlich.“ Niemand tut diesen Familien einen Gefallen, wenn wir sie hierher holen, ihre Integration aber auf absehbare Zeit nicht gelingt.

      Wer maximal helfen will, muss überlegen, wie er mit dem gleichen Einsatz von Mitteln mehr Menschen in Not helfen kann. In Europa landen viele von ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit in der Alimentation, wie alle Statistiken zeigen. Wenn wir vor Ort und in der Region handeln, können wir mehr Menschen helfen.
    • 01.09.2017
      Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport des Bayerischen Landtags:

      Freiheit braucht Sicherheit. Da sich die Bedrohungslagen verändern, müssen sich auch die Methoden verändern, wie wir Kriminalität und Terrorismus begegnen. Statt sich damit differenziert auseinanderzusetzen genügt vielen in Deutschland der hysterische Aufschrei „1984!“, „Orwell!“ oder „Überwachungsstaat!“ Das greift aber zu kurz, weil es einer sachlichen Analyse der Lebenswirklichkeit nicht gerecht wird.

      Provokant gefragt: Wer hätte denn Verständnis dafür, wenn unsere Sicherheitsbehörden mit altmodischen Phantombild-Aushängen in Behördenwartezimmern nach hochtechnisierten Terroristen suchen, während es gleichzeitig die Möglichkeit gäbe, mit automatisierter Gesichtserkennung bestehende Kameras an zentralen Orten zu nutzen? Ist es nicht ein gewaltiger Wertungswiderspruch, einerseits eine umfassende Transparenz in allen Lebenslagen zu fordern, sich andererseits aber ausgerechnet bei der Verbrechens- und Terrorbekämpfung auf die Methoden des letzten Jahrhunderts zu beschränken?

      Der Schutz hochsensibler Daten muss natürlich gewährleistet sein. Außerdem muss die Technik der biometrischen Gesichtserkennung ausführlich getestet werden – so wie momentan am Berliner Südkreuz. Wenn die Daten nicht zur Strafverfolgung gebraucht werden, werden sie gelöscht

      Wir wollen keine britischen Verhältnisse mit Kameras an jeder Straßenecke. Aber wir müssen gewährleisten, dass wir gerade auf schwere Verbrechen oder terroristische Anschläge schnell und effektiv reagieren können. In Bayern haben wir die Höchstspeicherfrist für Videoaufnahmen durch die Polizei oder andere öffentliche Stellen auf bis zu zwei Monate ausgedehnt. Diese Frist fordern wir auch auf Bundesebene für private Betreiber öffentlich zugänglicher Gebäude und Einrichtungen. Ich begrüße daher ausdrücklich auch die Ankündigung unseres bayerischen Innenministers, die Videoüberwachung vor allem an Kriminalitätsbrennpunkten und öffentlichen Plätzen spürbar auszuweiten.

    • 28.07.2017
      Ja, sagt Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport des Bayerischen Landtags:

      Wir verurteilen Extremismus in jeder Form auf das Schärfste, egal ob von rechts, links oder aus dem islamistischen Spektrum. Angesichts zahlreicher politischer Aussagen zu den linksextremistischen Gewalttaten im Umfeld des G20-Gipfels in Hamburg gibt es aber offenbar einen erschreckenden Nährboden in unseren Parlamenten.

      Nur zur Erinnerung: Beim G20-Gipfel wollten linksextremistische Gewalttäter unsere Polizisten von Häuserdächern aus systematisch mit Steinplatten bewerfen, sie haben die Beamten mit Stahlkugeln aus Präzisionszwillen beschossen und mit Sprengkörpern angriffen. Brennende Autos sind schlimm genug, aber hier sollten Menschen sterben. 600 verletzte Polizisten waren die Folge.

      Wer wie die Hamburger SPD über Jahre hinweg eine linke, gewaltbereite, anarchistische Subkultur im Schanzenvierte staatlich fördert, der ist mitverantwortlich, wenn diese Saat irgendwann aufgeht. Gleichzeitig sagt Linksparteichefin Katja Kipping: „Die Polizeiführung lässt ihre Hundertschaften mit schwerem Gerät durch die Straßen der Hansestadt marodieren und schikaniert Menschen, die es wagen, Bier zu trinken oder im Zelt zu schlafen. Die Eskalation geht eindeutig von den Behörden aus.“

      Linksextremistische Gewaltorgien mit solchen Aussagen zu rechtfertigen, ist falsch und gefährlich. Tatsächlich existiert seit Jahren eine fahrlässige Billigung linker Gewalt, die weit ins linksbürgerliche Lager reicht. Wenn SPD-Ministerin Schwesig Linksextremismus als „aufgebauschtes“ Problem bezeichnet, die bayerische SPD-Landtagsfraktion in einem aktuellen Dringlichkeitsantrag von „sogenannten“ Linksextremisten spricht und die Grünen den erfolgreichen Einsatz der Bayerischen Polizei beim G7-Gipfel in Elmau als „Sicherheitsoverkill“ bezeichnen, dann müssen wir uns Sorgen machen.

      Im Gegensatz zur bürgerlichen Mitte dieses Landes sind die Linken auf dem linken Auge blind. Wer Misstrauen gegen Polizeibeamte sät, wird Steineregen und Schlimmeres ernten.

    • 22.06.2017
      Beim Besuch der Bereitschaftspolizei in Dachau konnten sich die Mitglieder des Arbeitskreises für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport ein Bild machen, welchen Herausforderungen die …
      „Unsere Einsatzkräfte leisten täglich hervorragende Arbeit, dafür gebührt Ihnen unser Dank“, so Dr. Herrmann. „Deswegen haben wir uns als CSU-Fraktion auch für eine Mittelaufstockung sowohl im Personal- als auch im Sachhaushalt der Polizei stark gemacht. Denn ein starker Rechtsstaat beruht nicht nur auf wirksamen Gesetzen, sondern vor allem auch auf den Menschen, die sie vollziehen. Er braucht starkes Personal. Wir stehen für Sicherheit durch Stärke!“
       
      Des Weiteren ist ein besonderes Augenmerk auf die Verbesserung der Ausstattung unserer Einsatzkräfte, die insbesondere bei Terroreinsätzen ihr Leben riskieren, zu legen. Sehr begrüßenswert wäre zudem eine Aufstockung der USK Einsatzzüge am Standort Dachau. „Damit steht den einzelnen Kräften wieder mehr Zeit für die erforderliche Ausbildung zur Verfügung, um für die neuen Herausforderungen neue Einsatztaktiken trainieren zu können.“
       
      Vorausgegangen war dem Besuch beim USK eine Gesprächsrunde mit dem Vizepräsidenten der Bereitschaftspolizei, Herrn Tolle, und dem Abteilungsführer Herrn Leitenden Polizeidirektor Schmid, bei der die Belange der Bereitschaftspolizei bezüglich der Ausbildung im Mittelpunkt standen. Die im Personalhaushalt geschaffenen zusätzlichen Ausbildungsstellen bei der Polizei müssen organisatorisch auch bei der Bereitschaftspolizei nachvollzogen werden, da dort die Ausbildung stattfindet. Der Arbeitskreis wird daher auch prüfen, inwieweit die Mittel für den polizeilichen Hochbau erhöht werden können, damit den Ausbildungsstandorten der Bereitschaftspolizei ausreichende Mittel für notwendige Baumaßnahmen zur Schaffung der Ausbildungsstätten zur Verfügung stehen.
       
      „Der Besuch hat deutlich vor Augen geführt, dass die Bayerische Bereitschaftspolizei mit ihren zahlreichen und sehr unterschiedlichen Aufgaben das Rückgrat der Polizei darstellt, das wir bei unseren politischen Überlegungen, wie wir die Polizei angesichts neuer Herausforderungen und Kriminalitätsphänomene zukunftssicher weiterentwickeln, maßgeblich berücksichtigen müssen“, resümierte abschließend Dr. Herrmann.
    • 02.06.2017
      Gudrun Brendel-Fischer, stellvertretende Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag:

      Eine gesundheitsbewusste Ernährung mit der entsprechenden Wertschätzung vor allem regional erzeugter und saisonal eingesetzter Lebensmittel gewinnt auch im Bayerischen Schulalltag weiterhin an Bedeutung. Bei der Umsetzung sind alle Teile der Gesellschaft gefragt: Familien, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen und der Staat.

      Seit 2009 unterstützt die Bayerische Staatsregierung Schulen, Caterer und Sachaufwandsträger bei der Optimierung ihrer Zwischen- und Mittagsverpflegung. Die dazu eingerichtete Vernetzungsstelle Schulverpflegung mit acht Fachzentren an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bietet in ganz Bayern ein umfassendes Unterstützungs- und Beratungsangebot. Die vor kurzem veröffentlichten Bayerischen Leitlinien zur Schulverpflegung bündeln Ziele und Orientierungshilfen zum Gelingen einer guten Schulverpflegung.

      Beim Ganztagsgipfel im März 2015 haben Freistaat und Kommunen sich darauf verständigt, die Organisation der Mittagsverpflegung einvernehmlich zwischen Kommune, Schule und Kooperationspartner umzusetzen. Unterschiedliche Schulsituationen erfordern individuelle Lösungen, durch diese werden mittlerweile gute und bezahlbare Verpflegungsangebote realisiert.

