Klaus Holetschek, Michael Hofmann, Winfried Bausback, Josef Zellmeier, Robert Brannekämper, Barbara Becker, Daniel Artmann, Volker Bauer, Andrea Behr, Maximilian Böltl, Franc Dierl, Alex Dorow, Karl Freller, Thorsten Freudenberger, Sebastian Friesinger, Patrick Grossmann, Petra Guttenberger, Josef Heisl, Gerhard Hopp, Andreas Jäckel, Andreas Kaufmann, Manuel Knoll, Harald Kühn, Petra Loibl, Stefan Meyer, Martin Mittag, Stephan Oetzinger, Andreas Schalk, Helmut Schnotz, Sascha Schnürer, Tanja Schorer-Dremel, Bernhard Seidenath, Werner Stieglitz, Peter Tomaschko, Carolina Trautner, Peter Wachler, Florian Streibl, Felix Locke, Bernhard Pohl, Tobias Beck, Martin Behringer, Martin Brunnhuber, Susann Enders, Stefan Frühbeißer, Johann Groß, Wolfgang Hauber, Bernhard Heinisch, Alexander Hold, Marina Jakob, Michael Koller, Nikolaus Kraus, Josef Lausch, Christian Lindinger, Rainer Ludwig, Ulrike Müller, Michael Piazolo, Julian Preidl, Anton Rittel, Markus Saller, Martin Scharf, Werner Schießl, Gabi Schmidt, Roswitha Toso, Roland Weigert, Jutta Widmann, Benno Zierer, Felix von Zobel, Thomas Zöller
Im Entwurf des Haushaltsplans 2026/2027 wird folgende Änderung vorgenommen:
In Kap. 15 03 werden die Titel
686 46 mit der Zweckbestimmung -Zuschuss für Fortbildungsprogramme im PJ- (250,0 Tsd. -)
686 47 mit der Zweckbestimmung -Zuschuss für die Vertriebenenfoschung des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung- (170,0 Tsd. -)
686 48 mit der Zweckbestimmung -Zuschuss für den Ehrensaal im Dt. Museum- (440,0 Tsd. -)
686 49 mit der Zweckbestimmung -Zuschuss für die Ukrainische Freie Universität- (140,0 Tsd. -)
ausgebracht und im Jahr 2026 mit den genannten Summen dotiert.
Die Deckung erfolgt aus Kap. 13 02 Tit. 893 06.
Praktisches Jahr (250,0 Tsd. Euro):
Das praktische Jahr (PJ) bildet den letzten Abschnitt des Medizinstudiums und dient der Vorbereitung auf die selbstständige ärztliche Tätigkeit. Demgemäß bewegt die Frage der guten Lehre im PJ seit Jahren Medizinstudenten ebenso wie Professoren und Dozenten Diesem Anliegen hat sich das Kompetenznetzwerk Medizinlehre in Bayern (KMB) angenommen und arbeitet zielgerichtet an der Weiterentwicklung der Qualität der PJ-Ausbildung. Die Mittel in Höhe von 250,0 Tsd. Euro sollen daher für Maßnahmen, die über das Kompetenznetzwerk vergeben werden, verwandt werden, z.B. für Fortbildungen, oder andere qualitätsverbessernde Elemente der kompetenzorientierten PJ-Ausbildung. Der Bayerische Landtag möchte mit den Mitteln ein Zeichen setzen, dass gute Lehre gerade im PJ, dem Jahr des Berufseinstiegs, besonders wichtig ist. Denn hier werden die Weichen dafür gestellt, mit welcher Begeisterung die jungen Medizinerinnen und Mediziner ihren Beruf betreiben und ob sie anstreben, den erlernten Arztberuf auch dauerhaft auszuüben. Laut einer Statistik der Bundesärztekammer waren rund 24 Prozent der Personen mit ärztlichem Abschluss in Deutschland (vorübergehend oder dauerhaft) nicht ärztlich tätig.
Studie "Die bayerische Vertriebenen- und Europapolitik ab 1989/90" Teilprojekt I (170,0 Tsd. Euro):
Der erste Teil der Studie, der am Leibnizinstitut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS Regensburg, Forschungsstelle -Kultur und Erinnerung. Heimatvertriebene und Aussiedler-) durchgeführt werden soll, hat das Ziel, die bayerische Vertriebenen- und Europapolitik nach 1989/90 zu untersuchen und deren Nachhaltigkeit in der Kulturpolitik im östlichen Europa zu bilanzieren. Dabei soll das Zusammenwirken verschiedener politischer Ebenen des Freistaats Bayern sowie die Zusammenarbeit mit Vertriebenen- und Aussiedlerverbänden analysiert werden. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Konzept der grenzüberschreitenden kulturellen Zusammenarbeit und der Verständigungspolitik mit den östlichen Nachbarn, unter besonderer Berücksichtigung der Landsmannschaft Ostpreußen und deren Kooperationen mit kulturellen Einrichtungen in Polen, Litauen und Russland. Die Studie schließt nicht nur eine Forschungslücke, sondern hebt damit auch die Rolle Bayerns als Modell für eine europäische Kultur- und Verständigungspolitik nach dem Ende des Ost-/Westkonflikts hervor. Die Studie wird in zwei Teilen durchgeführt. Mit den Mitteln soll das Teilprojekt I unterstützt werden.
Ehrensaal Deutsches Museum (440,0 Tsd. Euro):
Mit Mitteln in Höhe von 440,0 Tsd. Euro soll die historisch behutsame Neugestaltung des Ehrensaals des Deutschen Museums unterstützt werden. Die Umsetzung der Anregungen des Landesdenkmalrates haben Mehrkosten zur Folge.
Ukrainische Freie Universität (140,0 Tsd. Euro):
Die Ukrainische Freie Universität ist weiterhin eine überaus wichtige Anlaufstelle für Studenten und Akademiker aus der Ukraine. Die Hochschule hat nun einen zusätzlichen Standort in der Hochschule für Philosophie bezogen. Damit die UFU die vielfältigen mit dem immer noch andauernden Krieg in der Ukraine verbundenen Herausforderungen weiterhin bewältigen kann, soll sie über eine weitere Projektförderung (140,0 Tsd. Euro) zugunsten des Trägervereins unterstützt werden.
