Pressemitteilungen
30.09.2016

Dr. Gerhard Hopp und Dr. Hans Reichhart: „Auch teure Versprechungen können billiger Populismus sein“ – Freistaat Bayern hat Mittel für Jugendarbeit in den letzten Jahren kräftig aufgestockt

Die heutige Pressekonferenz der Fraktion der Grünen zur Jugendpolitik kritisierte Dr. Gerhard Hopp, der jugendpolitische Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, als „theoretische Diskussion, die weit weg von den Anliegen der Jugendlichen und der Ehrenamtlichen in den Regionen Bayerns“ sei. „Lediglich von allem ein bisschen mehr und vor allem mehr Geld zu fordern, das ist anbiedernd und einfach“, bemängelte Hopp. Und weiter:  „Auch teure Versprechungen können billiger Populismus sein.“

Die CSU-Landtagsfraktion und der Freistaat Bayern setzen einen klaren Schwerpunkt bei der Förderung der Jugendarbeit vor Ort. „Wir unterstützen lieber möglichst viele Ehrenamtler direkt in ihrer Arbeit mit den Jugendlichen, statt mit dem gleichen Geld ständig Stellen für wenige Hauptamtliche zu fordern.“ Der CSU-Entwurf zum bayerischen Freistellungsgesetz setze die Priorität bei der Jugendarbeit vor Ort im Vergleich zu landesweiter Gremienarbeit.
 
Die Mittel für die Jugendarbeit hat der Freistaat Bayern in den zurückliegenden Jahren deutlich erhöht, alleine im letzten Jahr um zwei Millionen Euro. Diese Mittel würden im nächsten Doppelhaushalt verstetigt. „Darin zeigt sich die Wertschätzung, die der Freistaat Bayern der Jugendarbeit entgegen bringt“, so der CSU-Jugendpolitiker.
 
„Der Freistaat Bayern und die CSU-Landtagsfraktion sind ein zuverlässiger und konstruktiver Ansprechpartner für die Jugendarbeit“, stellte Dr. Hans Reichhart, gemeinsam mit Hopp Mitglied im Jugend- und Sozialausschuss des Bayerischen Landtags, fest. Das werde den CSU-Politikern in den regelmäßig stattfindenden Gesprächen mit Jugendverbänden von diesen auch immer wieder bestätigt.
 
Zum Thema Absenkung des Wahlalters sagte Reichhart, der auch Vorsitzender der Jungen Union Bayern ist: „Wir sollten mehr Kraft darauf verwenden, die jungen Erstwähler besser an die Urnen zu bringen. Dass so viele junge Menschen, die bereits wählen dürften, dies trotzdem nicht tun, sollte uns wesentlich mehr bewegen als die Suche nach immer jüngeren Wählern. Deshalb stellen die CSU-Landtagsfraktion und die Bayerische Staatsregierung die Jugendarbeit vor Ort in den Mittelpunkt.“
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