      Bei der Wissensvermittlung im Sinne einer gesunden, nachhaltigen und bezahlbaren Schulverpflegung setzen wir weiterhin auf die kostenfreie Unterstützung der Schulen durch die Vernetzungsstellen. Ein schmackhaftes und gesundes Mittagessen in der Schule scheitert nicht am Geldbeutel der Eltern. Einkommensschwache Familien können Unterstützung über das Bildungs- und Teilhabepaket erhalten. Bereits jetzt teilsubventionieren Sachaufwandsträger es häufig, indem sie zum Beispiel Gemeinkosten ganz oder teilweise übernehmen. Mahlzeiten zusätzlich zu bezuschussen, würde neben enormen Kosten, einen umfangreichen Verwaltungs- und Kontrollaufwand nach sich ziehen.

      Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass der Freistaat allein für das für die Kinder kostenlose Schulfruchtprogramm jährlich bis zu drei Millionen Euro bereitstellt.

    • 26.05.2017
      Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport des Bayerischen Landtags:

      Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat für uns als CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag seit jeher oberste Priorität. Bayern hat daher schon in der Vergangenheit seine Sicherheitsbehörden sehr gut aufgestellt, auch im Bereich Cybersicherheit.

      Der jüngste Cyberangriff zeigt, wie verwundbar unsere digitalisierte Gesellschaft geworden ist. Positiv ist jedoch, dass alle IT-Systeme, die auf dem neuesten Stand waren, nicht erfolgreich angegriffen werden konnten. Wir müssen daher weiter daran arbeiten, unsere Widerstandsfähigkeit gegen die Gefahren aus dem Netz zu stärken.Ein guter Schritt ist das IT-Sicherheitsgesetz des Bundes, durch das Betreiber Kritischer Infrastrukturen verpflichtet werden, ein Mindestniveau an IT-Sicherheit einzuhalten.

      Auch in Bayern sind wir im Bereich Cybersicherheit sehr gut gerüstet. Beim Bayerischen Landeskriminalamt wurde beispielsweise zum 1. Januar 2014 die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) eingerichtet, die als Ansprechpartner Cybercrime für Unternehmen dient und darüber hinaus auch der Ersthelfer für betroffene Institutionen ist.

      Als erstes Bundesland wird Bayern eine eigenständige IT-Sicherheitsbehörde, das Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI), schaffen, um Bayerns IT noch sicherer zu machen. Neben der aktiven Gefahrenabwehr wird das künftige LSI auch als kompetente Institution zur Beratung und Information von Kommunen und Bürgern in Sicherheitsfragen rund um das Internet zur Verfügung stehen.

      Bundesweit einzigartig ist unser Cyber-Allianz-Zentrum Bayern (CAZ) beim Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz. Es ist für Unternehmen, Hochschulen und Betreiber kritischer Infrastrukturen ein vertraulicher und kompetenter Ansprechpartner, wenn es um Cyberangriffe mit Spionage- oder Sabotagehintergrund geht. Auch wenn wir die staatliche Unterstützung im Bereich Cybersicherheit stark ausgebaut haben, bleiben die Unternehmen, Einrichtungen und Privatnutzer für die Sicherheit ihrer IT-Systeme jedoch weiterhin selbst verantwortlich. Der aktuelle Cyberangriff ist ein Weckruf an alle, IT-Sicherheit ernst zu nehmen und nachhaltige Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

    • 12.05.2017
      Nein, sagt Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport:
      Die EU-Kommission hat letzte Woche Deutschland und weiteren EU-Mitgliedern erlaubt, die wegen der Flüchtlingskrise eingeführten Grenzkontrollen bis Ende November fortzuführen. Nach den Worten des EU-Innenkommissars Dimitri Avramapoulos erhielten Deutschland, Österreich, Dänemark, Schweden und Norwegen "ein letztes Mal" die Möglichkeit für sechs Monate. Natürlich ist es im Sinne der Sicherheit unserer Bürger begrüßenswert, dass die Frist verlängert wurde. Dass die Grenzkontrollen aber im November auslaufen sollen, wirft Fragen auf.

      Soll die Ankündigung der EU bedeuten, dass sie bis November den Schutz der europäischen Außengrenzen sicherstellen kann, so dass Kontrollen an den Binnengrenzen nicht mehr notwendig sind? Wünschenswert wäre das. Denn es gibt zwei Dinge, die untrennbar miteinander verbunden sind: Wegfallende Grenzkontrollen innerhalb Europas setzen zwingend Grenzkontrollen an den EU-Außengrenzen voraus. Fehlt aber die Sicherung der Außengrenzen, ist die Kontrolle der Binnengrenzen unabdingbar. Die Vorstellung, in einer Welt ohne Grenzkontrollen zu leben, ist ein schöner Gedanke für Schwärmer, mit der Praxis hat er nichts zu tun. Spätestens seit den furchtbaren terroristischen Anschlägen in Europa sollte jedem klar geworden sein, dass es Freiheit nur in Verbindung mit Sicherheit geben kann. Ein sicherer Staat muss aber Kontrolle darüber haben, wer in unser Land oder in die EU kommt. Aber nicht nur für unsere Sicherheit sind kontrollierte Grenzen wichtig. Ohne Grenzen funktioniert keinerlei Staatlichkeit, jedenfalls nicht ein demokratischer Rechtsstaat.

      Die CSU wird sich deshalb auch über November hinaus dafür einsetzen, dass unsere Grenzen sicherer werden. Als überzeugte Europäer wäre für uns die beste Lösung die Sicherung der EU-Außengrenzen. Aber so lange das nicht sichergestellt ist, sind die Kontrollen an unseren deutschen Grenzen unverzichtbar, denn Sicherheit ist keine Frage von Fristen, sondern von Fakten. Das ist der Staat seinen Bürgern schuldig.
    • 10.05.2017
      Im Rahmen ihrer Klausurtagung im Landkreis Passau haben die  Mitglieder des Arbeitskreises für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie regionale Beziehungen der CSU-Fraktion im Bayerischen …

      Der Aufbau einer Einrichtung als länder- und strukturübergreifendes Zentrum der polizeilichen Zusammenarbeit in Zusammenhang mit der Bewältigung der Migrationslage habe sich mehr als bewährt. „Auch wenn sich die damals teils drastische Lage des Flüchtlingszustroms entspannt hat, haben wir alle Hände voll zu tun“, erklärt Polizeirat Christian Dichtl, Deutscher Koordinator im Gemeinsamen Zentrum Passau.

      Aktuell arbeiten insgesamt 36 Polizeivollzugsbeamte der österreichischen Polizei, der Bayerischen Landespolizei sowie der Bundespolizei, mit Unterstützung einer Verwaltungsangestellten, am Standort Passau. „Allein die geografische Lage ist perfekt: Wir sind zu einer Örtlichkeit sicherheitspolitischer Entscheidungen geworden“, so Dichtl bei seiner Einführung. Das Aufgabenfeld des noch jungen Zentrums der polizeilichen Zusammenarbeit habe sich bereits nach kurzer Zeit deutlich verändert. „So schnell, wie das Zentrum aufgebaut wurde, hat sich auch das Aufgabenfeld ausgeweitet“, erläutert der Deutsche Koordinator.

      Nachdem sich die Behörde anfangs noch hauptsächlich der Bewältigung der Migrationslage angenommen hatte, haben sich die Kernaufgaben mittlerweile verschoben, beziehungsweise sind gewachsen: „Wir kümmern uns um die bilaterale und internationale Polizeizusammenarbeit und sehen uns selbst als eine polizeiliche Servicedienststelle“, erklärt Dichtl. Die effektive länderübergreifende Kooperation sei der Mehrwert des Zentrums in Passau: „Österreich und Deutschland wirken hier zusammen. Die Kommunikation läuft direkt und damit viel schneller ab“, betont auch Bezirksinspektor Franz Schwarz von der Landespolizeidirektion Oberösterreich. Allein die Präsenz der Einrichtung sei von Bedeutung – „die Menschen haben ein besonderes Sicherheitsbedürfnis und auch diese Einrichtung trägt dazu bei, diesem Bedürfnis gerecht zu werden“, so MdL Walter Taubeneder in seiner Funktion als stellvertretender Arbeitskreisvorsitzender. „Die direkte struktur- und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden wird immer wichtiger. Ich bin beeindruckt von dieser vorbildlichen Einrichtung. Sie leistet hervorragende Arbeit zum Schutz unserer Sicherheit!“ betont Arbeitskreisvorsitzender Dr. Franz Rieger, MdL.

      „Wir sind froh, ein derartiges Zentrum bei uns in der Region zu haben – ein Mehrwert für den Bürger und dessen Sicherheit, aber auch wertvoll für die Region an sich“, betont auch MdL Dr. Gerhard Waschler, der den Besuch als des Arbeitskreises als Stimmkreisabgeordneter für die Stadt Passau ebenfalls begleitet hat.

    • 28.04.2017
      Thomas Kreuzer, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag:
      US-Präsident Barack Obama fand bis zuletzt sehr große Zustimmung bei den über 150.000 in Deutschland lebenden wahlberechtigten US-Bürgern. Nicht repräsentative Umfragen gingen von zwei Drittel bis drei Viertel aus. Aber das war natürlich nie ein Problem für Deutschland. Aber warum ist es dann ein Problem, wenn der türkische Staatschef so großen Rückhalt bei den hier lebenden Türken hat? Was ist anders?

