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05.03.2015

Kerstin Schreyer-Stäblein und Joachim Unterländer: Grüne torpedieren Vereinbarkeit von Familie und Beruf – CSU-Fraktion will engagierte Männer in der Familienarbeit stärken

„Gute Familienpolitik zeichnet sich unter anderem dadurch aus, Zeit für Familie und Erfolg im Beruf gleichzeitig zu ermöglichen. Das gilt nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer, die sich stärker für ihre Kinder engagieren wollen“, verdeutlicht Kerstin Schreyer-Stäblein, stellvertretende Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Daher zeigt sich Schreyer-Stäblein überrascht, dass sich die Grünen heute im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration des Bayerischen Landtags nicht dazu durchringen konnten, die Rolle der Männer in der Familienarbeit zu stärken.

„Eine Stärkung von Männern ist nicht automatisch eine Schwächung der Frauen“, erklärt auch Joachim Unterländer, Vorsitzender des Sozialausschusses. „Die Grünen sollten vielmehr an das Wohl der Kinder denken. Diese profitieren davon, wenn auch ihre Väter mehr Zeit für sie haben.“ Die CSU-Fraktion fordert daher in einem Antrag eine stärkere Berücksichtigung des Themas „Männer in der Arbeitswelt“ im Familienpakt Bayern. „Männer haben es oft noch härter als Frauen, wenn sie in Teilzeit arbeiten wollen“, so Unterländer. „Das liegt auch daran, dass die Wiedereinstiegsprogramme nur auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet sind“. Sowohl die Ausschussmitglieder von SPD als auch der Freien Wähler konnten sich dieser sinnvollen Forderung der CSU-Fraktion anschließen. Nur die Grünen zeigten keine Zustimmung und enthielten sich.

Den Einwand der Grünen, dass ihnen wichtiger sei, die Frauen zu stärken, bezeichnet Schreyer-Stäblein als rückwärtsgewandt: „Das Sozialministerium hat uns im Ausschuss bestätigt, dass es zusätzliche Gelder geben wird. Den Frauen wird also nichts weggenommen. Die Grünen versuchen hier die Geschlechter gegeneinander auszuspielen, dabei geht es um das Wohl der Familien. Wir wollen die tapferen Männer stärken, die sich trotz gesellschaftlicher und beruflicher Hindernisse Zeit für ihre Kinder nehmen wollen und dafür auch bereit sind, sich beruflich einzuschränken.“

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