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29.10.2015

Markus Blume und Klaus Stöttner: CSU-Fraktion fördert den Bereich Medien und Digitalisierung mit zusätzlichen rund 2,3 Millionen Euro

„Die Digitalisierung verändert alle Bereiche unseres Lebens. Besonders deutlich wird das bei der Nutzung moderner Medien. Der CSU-Landtagsfraktion ist es deshalb besonders wichtig, in diesem Bereich über die bereits eingeplanten Mittel der Staatsregierung hinaus zu investieren“, macht Markus Blume, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Digitalisierung und Medien der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, deutlich. Der Haushaltsausschuss hat heute auf Initiative der Landtags-CSU die zusätzliche Bereitstellung von rund 2,3 Millionen in diesem Bereich beschlossen.

Ein Projekt, das von den zusätzlichen Mitteln profitiert, befasst sich sowohl in der Forschung, als auch in der pädagogischen Praxis mit dem Medienumgang von Jugendlichen. „Die Ergebnisse der Forschung sollen Grundlage für pädagogische Modelle in der Erziehungs-, Bildungs- und Kulturarbeit mit Kindern und Jugendlichen sein“, erklärt Blume. „Im Zentrum muss auch weiterhin die Stärkung der Medienkompetenz junger Menschen stehen.“

Mit 450.000 Euro soll das MedienNetzwerk Bayern zusätzlich gestärkt werden, um seinen gewachsenen Aufgaben als Standortagentur gerecht zu werden. „Ein Teil dieser Mittel soll auch zur Ausweitung des Medienführerscheins Bayern verwendet werden“, so Klaus Stöttner, zuständiger Berichterstatter der CSU-Fraktion im Haushaltsausschuss. „Ziel des Medienführerscheins Bayern ist es, Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer Medienkompetenz zu stärken. Durch die Initiative unserer Fraktion über die bereits eingeplanten Mittel hinaus, wird dieser so wichtige Bereich weiter gefördert.“

Weitere 450.000 Euro sollen in die Stärkung internationaler Film-Koproduktionen fließen. „Bayern muss als technologisch führender Filmstandort und wichtiger Produktionsstandort für Film national und international konkurrenzfähig bleiben und die Abwanderung von Talenten und Arbeitsplätzen verhindern“, so Stöttner. „Wenn große internationale Produktionen auf immer neue digitale Effekte und technische Finessen setzen, müssen auch wir im Freistaat gezielt in diesen Bereich investieren.“

Ein weiteres Beispiel für die Initiativen der Landtags-Fraktion ist eine Machbarkeitsstudie zu innovativen Konzepten, um gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Freistaat Bayern zu befördern. In diesem Fall handelt es sich um die Digitalisierung und Bündelung von regionalen Dienstleistungen des täglichen Bedarfs für den ländlichen Raum. „Der Bürger ruft Dienstleistungen, wie beispielweise Personenbeförderungen, Zustellungen von Apothekeneinkäufen, oder Bibliothekausleihen mittels einer Handy-App von jedem möglichen Standort ab. Das hilft Menschen, die nur eingeschränkt mobil sind, ist aber auch für Jugendliche attraktiv, die sich ihre Informationen mehr und mehr über das Internet holen“, verdeutlicht Blume.

Insgesamt will die CSU-Fraktion im Rahmen des Nachtragshaushaltes für das kommende Jahr zusätzliche Maßnahmen mit einem Volumen von 50 Millionen Euro für besondere Schwerpunkte in die Wege leiten. Damit will die Fraktion in konkreten Bereichen gegenüber dem Entwurf der Staatsregierung nachbessern.

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