      Das beginnt schon damit, dass Recep Tayyip Erdoğan bei Zuwanderern mit türkischen Wurzeln dafür wirbt, „im Herzen Türken zu bleiben.“ Er torpediert damit die Bemühungen aller hier, die an einer guten Integration türkischstämmiger Zuwanderer arbeiten. Unbestritten vertritt er ein anderes Gesellschaftsbild, als jenes, das wir hier in Mitteleuropa entwickelt haben. Die Regierung Erdoğan steht nicht für unsere Vorstellung von Emanzipation, für unser Verständnis von Demokratie, Presse- und Meinungsfreiheit. Erdoğan übt unbestritten einen großen Einfluss auf die türkische Gemeinschaft in Deutschland aus. Das haben zum Beispiel die Großveranstaltungen und Autokorsos nach dem Referendum gezeigt. Dieser Einfluss wäre für sich betrachtet schon problematisch, wenn sich hunderttausende oder gar Millionen von türkischstämmigen Zuwanderern für Werte  begeistern lassen, die sich – vorsichtig ausgedrückt – mit den unsrigen reiben. Auch wenn der türkische Wahlkampf und türkische Innenpolitik zunehmend das Klima zwischen den hier lebenden Migranten, aber auch zwischen Migranten und Einheimischen belastet, sehe ich das mit Sorge.

      Besonders schwierig wird es aber, wenn durch immer mehr türkische Bürger, die zugleich einen deutschen Pass besitzen und deshalb hier ebenfalls wählen dürfen, ausländische Parteien und Staatschefs sogar Einfluss auf den Ausgang von Bundestags- und Landtagswahlen nehmen könnten. Der Doppelpass ist deshalb, aber auch für eine gelingende Integration, ein Irrweg. „Wir müssen die europäische Kultur mit der türkischen impfen“, sagte Erdoğan vor einigen Jahren. Nun sind beileibe nicht alle hier lebenden Türken Erdoğan-Fans. Aber wie er versucht, Einfluss zu nehmen, muss uns hellhörig machen.
    • 07.04.2017
      Wissen für Morgen ist Sicherheit für Morgen: Unter diesem Motto informierte sich der Arbeitskreis für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport unter Leitung von Herrn Dr. Herrmann …

      Als der mitarbeiterstärkste Standort des DLR zählt das Gelände in Oberpfaffenhofen zu den größten Forschungszentren in Deutschland. Insgesamt 13 wissenschaftliche Einrichtungen und Institute sind auf dem Areal außerhalb von München beheimatet. Derzeit beschäftigt das DLR am Standort rund 1.800 Mitarbeiter. Dr. Herrmann: „Bayern ist Standort Nr. 1 des DLR in Deutschland: Dies sichert Arbeitsplätze und macht Bayern zum Vorreiter in der technischen Entwicklung.“

      Im Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI), einer der 13 wissenschaftlichen Einrichtungen, wurde deutlich, welchen Mehrwert Satelliten- und Luftbilder bei Katastropheneinsätzen vor Ort haben und wie stark sie zur zivilen Sicherheit beitragen können. So leistet das ZKI wertvolle Unterstützung bei Umwelt- und Hochwasserkatastrophen in Deutschland, aber auch weltweit, wie bei dem Erdbeben in Nepal oder den aktuellen Überschwemmungen in Peru. Zudem kann die Analyse von Satellitenbildern im Vorfeld von Großveranstaltungen helfen, Katastrophen zu verhindern. So hätte möglicherweise 2010 das Unglück bei der Loveparade in Duisburg durch eine vorherige Analyse der Menschenströme und Eingänge mittels Satellitenbildern verhindert werden können.

      Auch bei der Vorbereitung des G7-Gipfels in Elmau wurde das ZKI eingebunden. Dr. Herrmann ist überzeugt: „Die Hilfe des ZKI durch Satelliten- und Luftbilder mit sehr hoher Detailschärfe kann die polizeiliche Arbeit sehr gut unterstützen. Insbesondere die Verknüpfung von Luft- und Satellitenbilddaten mit anderen Informationen in Karten- und Analyseprodukten bietet für die polizeiliche Anwendung und für Aufgaben im Bevölkerungsschutz einen großen Mehrwert für die Entscheidungsfindung. Gerade im Vorfeld von Großveranstaltungen müssen wir verstärkt auf die Satellitenbilder und die Auswertung durch das ZKI zurückgreifen, um diese sicherer zu machen.“ Der Arbeitskreis werde prüfen, welche Maßnahmen erforderlich sind, um die Kapazitäten des ZKI noch besser für die Anforderungen aus bayerischer Sicht verfügbar zu machen.  

      Beim Besuch des Zentrums für Robotik und Mechatronik, einer weiteren Einrichtung des DLR, konnten sich alle von den Weiterentwicklungen in der Robotik überzeugen. Über die Raumfahrt hinaus haben die robotischen Technologien direkte Anwendung in der Luftfahrt und im Verkehr, gleichermaßen aber auch in der Medizintechnik, in der Katastrophenhilfe und bei der Verwirklichung von Industrie 4.0.  Dr. Herrmann betont: „Dass sich das Zentrum für Robotik und Mechatronik als eines der weltweit größten und bedeutendsten Forschungszentren für angewandte Automation und Robotik in Bayern angesiedelt hat, zeigt, dass wir unseren Unternehmen hervorragende Standortvoraussetzungen bieten. Zudem trägt das im DLR gewonnene wissenschaftliche und technische Know-how zur Stärkung des Industrie- und Technologiestandorts Bayern bei.“

    • 03.04.2017
      „Durch klassische Fingerabdrücke kann ein Täter schnell identifiziert werden. Das Gleiche gilt für die am Tatort gesicherte DNA in Form von Hautzellen, Haaren oder etwa Speichel …

      Abgesehen vom Geschlecht wird beim genetischen Fingerabdruck lediglich ein Identifizierungsmuster gespeichert, das mit bereits in der DNA-Datenbank vorhandenen Mustern verglichen werden kann. Die DNA-Analyse dient also der schnelleren Identifizierung von Tätern. Es wird kein vollständiges Persönlichkeitsbild einer Person (anhand der DNA) gespeichert. Datenschutzrechtliche Bedenken greifen also nicht. Je mehr Muster in einer Datenbank vorhanden sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines Treffers. „Klassischer und genetischer Fingerabdruck haben dasselbe Ziel: die Ermittlung des Täters in einem Strafverfahren“, stellt Dr. Florian Herrmann, innenpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, klar. „Es sollten daher auch dieselben rechtlichen Voraussetzungen gelten.“

      „Ein genetischer Fingerabdruck kann aber nach derzeitigem Recht nur dann erhoben werden, wenn der Verdacht einer Straftat von erheblicher Bedeutung oder einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung vorliegt und die Prognose besteht, dass der Täter auch künftig Straftaten von erheblicher Bedeutung begehen wird“, ergänzt Petra Guttenberger. „Die Achtung der Opfer verlangt es, die Möglichkeiten der Strafverfolgung im verfassungsrechtlichen Rahmen auszuschöpfen.“ Die CSU begrüßt daher den Gesetzesantrag, der die Voraussetzungen für den genetischen Fingerabdruck an die des klassischen Fingerabdrucks angleichen soll, um Straftäter noch besser ermitteln zu können.

    • 03.03.2017
      Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport:

      Der Bierpreis hat in Bayern seit jeher das Potenzial für Zündstoff. Nur kurz sei an die Münchner Bierrevolution von 1844 erinnert: Als König Ludwig I. den Bierpreis wegen knapper Rohstoffe um einen Pfennig erhöhen wollte, gab es Krawalle in der Münchner Innenstadt.

      Inzwischen kann man über diese geschichtliche Anekdote schmunzeln, weil heute nicht mehr der König, sondern der Markt den Preis bestimmt. Doch die aktuelle Diskussion um eine „Bierpreisbremse“ auf dem Oktoberfest hat leider einen ernsten Hintergrund: Seit der islamistische Terrorismus Europa und leider auch Deutschland und Bayern erreicht hat, steigen bei Großveranstaltungen wie dem Oktoberfest die Kosten für Sicherheitsmaßnahmen deutlich an. Diese Kosten müssen auf die Wirte und Schausteller, somit auf die Besucher, umgelegt werden, da ansonsten allein der Steuerzahler dafür aufkommen muss. Damit dies nicht zu einer rasanten Erhöhung des Bierpreises führt, hat Wiesnbürgermeister Josef Schmid den Bierpreisdeckel vorgeschlagen, zusammen mit anderen Punkten wie einem dauerhaften zusätzlichen Wiesntag.

      Die Frage, ob dieser Vorschlag sinnvoll ist, muss im Gesamtzusammenhang beantwortet werden: Wie können wir die Sicherheit im öffentlichen Raum weiter gewährleisten, die immer oberste Priorität haben muss? Fahrzeugsperren oder auch Zäune müssen bei einer Veranstaltung wie dem Oktoberfest inzwischen leider Standard sein – spätestens seit dem grausamen Anschlag mit einem Lastwagen auf einem Berliner Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr. Wir als CSU-Fraktion haben darüber hinaus weitere wichtige Maßnahmen wie Fußfesseln für Extremisten und Gefährder, Ausbau der Videoüberwachung oder Ausweitung der digitalen Spurensicherung angestoßen.

