Klaus Holetschek, Michael Hofmann, Martin Wagle, Josef Zellmeier, Kerstin Schreyer, Daniel Artmann, Ilse Aigner, Konrad Baur, Barbara Becker, Andrea Behr, Maximilian Böltl, Stefan Ebner, Ute Eiling-Hütig, Martina Gießübel, Patrick Grossmann, Petra Guttenberger, Josef Heisl, Petra Högl, Gerhard Hopp, Melanie Huml, Björn Jungbauer, Andreas Kaufmann, Manuel Knoll, Joachim Konrad, Harald Kühn, Petra Loibl, Stefan Meyer, Benjamin Miskowitsch, Martin Mittag, Walter Nussel, Stephan Oetzinger, Jenny Schack, Andreas Schalk, Josef Schmid, Tanja Schorer-Dremel, Werner Stieglitz, Martin Stock, Carolina Trautner, Steffen Vogel, Peter Wachler, Kristan Freiherr von Waldenfels, Florian Streibl, Felix Locke, Bernhard Pohl, Tobias Beck, Martin Behringer, Martin Brunnhuber, Susann Enders, Stefan Frühbeißer, Johann Groß, Wolfgang Hauber, Bernhard Heinisch, Alexander Hold, Marina Jakob, Michael Koller, Nikolaus Kraus, Josef Lausch, Christian Lindinger, Rainer Ludwig, Ulrike Müller, Michael Piazolo, Julian Preidl, Anton Rittel, Markus Saller, Martin Scharf, Werner Schießl, Gabi Schmidt, Roswitha Toso, Roland Weigert, Jutta Widmann, Benno Zierer, Felix von Zobel, Thomas Zöller
Im Entwurf des Haushaltsplans 2026/2027 wird folgende Änderung vorgenommen:
In Kap. 07 03 wird der Ansatz im Tit. 686 65 (Zuschüsse und sonstige Ausgaben zur Förderung von Maßnahmen im Rahmen der Initiative "Gründerland Bayern") das Jahr 2026 von 2.597,2 Tsd. Euro um 150,0 Tsd. Euro auf 2.747,2 Tsd. Euro erhöht.
Die Deckung erfolgt aus Kap. 13 02 Tit. 893 06.
Die Mittel dienen der Stärkung der Tech-Gründungskultur in Bayern durch gezielte Förderung von Pre-Founding Startups mit weiblicher Beteiligung für drei Jahre.
Der -Future Founders Tech Award - by Women Start-up- ist eine innovative Initiative, die darauf abzielt, Bayerns technologische Innovationskraft an der Wurzel zu stärken. Der Wettbewerb zeichnet gezielt frühe Tech-Startup-Teams aus, die noch keine offizielle Gründung vollzogen haben, jedoch bereits über ein klares technologisches oder digitales Geschäftsmodell verfügen. Mit dem Claim -Empowering tomorrow-s tech founders before they launch- adressiert der Award eine essenzielle Phase der Unternehmensentwicklung und bietet den Teams entscheidenden Zugang zu Wissen, Netzwerk und Reichweite.
Ein zentrales und strategisch wichtiges Kriterium ist die Förderung weiblicher Gründungspotenziale: Jedes teilnehmende Team muss mindestens eine Frau in seinen Reihen haben. Dies gewährleistet, dass der Wettbewerb aktiv zur Steigerung der Sichtbarkeit und des Erfolgs von Gründerinnen im zukunftsträchtigen Tech-Sektor beiträgt. Die Verankerung des Awards bei der Initiative Women Start-up stellt sicher, dass dieses Female Empowerment im Zentrum des gesamten Projekts steht, ohne dabei diverse Gründerteams auszuschließen.
Der Wettbewerb ist bewusst als landesweite Initiative konzipiert, um sicherzustellen, dass nicht nur die Metropolregionen, sondern ganz Bayern davon profitiert. Dies wird durch eine enge Partnerschaft mit den Bayerischen Digitalen Gründerzentren (DGZ) gewährleistet. Die DGZ, darunter wichtige Hubs wie ZOLLHOF, WERK1 oder brigk, sind nicht nur offizielle Partner, sondern spielen eine aktive Rolle im Nominierungs- und Auswahlprozess. Sie erhalten als regionale Partner (wie z. B. auch die Hochschulen) Nominierungsrechte für ein bis zwei Teams aus ihrem regionalen Netzwerk (z. B. für Pre-Finalistinnen), was eine hohe Qualität der Bewerber sichert und gleichzeitig die flächendeckende Talentförderung ermöglicht.
Der Bewerbungsprozess teilt sich somit in die qualitätsgesicherte Direktnominierung durch die DGZ und einen offenen Bewerbungsstrom auf. Nach einer Vorauswahl werden die zehn Finalisten ausgewählt. Für diese Teams folgt eine intensive Vorbereitungs- und Mentoringphase, die gemeinsam mit den Partnern umgesetzt wird und sie optimal auf die Abschlussveranstaltung vorbereitet. Das Finale dient als hochkarätige Award Night, bei der die Finalisten vor einer Jury aus DGZ-Vertretern, VC-Experten und der bayerischen Startup-Community pitchen. Durch diese umfassende Einbindung der regionalen Inkubatoren wird der -Future Founders Tech Award- zu einem Netzwerk- und Empowerment-Programm, das die Innovationskraft und Female Tech Leadership Bayerns frühzeitig sichtbar macht und nachhaltig unterstützt.
Das Projekt ist erforderlich. Eine kontinuierliche, kritische Masse an innovativen Gründern ist für den Innovationsstandort Bayern entscheidend. Frauen sind in Gründerteams von Start-ups unterrepräsentiert, die demografische Entwicklung reduziert allgemein die Anzahl junger Menschen. Die Motivation von Frauen zur (Mit-) Gründung ist ein wichtiges Anliegen der Staatsregierung, die deshalb Projekte wie Start-up-Teens, Woman-Start-up (bei einem Projekt auch aus Mitteln einer früheren Fraktionsinitiative) oder ONE MISSION unterstützt bzw. unterstützt hat. Der skizzierte Award kann einen großen Beitrag zur bayernweiten Sichtbarmachung weiblichen Gründertums und der bestehenden Unterstützungsangebote leisten.
