Pressemitteilungen
01.04.2017

Florian Herrmann: Länderpolizeien an den Einnahmen bei den Rundfunkgebühren beteiligen – Polizeifunk erfreut sich wachsender Zuhörerschaft

„Die Länderpolizeien müssen gerecht an den Rundfunkgebühren der öffentlich-rechtlichen Sender beteiligt werden.“ Das fordert Dr. Florian Herrmann, der innenpolitische Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. „Der Polizeifunk erfreut sich einer wachsenden Zuhörerschaft und hat bereits eine höhere Einschaltquote als viele Radiosendungen. Und öffentlich-rechtlich ist der Polizeifunk in einer gewissen Weise ja auch“, so der Innenpolitiker. Durch die Umstellung bei der bayerischen Polizei auf Digitalfunk können nunmehr alle Besitzer moderner DAB-Radiogeräte die spannenden Nachrichten erhalten.

Die Einnahmen müssten aber den Polizisten im Einsatz in Form einer verbesserten Ausstattung zugutekommen. So sei zum Beispiel zu überlegen, ob mit den erzielten Beiträgen die jetzt eingeführten Bodycams mit verbesserten Mikrofonen ausgestattet werden. Herrmann: „Damit könnten wir eine bessere Tonqualität im Polizeifunk erzielen, was wiederum den Zuhörern einen höheren Hörgenuss liefern würde.“ Langfristig müssten die Polizisten im Rahmen ihrer Ausbildung trimediale Kompetenz vermittelt bekommen. „Wir müssen da mit den öffentlich-rechtlichen Medienhäusern mithalten, weil die Gebührenzahler zu Recht hohe Ansprüche stellen“, sagte der CSU-Abgeordnete.

Den Vorschlag der Grünen, für den Polizeifunk auch GEMA-Gebühren zu erheben, lehnt Herrmann ab. „Auch wenn unsere Polizisten von manchen Einsätzen ein Lied singen könnten und für mich der Polizeifunk wie Musik in den Ohren klingt, so geht die grüne Abkassiererei doch zu weit. Mir geht es nicht um eine Mehrbelastung der Zuhörerinnen und Zuhörer, sondern nur um eine gerechte Einnahmeverteilung unter den besten Programmanbietern.“
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