      Natürlich sind für solche Maßnahmen auch Investitionen nötig. Doch es wäre politisch verantwortungslos, wenn sich die Menschen in unserem Freistaat nicht mehr sicher fühlen könnten, das würde dem Oktoberfest insgesamt schaden. Die Diskussion um eine „Bierpreisbremse“ mag für manche Medien ein gefundenes Aufregerthema sein. Am wichtigsten ist jedoch die Erkenntnis, dass egal ob Politiker, Wiesnwirte oder Besucher sich alle Beteiligten eines wünschen: Ein sicheres Oktoberfest.

    • 23.02.2017
      „Wir müssen anerkennen, dass wir in einer Lage leben, und nicht mehr in einem Normalzustand“. Mit diesem Zitat des Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz Dr. …

      Gerade im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen und neuen Bedrohungen ist der regelmäßige Gedankenaustausch mit unseren Feuerwehren, Rettungsdiensten, Hilfsorganisationen, der Polizei und dem Verfassungsschutz von großer Bedeutung. Bayern ist dank seiner herausragenden Sicherheitsarchitektur das sicherste Bundesland. Dr. Herrmann dankte allen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften für Ihren Einsatz im vergangenen Jahr, insbesondere beim Zugunglück in Bad Aibling, der Hochwasserkatastrophe im Mai/Juni, dem Amoklauf in München und den Terroranschlägen im Juli.

      Im Fall von Katastrophen und Terroranschläge machten die Verbände deutlich, dass sie eine noch engere Verzahnung von Polizei und Rettungsdiensten wünschen. Dr. Herrmann wird prüfen, wie die CSU-Fraktion dazu beitragen kann, die praktische Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure zu verbessern.

      Als ein weiteres wichtiges Thema haben die Verbände die Ausweitung der Retterfreistellung lobend hervorgehoben. Auf Initiative der CSU-Fraktion erhalten nunmehr auch alle Mitglieder der Schnelleinsatzgruppen (SEG) und der Unterstützungsgruppen Örtliche Einsatzleitung (UG ÖEL) einen Anspruch auf Freistellung und Entgeltfortzahlung. Als nächsten Schritt soll auch Arbeitgebern, die ehrenamtliche Helfer freiwillig auch für Fortbildungen freistellen, der fortgezahlte Lohn erstattet werden, was allerdings noch unter dem Vorbehalt des Nachtragshaushalts 2018 steht.

    • 20.01.2017
      Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport des Bayerischen Landtags:

      Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat für uns als CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag seit jeher oberste Priorität. Bayern hat daher schon in der Vergangenheit seine Sicherheitsbehörden sehr gut aufgestellt. Die schrecklichen Anschläge des vergangenen Jahres zeigen jedoch, dass es neue Gefährdungen gibt. Es wäre grob fahrlässig, nicht auf diese Lage zu reagieren. Wir müssen die bestehenden Sicherheitskonzepte weiterentwickeln. Wie das gelingen kann, haben wir diese Woche bei unserer Klausurtagung im oberfränkischen Kloster Banz erarbeitet.

      Unter anderem muss die Überwachung von Extremisten und Gefährdern aus dem In- und Ausland durch Polizei und Verfassungsschutz über das bestehende hohe Niveau hinaus weiter intensiviert werden. Eine polizeiliche Überwachung rund um die Uhr bei allen Gefährdern ist aus personellen Gründen unmöglich. Wir setzen daher auf sogenannte „elektronische Fußfesseln“, um die Überwachung dieser gefährlichen Personen weiter zu verbessern. Zusätzlich soll in Passau eine bundesweit einzigartige kombinierte Einrichtung zum Vollzug von Straf- und Abschiebungshaft entstehen. Auch die gezielte Ausweitung der Videoüberwachung in Verbindung mit elektronischer Gesichtserkennung erhöht die Sicherheit.

      Großer Verbesserungsbedarf besteht auch bei der digitalen Spurensicherung. Die Speicherung von Verbindungsdaten bei Telefonaten und SMS-Nachrichten bringt nichts, wenn diese Möglichkeiten nicht auch bei E-Mails und Nachrichtendiensten wie etwa WhatsApp bestehen. Auch Extremisten gehen mit der Zeit und arbeiten mit teilweise sehr aufwändiger digitaler Kommunikation. Daher muss auch die Überwachung von verschlüsselter Kommunikation nach richterlicher Anordnung möglich sein.
                     
      Neben den elektronischen Ermittlungsansätzen fordern wir auch eine Ausweitung der DNA-Analyse. Sie muss auf Merkmale wie Haar- und Augenfarbe oder auch kontinentale Herkunft erweitert werden, um Tätern schnellstmöglich auf die Spur zu kommen. Wir werden weiter die Rahmenbedingungen für die hervorragende Arbeit von Polizei, Justiz und Verfassungsschutz schaffen.

    • 06.01.2017
      Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport des Bayerischen Landtags:

      Der schreckliche und feige Terroranschlag von Berlin mit seinen zahlreichen Opfern war und ist nicht nur ein Schock für deren Angehörige und die Überlebenden, sondern auch für das Sicherheitsgefühl unseres Landes. Natürlich hat man immer im Hinterkopf, dass es keine 100-prozentige Sicherheit geben kann. Aber wenn Terroristen ausgerechnet ein so friedliches und christliches Symbol wie einen Weihnachtsmarkt für ihren Massenmord wählen, fragt man sich: Wo ist man überhaupt noch sicher?

      Als Politiker ist es unsere Pflicht, nicht einfach zu einem „weiter wie bisher“ überzugehen. Wir müssen überlegen, wie man solche Anschläge künftig verhindern kann. Und wenn nicht verhindern, so zumindest das Risiko zu minimieren. Eine wichtige Erkenntnis ist, dass wir nie wieder zulassen dürfen, so viele Menschen unkontrolliert und unidentifiziert in unser Land zu lassen, wie 2015. Die CSU-Landtagsfraktion hat früh vor im Flüchtlingsstrom versteckten Terroristen gewarnt und wurde dafür beschimpft und abgekanzelt. Vielleicht müssten wir jetzt nicht über Betonhindernisse vor öffentlichen Plätzen diskutieren, wenn man damals auf die CSU gehört hätte.

      Leider gibt es immer noch zu viele Kräfte, die Sicherheit nur als Einschränkung der Freiheit betrachten. Dabei gehört es zum Schutz unseres Landes, straffällig gewordene Asylbewerber in ihre Heimatländer zurückzuführen, falsche Identitätsangaben zu erkennen, und kriminellen Flüchtlinge die Einreise zu verweigern. Laxe Asylpolitik wie im rot-rot-grünen Berlin, im rot-grünen Bremen oder im ebenfalls rot-grünen Nordrhein-Westfalen konterkariert die Anstrengungen des Freistaates Bayern und gefährdet die Sicherheit des ganzen Landes. Doch auch europaweit müssen alle ihre Hausaufgaben machen. Es ist untragbar, dass Länder wie Italien oder Griechenland nicht für einen reibungslosen Austausch sicherheitsrelevanter Daten sorgen können.

      Die bayerische Staatsregierung hat eine Expertengruppe eingesetzt, um die Sicherheitslage zu hinterfragen und weiter zu verbessern. Ich freue mich sehr, als Vertreter der CSU-Landtagsfraktion aktiv in dieser Gruppe mitwirken zu können.

    • 09.12.2016
      Gudrun Brendel-Fischer, stellvertretende Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag:

      Der Schutz von Feiertagen ist tief in unserer Gesellschaft verankert. Feiertage gehören zur Leitkultur unseres Landes – ihr Schutz ist unser Auftrag. Wir als CSU-Fraktion und letzte große Volkspartei dieses Landes werden den Schutz von Feiertagen nicht einem ausufernden Party-Kommerz opfern.

      Das Bundesverfassungsgericht hat zwar angemahnt, dass es Ausnahmen vom strikten Tanzverbot an stillen Feiertagen geben müsse, aber grundsätzlich haben die Richter den besonderen Schutz der stillen Tage bestätigt. Aus dem Urteil abzuleiten, die stillen Feiertage abzuschaffen, geht in eine völlig falsche Richtung. Das Gericht sagt: „‚Der Gesetzgeber kann das Ausmaß des Feiertagsschutzes gesetzlich ausgestalten. Insoweit steht es ihm frei, für bestimmte Tage einen über die bloße Arbeitsruhe hinausgehenden äußeren Ruhe- und Stilleschutz zu schaffen.“ Daran werden wir festhalten. Wer diese Feiertage in Zweifel zieht, stellt sich gegen die christliche Tradition dieses Landes.

      Es gibt in Bayern neun Feiertage mit ganztägigem oder zeitlich beschränktem Tanzverbot. Jeden anderen Tag im Jahr kann man so lange feiern und tanzen, wie man möchte. Der Karfreitag und andere hohe christliche Feiertage sollen aber der inneren Einkehr, dem „Herunterkommen“ oder „Abschalten“ dienen und daher im wahrsten Sinne des Wortes ‚still‘ begangen werden. Diese Regelung hat einen Wert für alle Bürger: An diesen Tagen sollen sie sich im Familien- oder Freundeskreis erholen. Gerade in unserer immer schneller werdenden Arbeitswelt, bestimmt von  Smartphones und Erreichbarkeit rund um die Uhr ist das ein wichtiges Gut, das wir nicht einem Zeitgeist opfern wollen. Strikter Feiertagsschutz ist zeitgemäßer und nötiger denn je.

