Derzeit leben rund 270.000 Menschen über 65 Jahre im Freistaat mit Demenz. Bei gleichbleibendem Erkrankungsrisiko ist bis 2030 ein Anstieg auf rund 300.000 Betroffene zu erwarten. Im Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag stellte Prof. Dr. Peter Kolominsky-Rabas vor, mit welchen Strategien das Digitale Demenzregister Bayern (digiDEM Bayern) die Früherkennung und Versorgung verbessern will.

Foto: CSU-Fraktion
Diskutiert wurden mit Prof. Dr. Matthias Arnold vom Helmholtz Zentrum München auch innovative Ansätze mit Biomarker-Bluttests als niedrigschwelligem ersten Diagnoseschritt – ergänzt durch einen regelmäßigen präventiven Kognitions-Checks beim Hausarzt. „Demenz entwickelt sich mehr und mehr zur Volkskrankheit. Unser Ziel ist es, Demenz früher zu erkennen, Versorgungslücken transparent zu machen und Bayern systematisch auf neue Therapieoptionen vorzubereiten", so Bernhard Seidenath, Vorsitzender des Arbeitskreises Gesundheit, Pflege und Prävention.


