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21.05.2015

Dr. Gerhard Hopp: Drogenrisiken für junge Menschen steigen wegen zunehmendem Angebot und abnehmendem Gefahrenbewusstsein

Die Gefahren für junge Menschen durch Drogen sind heute stärker denn je. Zu diesem Fazit kommt Dr. Gerhard Hopp, der jugendpolitische Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag anlässlich des heute von der Bundesregierung vorgestellten Drogenbericht s2015. „Während Banden der organisierten Kriminalität bei zunehmender Mobilität und offenen Grenzen den Handel mit Drogen intensivieren, nimmt in der Gesellschaft das Bewusstsein für die Gefährlichkeit von Drogen ab. Dass zum Beispiel Grüne und FDP Drogen freigeben wollen, setzt völlig falsche Signale für junge Menschen“, erklärte Hopp.

„Wir müssen die Jugend fit machen gegen den zerstörerischen Missbrauch von Drogen. In Bayern setzen wir auf den Dreiklang aus Prävention, starke Jugendarbeit und Kontrollen gerade in Grenzregionen“, betonte der CSU-Politiker.

Der Freistaat habe es aber nicht bei moralischen Appellen belassen, sondern könne konkrete Ergebnisse vorweisen. Hopp nannte in dem Zusammenhang die Einrichtung der Drogen-Hotline und die im letzten Jahr vom Bayerischen Landtag gemeinsam mit der Staatsregierung auf den Weg gebrachte Erhöhung der Mittel für die Jugendarbeit.

Hopp verwies auf seine Erfahrungen aus seinem Stimmkreis an der Grenze zu Tschechien. Seit in Tschechien der Besitz zum Eigenbedarf straffrei ist, sei Bayern mit der Droge Crystal förmlich überflutet worden. „Die Folgen dieser falschen Drogenpolitik in unserem Nachbarland  bekommen wir hier leidvoll zu spüren. Und wörtlich genommen trifft es junge Drogenabhängige in Bayern am schlimmsten“, sagte Hopp. Vor allem Kinder und Jugendliche könnten eine Legalisierung von Cannabis oder gar die staatliche Abgabe als falsche Botschaft deuten, dass Drogen dann ja wohl harmlos sein müssten.

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