      Wie man die vom Gericht gewünschte „Möglichkeit einer Ausnahme von stillschützenden Unterlassungspflichten“ gestalten könnte, möchte unsere Fraktion nicht übers Knie brechen. Wir werden den Beschluss erst einmal sorgfältig prüfen. Eine Abwägung im Einzelfall und unter bestimmten Umständen darf aber keinesfalls zu einem Freibrief für diejenigen werden, denen es nur um weitere kommerzielle Tanzveranstaltungen geht.

    • 25.11.2016
      Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport des Bayerischen Landtags:

      Bayern duldet keine rechtsverfolgungsfreien Räume, auch nicht im Internet. Wir sorgen deshalb dafür, dass die Bayerische Polizei hinsichtlich Personal, Ausstattung und Befugnissen in der Lage ist, IuK-Kriminalität wirksam zu bekämpfen. IuK steht dabei für Informations- und Kommunikationstechnik.
      So wurden flächendeckend spezielle Einheiten „Cybercrime“ und das Cybercrime-Kompetenzzentrum beim Bayerischen Landeskriminalamt eingerichtet. Zur Bekämpfung qualifizierter IuK-Kriminalität bilden wir in einem bundesweit vorbildlichen Ausbildungsmodell IT-Spezialisten zu sogenannten Cybercops aus. Unabhängig davon bereiten wir alle Polizistinnen und Polizisten in der Aus- und Fortbildung umfassend auf die zunehmende Digitalisierung vor.

      Unsere Sicherheitsbehörden haben sich im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich auf die neuen Herausforderungen der digitalen Welt eingestellt. Das Bayern-CERT schützt zum Beispiel die Internetangebote der Behörden erfolgreich vor Hackerangriffen. Aber auch der Landesbeauftragte für den Datenschutz trägt dazu bei, dass sensible Daten nicht in falsche Hände geraten können.

      Das Cyber-Allianz-Zentrum im Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz unterstützt als zentraler Ansprechpartner und Kompetenzzentrum Unternehmen sowie Betreiber kritischer Infrastrukturen bei der Prävention und Abwehr gezielter Cyberangriffe. Das tatsächliche Meldeaufkommen zeigt, dass die Wirtschaft selbst bei kritischen und sensiblen Angriffen dieses Angebot gerne annimmt. Seit seiner Einrichtung 2013 erfolgten mehr als 400 Kontaktaufnahmen.

      Unsere Ermittler brauchen aber auch das nötige Handwerkszeug, um digitale Spuren auswerten zu können. Dazu reicht es nicht, nur Zugriff auf Verbindungsdaten von SMS oder Telefon zu haben. Täter nutzen ebenso Kurznachrichtendienste, Internettelefonie oder klassische E-Mails. Auch die Anbieter von E-Mail-Diensten und die Betreiber Sozialer Medien müssen daher verpflichtet werden, Verkehrsdaten zu speichern. Außerdem brauchen wir eine Rechtsgrundlage zur Überwachung der mittels Voice-over-IP-Diensten geführten verschlüsselten Kommunikation.

    • 28.10.2016
      Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Innenausschusses des Bayerischen Landtags

      Das Bayerische Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus gibt seit 2009 einen Überblick über bereits ergriffene und bewährte Maßnahmen der Sicherheitsbehörden gegen Rechtsextremismus und zeigt Handlungsfelder auf, die weiter ausgebaut werden sollen. Der mörderische Angriff eines rechtsextremen sogenannten „Reichsbürgers“ in Georgensgmünd, bei dem ein junger Polizist im Dienst für unsere Sicherheit sein Leben gelassen hat, bestärkt uns darin, dass die Weiterentwicklung dieses Handlungskonzepts gegen Rechtsextremismus nach wie vor sehr wichtig ist. Auch wenn in anderen Bundesländern ein größerer Anstieg rechtsextremer Straftaten zu verzeichnen ist, ändert das nichts daran, den engagierten Kampf gegen den Rechtsextremismus zu intensivieren.

      Bayern geht schon bisher entschlossen mit einem breiten Bündel von Maßnahmen gegen rechtsgerichtete Ideologien und Straftäter vor. Als Beispiele sind die Kinder- und Jugendhilfe, Opferschutz, Überwachung in sozialen Netzwerken, Polizeipräsenz und Präventionsarbeit bzw. die Bayerische Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE) zu nennen, deren Stellen fast verdoppelt wurden. Die Behörden sind mit den zivilgesellschaftlichen Akteuren hervorragend vernetzt, wobei wir auch weiter darauf achten, keine Sympathisanten und Mitglieder linksmilitanter Gruppen unter dem Deckmantel der Extremismusbekämpfung zu fördern: das hieße, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Der Staat muss immer alle Bedrohungen im Blick haben – egal ob rechte, linke oder religiöse Extremisten.

      Das Verbot des Freien Netzes Süd durch die Bayerische Staatsregierung ist ein Beispiel für das entschlossene Vorgehen gegen Rechtsextremismus. Das hat die rechtsextremistische Szene nachhaltig erschüttert. In keinem Bundesland steht die Pegida-Bewegung so im Fokus der Sicherheitsbehörden wie in Bayern.

      Wir stehen für klare Kante gegen Extremisten und zwar in Wort und Tat, mit Prävention und Repression. Mit der Novelle des Bayerischen Verfassungsschutzgesetzes, die von SPD und Grünen abgelehnt wird, stärken wir ganz konkret die Befugnisse der Behörden im Kampf gegen den Extremismus.

    • 23.09.2016
      Die diesjährige Klausurtagung der CSU-Fraktion in Kloster Banz stand unter der Überschrift „Freiheit braucht Sicherheit“. Damit widmete sich die Fraktion zusammen mit …
      Eine repräsentative Befragung im Auftrag der CSU-Fraktion beweist die breite Zustimmung quer über die gesamte Bevölkerung für einen wirkungsvollen Schutz der Grenzen, für die schnelle Abschiebung straffälliger Ausländer und die Begrenzung der Zuwanderung. Ebenso stimmen die Bürgerinnen und Bürger in Bayern auf breiter Basis besseren Handlungsmöglichkeiten für Polizei und Verfassungsschutz zu. Zudem sprechen sich die Bürgerinnen und Bürger mit großer Mehrheit dafür aus, dass bei der Integration von Zuwanderern unsere Leitkultur zum Maßstab gemacht wird.

      Fraktionsvorsitzender Thomas Kreuzer, machte klar, worauf es in den kommenden Wochen ankommt: „Ich halte das, was die Kanzlerin gesagt hat, für richtig. Den Worten müssen jetzt aber Taten folgen. Die CSU steht dafür, jetzt schnell und entschieden zu handeln. Dann können alle sehen, wofür wir stehen. Nur so können wir das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen. Wir suchen nach einer gemeinsamen Lösung mit der CDU. Aber dabei muss klar sein: Wir brauchen eine Lösung, die nicht nur die Debatten zwischen CDU und CSU beendet, sondern eine Lösung, die die Probleme in der Flüchtlingspolitik angeht.“

      Freiheit und Sicherheit wurden auf der Klausurtagung im oberfränkischen Kloster Banz aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln und mit ausgewiesenen Fachleuten diskutiert. Um konkrete Umsetzungsfragen ging es in der Aussprache mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière, der stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden Julia Klöckner und im Bericht des Tiroler Landeshautptmanns Günther Platter. Mit dem ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, erörterte die CSU-Fraktion die rechtliche Lage.

      In einem sehr persönlichen Plädoyer bestärkte die kurdisch-stämmige Publizistin Düzen Tekkal die Abgeordneten, entschieden für die Leitkultur einzutreten. Toleranz darf nicht als Einbahnstraße missbraucht werden, um gegen das Grundgesetz zu arbeiten.
      Sicherheit hat viele Facetten und geht über die innere Sicherheit hinaus. Weil Gefahren im Bankensektor und die aktuelle Zinspolitik die persönliche finanzielle Sicherheit und den Wohlstand der Bürgerinnen und Bürger bedrohen, diskutierten die Mitglieder der CSU-Fraktion mit der Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, Prof. Dr. Claudia Buch, die Stabilität der Finanzmärkte.

      In vielen Redebeiträgen und der einstimmig verabschiedeten Resolution  bekräftigte die CSU-Fraktion, dass sie auch weiter für Sicherheit und Freiheit steht. Entsprechend plant die Fraktion auch die Schwerpunkte im nächsten Staatshaushalt. Fraktionsvorsitzender Thomas Kreuzer betonte dabei die erfolgreiche Haushaltspolitik der vergangenen Jahre. Trotz hoher Aufwendungen durch die Zuwanderung und ohne Kürzungen in anderen Bereichen können die neuen Initiativen in einem ausgeglichenen Haushalt auf den Weg gebracht werden.
    • 05.08.2016
      Standpunkt von Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport des Bayerischen Landtags, für die Bayerische Staatszeitung:

      Die schrecklichen terroristischen Anschläge in Würzburg, Ansbach und Frankreich der letzten Wochen, aber auch der Amoklauf von München haben gezeigt, wie wichtig die Verkehrsdatenspeicherung zur digitalen Spurensicherung ist. Die Bürger erwarten, dass der Staat alle Ermittlungsansätze nutzt und Wehrhaftigkeit beweist. Es hat sich gezeigt, dass die Täter teilweise sogar unmittelbar vor den Anschlägen noch elektronischen Kontakt mit Mitwissern hatten. Die Spuren, die sie dabei hinterlassen haben, sind teilweise ausschließlich digitale Spuren. Es wäre unverantwortlich, diesen digitalen Spuren nicht nachzugehen. Sollte es tatsächlich Mittäter oder Hintermänner geben, könnten Sie andere Menschen zu weiteren Anschlägen motivieren oder sie selbst planen. Das müssen wir unbedingt verhindern.

