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24.10.2013

Thomas Kreuzer: Olympische Spiele könnten nach 50 Jahren wieder nach Bayern zurückkehren – Hoffnung auf kräftigen Impuls für Breitensport, Wirtschaft und Tourismus in ganz Bayern

"Mitfiebern, Daumendrücken, Sportbegeisterung, Höchstleistungen, Mannschaftsgeist, Spannung, Siegerfreuden - diesen Gefühlen und vielen anderen möchten wir eine Heimat geben, wenn 2022 die Olympischen Spiele nach 50 Jahren wieder zurückkehren." Mit diesen Worten drückte Thomas Kreuzer, der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, seine Unterstützung für die mögliche Bewerbung um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2022 aus.

Kreuzer zeigte sich erfreut, dass in einem fraktionsübergreifenden Dringlichkeitsantrag die Faktionen von CSU, SPD und Freien Wählern ihre gemeinsame Position pro Olympia zum Ausdruck bringen. Der CSU-Fraktionsvorsitzende bat die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt München, der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen und der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein bei den anstehenden Bürgerentscheiden in den Austragungsorten am 10. November um ein starkes Signal der Zustimmung. "Noch nie wurden bei einem vergleichbaren Projekt in Deutschland die Bürgerinnen und Bürger so früh und so grundsätzlich in die Entscheidung mit einbezogen", lobte der CSU-Politiker die Bürgerbeteiligung.

München 2022 gilt nach Einschätzung von Experten als die nachhaltigste Bewerbung in der Geschichte der Olympischen Winterspiele. Im Vergleich zur bereits viel beachteten Bewerbung für die Winterolympiade 2018 wurde bei dem jetzt überarbeiteten Konzept darauf geachtet, die Wettbewerbe so nachhaltig und flächenschonend wie möglich auszutragen. Von den insgesamt 16 Sportstätten sind elf bereits vorhanden, drei würden nur temporär errichtet, und nur im Münchner Olympiapark würden das ehemalige Radstadion und das alte Eissportzentrum durch moderne Hallen ersetzt werden. Nach Abschluss der Spiele würden den Bürgerinnen und Bürgern in München dauerhaft 1300 neue, bezahlbare Wohnungen zur Verfügung stehen. “Wir können mit unserem Konzept für München '22 internationale Maßstäbe setzen für umweltfreundliche Winterspiele. Wer Nachhaltigkeit im Wintersport fördern möchte, kann eigentlich nur für diese Bewerbung sein", so Kreuzer.

Deutschland habe sich bei der Organisation der Fußballweltmeisterschaft 2006 als hervorragender Gastgeber des "Sommermärchens" gezeigt. Kreuzer: "Das wollen wir wiederholen und der Welt zeigen, dass wir ein gastfreundliches und weltoffenes Land sind, in dem sich Sportler, Fans und Touristen aus aller Welt sicher und wohl fühlen können."

Der CSU-Fraktion-Chef betonte am Donnerstag im Landtag, dass die Olympischen Spiele auch der Wirtschaft und dem Tourismus im gesamten Freistaat Bayern, aber auch darüber hinaus in anderen Teilen Deutschlands, einen enormen Schub geben würden. Milliarden von Fernsehzuschauern weltweit und hunderttausenden von Touristen könnte sich Bayern als gastfreundliches und attraktives Urlaubsziel präsentieren. Das hätten zuletzt die Sommerspiele von London 2012 gezeigt: Olympia und Paralympics haben dort die Wirtschaft anhaltend stimuliert. Ein Jahr danach sei der Besucherstrom in London stark wie nie. Aber auch für den Breitensport in Bayern erhofft sich die CSU-Fraktion eine belebende Wirkung.
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