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23.02.2015

Karl Freller: Fahimi muss sich bei Arbeitgebern für Beleidigungen entschuldigen – CSU-Fraktion erneuert Forderung nach Bürokratieabbau beim Mindestlohn

„Wer Arbeitgeber pauschal als ´doof` oder ´Gauner` bezeichnet, agiert unter der Gürtellinie und zeigt, dass er keine Vorstellung vom Alltag in den Betrieben hat“, stellt Karl Freller, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, nach den beleidigenden Äußerungen von SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi klar. „Frau Fahimi muss sich bei den deutschen und bayerischen Arbeitgebern entschuldigen.“

Fahimi fehle bislang jedes Verständnis für die Notwendigkeit, bürokratische Hürden beim Mindestlohn abzubauen. In einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen sagte sie, wer es als Arbeitgeber nicht schaffe, einen Stundenzettel ordentlich auszufüllen, sei „entweder ein Gauner oder schlichtweg zu doof“. Diese pauschalen Vorwürfe will Freller nicht so stehen lassen. „Der Mindestlohn krankt nach wie vor an zu viel Bürokratie“, verdeutlicht der CSU-Politiker. Zum Beispiel müssen Arbeitgeber nun alle Stunden von geringfügig Beschäftigten in kurzer Frist protokollieren und abzeichnen. „Das ist ein unglaublicher Aufwand. Wenn ein Arbeitgeber das nicht sofort leisten kann, ist er nicht ´doof`, sondern wird von der neuen Bürokratie überfordert. Wir bleiben daher bei unserer Forderung, dass Arbeitgeber die Arbeitszeiten von Minijobbern im gewerblichen Bereich nicht mehr dokumentieren müssen.“
Den Mindestlohn an sich stellt die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag nicht in Frage. „Wir sagen Ja zum Mindestlohn, aber Nein zur Bürokratie“, bekräftigt Freller und ergänzt: „Klar ist: Wenn es hier keine spürbaren Erleichterungen und Vereinfachungen gibt, stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel.“
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