      Dazu reicht es nicht, nur Zugriff auf Verbindungsdaten von SMS oder Telefon zu haben. Die Täter nutzen längst andere Kurznachrichtendienste wie WhatsApp, Internettelefonie über Skype oder nach wie vor klassische E-Mails. Die Speicherung und Erhebung von Telekommunikationsverkehrsdaten muss deshalb praxisgerechter ausgestaltet werden. Auch die Anbieter von E-Mail-Diensten und die Betreiber Sozialer Medien müssen verpflichtet werden, Verkehrsdaten zu speichern. Die Verbindungsdaten müssen zudem länger als zehn Wochen gespeichert werden dürfen. Der Bundesjustizminister muss hier unverzüglich handeln. Dazu gehört auch, eine Rechtsgrundlage für die Dechiffrierung verschlüsselter Kommunikation über das Internet zu schaffen. Der Ruf nach immer mehr Beamten auf dem Gebiet der Cyberkriminalität hilft nicht, wenn diese nicht gleichzeitig in die Lage versetzt werden, ihre Arbeit zu machen.

      Und weil es bewusst so oft falsch dargestellt wird, betone ich noch einmal ausdrücklich: Die von den Internet- und Telefondienstleistern gespeicherten Verbindungsdaten geben keinen Einblick in den Inhalt der Nachrichten und Gespräche. Es geht einzig und alleine darum, im Fall der Fälle mit richterlichem Beschluss zu erfahren, mit wem die Täter Kontakt hatten.
       

    • 29.07.2016
      Standpunkt von Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport des Bayerischen Landtags.
      Die islamistischen Terrorattacken in Frankreich und Belgien, aber auch die zunächst unklare Bedrohungslage am 22. Juli in München haben gezeigt: Es sind Szenarien realistisch, in denen die personellen und einsatztechnischen Möglichkeiten der Polizei nicht mehr ausreichen, um gefährdete Objekte zu schützen oder größere terroristische Attacken abzuwehren. Deshalb kann die Unterstützung durch die Streitkräfte notwendig sein. Schon heute erlaubt das Grundgesetz, zur Unterstützung ihrer Polizeikräfte auch Streitkräfte anzufordern, um bei einem besonders schweren Unglücksfall, wie etwa einem unmittelbar drohenden terroristischen Anschlag, den Eintritt katastrophaler Schäden zu verhindern. Solche Einsätze müssen deshalb in gemeinsamen Übungen von Polizei und Bundeswehr erprobt werden.

      Wie in vielen anderen europäischen Staaten muss der Inlandseinsatz der Streitkräfte auch in Deutschland unter erleichterten Voraussetzungen zugelassen werden. Durch eine Änderung des Artikels 35 des Grundgesetzes soll die Bundeswehr im Innern zur Unterstützung der Polizei bereits dann eingesetzt werden können, wenn die allgemeine Gefahr von Anschlägen durch Terroristen in Deutschland derartig virulent ist, dass ein Einsatz der Bundeswehr zum Schutz von Gebäuden oder zur Abwehr sonstiger Gefahren zwingend erforderlich ist.

      Es ist selbstverständlich, dass die für Terrorlagen ausgebildeten Spezialkräfte der Polizei das Einsatzmittel der ersten Wahl sind. Die Bürger erwarten jedoch zu Recht, dass bei extremen Bedrohungslagen, etwa wenn gleichzeitig an mehreren Tatorten Anschläge verübt werden oder zu befürchten sind, sämtliche verfügbaren Einheiten des Staates eingesetzt werden. Dazu gehören auch entsprechende Kräfte der Bundeswehr, freilich unter dem Kommando der Polizei. Ferner sollte der Einsatz der Bundeswehr im Inland auch zur Aufrechterhaltung eines wirksamen Grenzschutzes ermöglicht werden, wenn die Kräfte und Einrichtungen der Bundespolizei hierzu objektiv nicht ausreichen. Es darf sich nicht noch einmal wiederholen, dass viele tausend Flüchtlinge über Monate unkontrolliert und unregistriert nach Deutschland einreisen können.
    • 23.06.2016
      Standpunkt von Manfred Ländner, polizeipolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, für die Bayerische Staatszeitung:

      Es ist sicher kein Zufall, dass die Themen Hilfspolizisten und kommunale Ordnungsdienste gerade jetzt in den Fokus gerückt werden. Hintergrund sind die ständig wachsenden Anforderungen an unsere Polizei. Der Einsatz gegen vielfältigste Art von Kriminalität, steigende Gewaltbereitschaft  in Teilen der Gesellschaft  bis hin zur Prävention gegen Terrorismus fordern Bund und Länder auf, sicherheitspolitisch zu reagieren. Gedanken und Überlegungen zur Verbesserung der Inneren Sicherheit sind immer zu begrüßen.  Hilfspolizisten, wie schon die Bezeichnung ausdrückt, sind jedoch keine Polizisten! Eine Kurzausbildung und vermutlich schlechte Bezahlung schaffen eine Billigpolizei. Unsere Bürgerinnen und Bürger erwarten jedoch zu Recht, dass der Staat seine Verantwortung für die Innere Sicherheit ernst nimmt. Polizeibeamtinnen und -beamten üben das staatliche Gewaltmonopol aus. Sie wenden Gesetze an und sind befugt Unmittelbaren Zwang bis hin zum Schusswaffengebrauch auszuüben. Dies erfordert eine fundierte Ausbildung.

      Die Sicherheitslage in Bayern ist zum Teil deutlich besser als in anderen Bundes-ländern. Bayern investiert als eines der wenigen Bundesländer ununterbrochen in die Sicherheit seiner Bürgerinnen und Bürger. Deutlichster Beleg: Mit künftig knapp 41.400 Stellen erreicht unsere Polizei 2016 den höchsten Personalstand ihrer Geschichte. Die CSU steht für die Fortsetzung dieser Anstrengungen, daher können wir guten Gewissens sagen, dass wir als sicherstes Bundesland in Deutschland insgesamt keinen Bedarf an Hilfspolizisten haben.

      Anders sehe ich die Situation bei freiwilligen Helfern im Sicherheitsbereich. So haben wir im Freistaat sehr gute Erfahrungen mit der ehrenamtlichen Sicherheitswacht gemacht. Der große Unterschied zu Hilfspolizisten und kommunalen Ordnungsdiensten: Die Mitglieder der Sicherheitswacht greifen bei verdächtigen Vorkommnissen nicht selbst ein, sondern informieren sofort die Polizei.

      Ich möchte nicht ausschließen, dass kommunale Ordnungsdienste in größeren Städten in Bayern auch neben der Sicherheitswacht sinnvoll sein können. Ein Modell für ganz Bayern ist das allerdings nicht.


       

    • 22.04.2016
      Standpunkt von Manfred Ländner für die Bayerische Staatszeitung

      Das „Darknet“ kristallisiert sich immer mehr als Raum im Internet, in dem die Cyberkriminalität zunimmt, beziehungsweise Kriminalität an sich geschieht, verabredet oder begleitet wird. Dort agierende Täter wollen „im Dunklen – Dark“ agieren, ohne die „Öffentlichkeit“, die ja im Internet an sich besteht.

      Aufgrund der quantitativen und qualitativen Entwicklung des Phänomens Darknet wurden spezialisierte Arbeitsbereiche bei allen bayerischen Kriminalpolizeiinspektionen eingerichtet. In den Ballungsräumen München, Nürnberg und Augsburg beschäftigen sich eigene Fachdezernate beziehungsweise Kommissariate mit diesem Phänomen.

      Aber auch auf Ebene der Polizeiinspektionen werden bereits speziell geschulte und fortgebildete Beamte für die Ermittlungen in diesem Bereich eingesetzt, die als sogenannte Schwerpunktsachbearbeiter Cybercrime zugleich als Multiplikatoren und Ansprechpartner fungieren.
      Zur Bekämpfung der Cyberkriminalität hat die Bayerische Polizei im Jahr 2011 bundesweit Neuland betreten, indem 25 Informatiker eingestellt und in einer einjährigen polizeifachlichen Unterweisung zu Kriminalbeamten weitergebildet wurden. Der große Vorteil dieses Modells liegt darin, dass sich hier in einer Person spezielles technisches Know-how und vollzugspolizeiliche Kenntnisse und Befugnisse vereinen. Mit einem externen IT-Studium können die Cybercops den professionellen Straftätern technisch auf Augenhöhe begegnen.

      Daneben misst die Bayerische Polizei der Fortbildung ihrer Beamtinnen und Beamten im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien größte Bedeutung bei. Von wesentlicher Bedeutung ist dabei auch die Zusammenarbeit mit anderen Polizeibehörden im Bund, den Ländern und international.

      Bei allen bayerischen Staatsanwaltschaften wurden Ansprechpartner für Internetkriminalität bestellt. Daneben wurde bereits zum 1. Januar 2015 bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg eine Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung der Cyberkriminalität geschaffen.
      Diese Bemühungen der Bayerischen Polizei müssen und werden in Zukunft weiter gestärkt und den aktuellen Herausforderung angepasst.

