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Fraßdruck durch Gänsesäger verringern

27.02.2019 - Antrag | 18/1676

Initiatoren:
Klaus Steiner, Eric Beißwenger, Martin Schöffel, Tanja Schorer-Dremel, Volker Bauer, Barbara Becker, Wolfgang Fackler, Alexander Flierl, Martin Huber, Petra Högl, Petra Loibl, Thorsten Schwab, Martin Wagle, Manuel Westphal, Florian Streibl, Fabian Mehring, Benno Zierer, Peter Bauer, Manfred Eibl, Susann Enders, Hubert Faltermeier, Hans Friedl, Tobias Gotthardt, Eva Gottstein, Joachim Hanisch, Wolfgang Hauber, Johann Häusler, Leopold Herz, Alexander Hold, Nikolaus Kraus, Rainer Ludwig, Gerald Pittner, Bernhard Pohl, Kerstin Radler, Gabi Schmidt, Jutta Widmann

Die Staatsregierung wird aufgefordert, im Rahmen eines Projekts in besonders betroffenen Gebieten Lösungen, wie u.a. Vergrämungsmaßnahmen bei Gänsesägern zu entwickeln, die sowohl einen nachhaltigen Fischarten- als auch Gänsesägerschutz gewährleisten.



Die Zunahme von Gänsesägern an Flüssen im voralpinen Raum und in Mittelgebirgslagen verursacht große Schäden an Fischbeständen, insbesondere auch bei bedrohten Fischarten. In besonders gefährdeten Strecken sollen daher im Rahmen eines Forschungsprojekts Bestand und Entwicklung von Fischpopulationen und Gänsesägern erhoben und mit geeigneten Managementmaßnahmen ausgewogene Lösungen entwickelt werden. Eventuelle Einflüsse durch andere Prädatoren (z.B. Kormoran oder Raubfische), Gewässerverbauungen, Strukturdefizite etc. sind zu berücksichtigen. Die Ergebnisse des Projekts sollen als Empfehlungen für die Vollzugsbehörden aufbereitet werden, um einen sachgerechten Umgang im Konfliktfeld Gänsesäger und Fischartenschutz in Bayern sicherstellen.

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