    • 31.03.2016
      Standpunkt von Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport des Bayerischen Landtags:

      Die Anschläge von Brüssel haben uns alle tief erschüttert. Die feigen Attacken auf wehrlose Menschen sind zugleich ein islamistischer Frontalangriff auf unsere Werte, unsere Demokratie und unsere Freiheit. Es wird nie einen hundertprozentigen Schutz vor radikalisierten Selbstmordattentätern geben. Jedoch können wir die Risiken minimieren.

      Die Terrorwarnung in der Silvesternacht in München samt Evakuierung des Hauptbahnhofes hat gezeigt, dass auch wir in Bayern Ziel eines Anschlags werden können. Unsere Behörden haben damals richtig gehandelt. Zum Schutz öffentlicher Einrichtungen gehört nämlich unter anderem, konkrete Bedrohungen zu erkennen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass sich die europäischen Sicherheitsbehörden noch besser vernetzen und Informationen über so genannte Gefährder austauschen.

      Die Anschläge von Paris haben gezeigt, dass Terroristen teilweise gezielt im Flüchtlingsstrom untertauchen, um nach Europa zu gelangen. Auch wenn über die Balkanroute momentan weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen, brauchen wir weiterhin Grenzkontrollen. Wir dürfen den Terroristen nicht im wahrsten Sinne des Wortes Tür und Tor öffnen. Da die Bundespolizei aktuell nicht alle Grenzübergänge kontrolliert und auch die Hilfsangebote aus Bayern ausschlägt, setzen wir dabei weiterhin auf eine verstärkte Schleierfahndung in Grenznähe.

      Wenn die Bundesvorsitzende der Grünen behauptet, dass mehr Polizei keine Verbesserung brächte, liegt sie falsch. Bei konkreten Bedrohungen brauchen wir alle verfügbaren Einsatzkräfte, um Plätze, Gebäude oder auch Personen zu schützen. Gerade bei Großveranstaltungen erhöhen Polizisten in Uniform und in Zivil nicht nur das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, sondern sind im Ernstfall schnell einsatzfähig.

      Video-Überwachung von öffentlichen Plätzen und Einrichtungen, Elektronische Spurensicherung und Stärkung unserer Nachrichtendienste sind weitere Möglichkeiten, den Schutz vor terroristischen Anschlägen zu verbessern. Auch hier erwarten wir, dass sich die Opposition nicht jedes Mal quer stellt, sondern gemeinsam mit uns für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürgern arbeitet.
       

    • 25.02.2016
      Mit der Änderung des Kommunalabgabengesetzes (KAG) entlasten wir die Bürger und geben den Kommunen mehr Spielraum bei der Finanzierung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur.
      Ausführliche Informationen finden Sie im Infopapier.
    • 13.11.2015
      Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern sind uns wichtig: In jeder Region sollen die Menschen die gleichen Möglichkeiten und Chancen haben. Dafür arbeitet die Enquete-Kommission, deren …
      Gerade einige kleinere Kommunen leiden unter dem demographischen Wandel. Auf der anderen Seite drängen viele Menschen in die Metropolen und stellen diese wiederum vor andere Herausforderungen. Die Kommission will räumliche Gerechtigkeit in allen Bereichen Bayerns sicherstellen, sprich: Jede Region sollte dazu in der Lage sein, ihr eigenes Potenzial bestmöglich zu entfalten. Wir wollen keine gleichmacherische Politik, sondern eine zukunftsorientierte Landesentwicklung“, erklärte der Vorsitzende. Eine ehrliche Bestandsaufnahme stand am Anfang der Enquete-Kommission. „Wir sind in Bayern bereits auf einem sehr guten Weg“, fasste Rüth zusammen. Der flächendeckende Breitbandausbau, die Reform des kommunalen Finanzausgleichs, die Grundschulgarantie oder die Hochschulinitiativen in allen Regionen, um nur einige Beispiele zu nennen, zeigen gleichwertige Lebensverhältnisse und stehen nicht nur als Staatsziel in der Verfassung. Sie sind auch fester Bestandteil unserer Regierungspolitik. Wirtschaft, Bildung, Finanzen, aber auch Kultur und medizinische Versorgung, dies werden in den kommenden Jahren wichtige Schwerpunkte für die Enquete-Kommission sein. Im Herbst 2017 will die Kommission einen Abschlussbericht vorlegen, der Handlungsempfehlungen enthält.
    • 31.03.2015
      Bayern erhöht die staatliche Förderung für Feuerwehrfahrzeuge und Feuerwehrgerätehäuser rückwirkend ab 1. März 2015 um durchschnittlich 20 Prozent.
      Das gab Innenminister Joachim Herrmann, MdL, gestern bekannt. Strukturschwache Gemeinden profitieren zusätzlich: sie erhalten nochmals eine um fünf Prozent höhere Förderung. Laut Herrmann werden auch neue Fahrzeugtypen gefördert, etwa das Tragkraftspritzenfahrzeug-Logistik. Dieses Fahrzeug ist sowohl für Löscheinsätze als auch für den Materialtransport verwendbar. Außerdem gibt es einen neuen speziellen Fördersatz für dreiachsige Trägerfahrzeuge.

      Pressemitteilung zum Thema
    • 31.10.2014
      Namensartikel von Berthold Rüth, MdL
      Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag setzt sich seit langem gegen Gewalt bei Sportveranstaltungen ein. Wer meint, er kann friedlichen Besuchern das Fußballvergnügen mit Randale, Pyrotechnik oder Gewalt vermiesen, muss mit der ganzen Härte des Gesetzes rechnen! Diese Chaoten schaden dem Fußball nachhaltig und sind keine echten Fans. Wir appellieren an die Fußballvereine und Fanclubs, ihrer Verantwortung für die Sicherheit insbesondere in den Stadien gerecht zu werden. Die Vereine müssen mit qualifizierten Ordnern dafür sorgen, dass beispielsweise keine brandgefährliche Pyrotechnik in die Stadien gelangt. Außerdem rufen wir dazu auf, Fußballrowdys unmissverständlich die Rote Karte zu zeigen: Dazu gehören langjährige Stadionverbote genauso, wie auch der Ausschluss aus Vereinen und Fanclubs. Der bayerische Innenminister hat aktuell alle Polizeipräsidien angewiesen, gegenüber Fußballrowdys noch konsequenter einzuschreiten. Unser besonderes Augenmerk liegt bei den notorischen Krawallmachern. Zusammen mit den Vereinen, Verbänden und Fanvertretern sowie mit Bundespolizei, Kommunen und Justiz setzen wir alles daran, diese Randalierer zur Räson zu bringen. Das betrifft insbesondere auch die unsäglichen Ausschreitungen am Rande von Fußballspielen. Hier treten Fußballrowdys vermehrt teils sogar vermummt und äußerst aggressiv in Erscheinung. Die entsprechenden Einsatzkonzepte der Bayerischen Polizei werden ständig weiterentwickelt. Seit vielen Jahren setzen wir beispielsweise mit großem Erfolg auf szenekundige Beamte. Diese reisen in den Zügen der Fußballfans mit und können schon im Vorfeld eines Spiels deeskalieren oder bekannte Gewalttäter frühzeitig aus dem Verkehr ziehen. Außerdem unterstützen wir die Fußballvereine bei der Ausarbeitung von Sicherheitskonzepten. Als deutschlandweit erstes Pilotprojekt haben wir zudem in München, Nürnberg und Fürth spezielle Schlichtungsstellen eingerichtet, die sich bislang sehr gut bewähren. Unsere neuen 'Dialogforen Fußball und Sicherheit' sind ein Angebot an Verbände, Vereine, Fans, Städte und Polizei, Konflikte frühzeitig zu entschärfen.
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  • Pressemeldungen
    • 17.07.2019
      „Wir halten Wort! Polizeibeamte bekommen endlich die verdiente Zulage bei Abschiebungsflügen. Der Einsatz als ‚Personenbegleiter Luft‘ geht schließlich an die psychische …

      „Teilweise kommt es bei den Flügen auch zu körperlichen Übergriffen, da die Rückzuführenden mit aller Gewalt eine Überstellung ins Ausland verhindern wollen“, erklärt Holger Dremel, der bis zur Landtagswahl 2018 als Polizeibeamter – auch im Umfeld des Bamberger Ankerzentrums – gearbeitet hat. „Die Personenbegleiter brauchen ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen, um deeskalierend auf abgelehnte Asylbewerber und Straftäter einzuwirken. Mit Start des Flugzeugs sind die Begleitkräfte dann auf sich selbst gestellt. Auch die Zusammenarbeit mit fremden Behörden und Kulturen nach der Landung bringt hohe Anforderungen mit sich.“

      Der Einsatz der Landespolizei bei Abschiebungen gehört zu einem bayerischen Sonderprogramm, um die Zahl der bisher nur von der Bundespolizei durchgeführten Rückführungen deutlich zu erhöhen. Dies gilt sowohl für rein bayerische Maßnahmen, als auch für Flüge des Bundes. Hierfür haben sich bislang insgesamt 136 bayerische Polizistinnen und Polizisten speziell schulen lassen.

      Die Grundlage für die neue Zulage für „Personenbegleiter Luft“ wurde mit einer Verordnung der Bayerischen Staatsregierung und der Verabschiedung des Bezügeanpassungsgesetzes 2019/2020/2021 im Bayerischen Landtag geschaffen. „Hier zeigt sich, dass der Freistaat Bayern erneut die richtigen Weichen stellt, um die Spitzenstellung im Bund-Länder-Vergleich auszubauen“, so Wolfgang Fackler, der Vorsitzende des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes im Bayerischen Landtag. Das betreffe auch die generelle Erhöhung der Bezüge von Bediensteten des Freistaats in drei Stufen. „Dies ist echte Wertschätzung und Motivation unserer bayerischen Beamten für einen starken und funktionierenden Staat. Es freut mich, dass die Auszahlung der erhöhten Bezüge bereits mit der Juni-Abrechnung erfolgt ist. Auch die Auszahlung der neuen Zulage für die Personenbegleiter Luft sollte schnellstmöglich rückwirkend zum Januar erfolgen.“

       

    • 07.06.2019
      Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat Ende März entschieden, dass eine europaweite Ausschreibung bei der Vergabe von Notfallrettung und Krankentransportleistungen nicht zwingend …
      Die CSU-Innenpolitiker begrüßen die Lockerung durch den EuGH ausdrücklich. Diese Rechtsprechung macht es möglich, rettungsdienstliche Konzessionen ohne streng formalisiertes europäisches Verfahren zu vergeben und somit regionale Besonderheiten besser zu berücksichtigen. Damit die nun zulässigen Erleichterungen auch für den bayerischen Rettungsdienst rechtlich fixiert werden, hat Innenminister Joachim Herrmann bereits eine Novellierung des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes angekündigt. „Unser erstes Fachgespräch mit den Landesgeschäftsführern der Rettungsdienstorganisationen und Vertretern des Innenministeriums war ein sehr konstruktiver Auftakt! Wir wollen gemeinsam das Bayerische Rettungsdienstgesetz anpassen und die gute Zusammenarbeit und hervorragende Qualität des Rettungsdienstes in Bayern aufrechterhalten“, sagt der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko.

      „Ziel ist es, anstelle des streng formalisierten Verfahrens nun ein einfacheres und pragmatischeres Verfahren zu setzen, das es ermöglicht, die Vergabe von Leistungen im Rettungsdienst zugleich fair, transparent und wirtschaftlich als auch regional verträglich zu gestalten“, ergänzt der stellvertretende Arbeitskreisvorsitzende Norbert Dünkel. „Außerdem sollen die Besonderheiten der Strukturen gemeinnütziger Organisationen berücksichtigt werden. An diesem Ziel werden wir als Gesetzgeber zusammen mit allen betroffenen Akteuren arbeiten.“
    • 08.05.2019
      „Die Mehrehe entspricht in keiner Weise dem durch das Grundgesetz geschützten Institut der Ehe“, betont der stellvertretende CSU-Landtagsfraktionsvorsitzende und ehemalige bayerische …
      „Die Weigerung von Bundesjustizministerin Katarina Barley, eine Einbürgerung bei bestehender, im Ausland geschlossener Mehrehe nicht auszuschließen, ist ein völlig falsches Signal für die Integration und ein eklatanter Wertungswiderspruch im Blick auf Gleichberechtigung und Strafbarkeit der Polygamie in Deutschland“, sagt Guttenberger. Es gehe dabei schließlich nicht nur um ein kurzfristiges Aufenthaltsrecht in Deutschland, sondern um die Aufnahme in den Kreis der Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. „Hier kann und muss verlangt werden, dass grundsätzliche Wertentscheidungen unserer Verfassung akzeptiert werden!“

      Die deutsche Staatsbürgerschaft begründe ein beiderseitiges besonderes Loyalitätsverhältnis. „Ein Erwerb unserer Staatsangehörigkeit setzt selbstverständlich voraus, dass unsere Rechts- und Werteordnung respektiert und geachtet wird. Dies muss auch von Einbürgerungsbewerbern eingefordert und im Gesetz abgebildet werden“, sagt Bausback. Nach ausländerrechtlichen Regelungen ist auch der Ehegattennachzug einer Zweitfrau zu einem Ausländer in Deutschland nicht möglich. Bundesinnenminister Horst Seehofer will noch im Herbst einen Gesetzentwurf vorlegen, der Einbürgerungen bei Zweit- und Mehrehen verhindert.
    • 03.04.2019
      Zu den aktuellen Beratungen des Doppelhaushalts 2019/2020 im Haushaltsausschuss erklärt Manfred Ländner, der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere …

      „Um die Spitzenposition Bayerns bei der Inneren Sicherheit zu erhalten, investieren wir weiterhin kräftig in die Innere Sicherheit! Unsere Gesamtausgaben für diesen Bereich werden wir im Jahr 2019 um 191,2 Millionen Euro auf rund 6 Milliarden Euro erhöhen. 2020 steigen sie um weitere 23,7 Millionen Euro an! Ein kraftvolles Zeichen, dass wir nicht nur über Innere Sicherheit reden, sondern auch Taten folgen lassen.

      Zusätzliches  Personal für die Innere Sicherheit ist wesentlicher Bestandteil unseres Sicherheitskonzepts. In den Jahren 2019 und 2020 werden 1000 neue Stellen für die Polizei, 70 neue Stellen an den Landratsämtern und 37 neue Stellen an Feuerwehrschulen geschaffen.  Wir lassen die Frauen und Männer nicht im Stich, die tagtäglich für unsere Sicherheit bereit stehen. Qualifiziertes und motiviertes Personal ist Voraussetzung für effektive Arbeit in der Sicherheit.

      Gutes Personal braucht beste Ausstattung: Für Betriebs- und Einsatzmittel, Sach- und Schutzausstattung der Polizei sind im Doppelhaushalt mehr als 930 Millionen Euro eingestellt. Ziel ist bester persönlicher Schutz für die Einsatzkräfte und die weitere Modernisierung der technischen Ausstattung für die Bayerische Polizei.  Für die Projekte „Mobile-Police“, Digitaler Streifenwagen sowie für die Beschaffung der neuen Dienstwaffe für die Polizei werden die notwendigen Mittel bereitgestellt. Allein im Jahr 2019 erreicht das Budget für die Ausrüstung der Polizei ein Volumen von 476,5 Millionen Euro. Dies ist eine Steigerung von über 50 Prozent im Vergleich zu 2014. Rekordausgaben für beste Unterstützung unserer Einsatzkräfte. Für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger werden wir das Möglichste tun, damit die Bayerische Polizei auch technisch auf Augenhöhe mit dem polizeilichen Gegenüber agieren kann.“

      Steffen Vogel, der Mitberichterstatter zu Einzelplan 03 (Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration) aus dem Haushaltsausschuss ergänzt:

      „Für die Feuerwehr stehen als staatliche Unterstützung der kommunalen Aufgabe im Jahr 2019 82,2 und 2020 84,3 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel für den Rettungsdienst und Katastrophenschutz werden 2019 um 8,4 Millionen auf 31,6 Millionen Euro erhöht und 2020 um weitere 5,4 Millionen auf 37,0 Millionen Euro. Mit diesen zusätzlichen Geldern beginnt das wichtige Katastrophenschutzprogramm „Bayern 2030“. Wir werden auch bei zukünftigen Katastrophenfällen gerüstet sein, damit unsere Katastrophenschutzkräfte den Menschen in Bayern im Fall des Falles mit bester Ausstattung  helfen können.

      Das Gesamtsystem der Integrierten Leitstellen wird durch eine massive Aufstockung der staatlichen Unterstützung um 51,9 Millionen im Vergleich zu 2018 auf nunmehr 58,8 Millionen Euro intensiv gefördert. Im Folgejahr 2020 wird diese staatliche Förderung mit Mitteln in Höhe von 64,1 Millionen Euro fortgesetzt. Der  Freistaat leistet damit einen kräftigen Beitrag für die Verbesserung des Gesamtsystems der Integrierten Leitstellen.“
       

    • 03.03.2019
      „Ich freue mich, dass die gute und wichtige Arbeit unserer Tarifbeschäftigten angemessen honoriert wird“, begrüßte Wolfgang Fackler, Vorsitzender des Ausschusses für …
      Das Ergebnis soll zeitgleich und systemgerecht auf die Beamten, Richter und Versorgungsempfänger des Freistaates Bayern übertragen werden. „Damit sichern wir die Spitzenstellung Bayerns bei der Besoldung und lassen unsere Beamten an der allgemeinen Einkommensentwicklung teilhaben“, freut sich Fackler und führte weiter aus: „Wir werden daher den erforderlichen Gesetzentwurf der Staatsregierung schnellstmöglich im Bayerischen Landtag verabschieden.“

      „Für den Tarifabschluss und die geplante Übertragung auf den Beamtenbereich sind bereits Mittel im Entwurf des Doppelhaushalts 2019/2020 eingeplant“, so Josef Zellmeier, Vorsitzender des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen.

      Wesentlicher Inhalt des Tarifabschlusses vom 2. März 2019 für den öffentlichen Dienst der Länder ist eine lineare Erhöhung der Entgelte rückwirkend ab 1. Januar 2019 und zum 1. Januar 2020 um jeweils 3,2 Prozent und um weitere 1,4 Prozent  ab 1. Januar 2021, mindestens aber um 240 Euro für die gesamte Laufzeit von 33 Monaten.
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